31 Piraten bereits in vorweihnachtlicher Stimmung

Die DRUM-Piraten trommelten bereits am 16. Nov. der Adventszeit entgegen. (Foto: Ulrich Voß)
 
Das "Deck der Arche" war gut besetzt - 31 DRUM-Piraten trommelten und sangen sich über die Weltmeere (16.11.2013). (Foto: Ulrich Voß)
Barsinghausen: "Arche" (Gemeindehaus Heilig-Kreuz-Kirche) | Am Samstag, den 16. November stachen sie wieder musikalisch in See, die DRUM-Piraten aus Kirchdorf. In ihrem Heimatschiff, der „Arche“ (Gemeindehaus der Heilig-Kreuz-Kirche), gingen die 3-12jährigen „Seeräuber auf Trommelkurs“ zum letzten Mal in diesem Jahr auf eine ungewöhnliche Abenteuerreise und steuerten „weihnachtliches Gewässer“ an.

Mit lautem „Trommelfeuer“ legte die teilweise bunt kostümierte Mannschaft erwartungsvoll um 12 Uhr ab. Einmal mehr waren auch einige „Quiddjes“ an Bord, also Seeleute, die zum ersten Mal auf großer Fahrt anheuerten. Natürlich wurde die Mannschaft zunächst von „Käpt’n“ Carsten Voß herzlich willkommen geheißen. Dabei trauten einige Freibeuter ihren Ohren kaum, wie den verwunderten Gesichtern anzusehen war. Eine kräftige Erkältung ließ die Stimme des „Käpt’ns“ gut zwei Oktaven tiefer klingen, der diesen Umstand darauf zurückführen ließ, dass er zuletzt bei schwerer See wohl zu lange am Steuerrad gestanden habe und den seemannstypischen Grog anschließend glatt vergessen habe. Aber natürlich könne er seine Mannschaft nicht im Stich lassen, die sich schließlich auf diese Fahrt gefreut habe. „Und nun ran, an die Trommeln!“
Die große Besatzung hatte schließlich auch Großes vor. So galt es, sich auf die bevorstehende „Kaperfahrt“ auf das Weihnachtsfest in der Levester Kirche vorzubereiten. In Ermangelung einer kräftigen Gesangsstimme, hörte man an Deck ausnahmsweise den „Käpt’n aus der Kiste“ als Playback.
Zwischendurch wurde immer wieder ein neuer Kurs angesagt. Die bunte Truppe segelte zunächst in nordöstlicher Richtung in die Irische See, wo sie mit viel Schwung und lauten „Hey, Ho“-Rufen letzten Feinschliff an den „Piratentanz“ anlegte, den sie auf der letzten Fahrt schon kennengelernt hatte. Prima Stimmung an Deck und gemeinsame Freude, als die kleinen Trommler das Stück in voller Fahrt meisterten.
Danach wurde es spanisch und es verschlug die Piratenbande in einen ganz anderen Teil der Erdkugel, nämlich an die Küsten Puerto Ricos. Eine rassige Salsa musste nun trommelnd und singend bewältigt werden. Recht bald klang das fröhliche „Feliz Navidad“ über die Planken der „Arche“, gefolgt von "Freudenwellen" der Freibeuter. Danach wieder Kurswechsel: Harlem, inmitten New Yorks, war das nächste Ziel der Reise, verbunden mit dem Gospel „He’s Got The Whole World In His Hands“. Dabei wurde nicht nur gesungen, sondern auch kräftig in die „Hands“, die Hände, geklatscht.
Jetzt durchsegelten die DRUM-Piraten also endgültig „weihnachtliches Gewässer“ und es brauchte gar nicht viel Phantasie, um sich den rentiergezogenen Schlitten des Weihnachtsmannes vorzustellen, der mit seinen Kuven die weiße Schneepracht durchpflügt. An die Piraten waren allerhand Glöckchen und Rasseln verteilt worden, so dass das gesamte Schiff nun verheißungsvoll zum angloamerikanischen Klassiker „Jingle Bells“ klingelte.
Zum Abschluss steuerten die DRUM-Piraten ihr Schiff dann wieder in heimisches Gewässer, dass einem fast schon der Duft der leckersten Plätzlchen in die Nase stieg. Natürlich hatte „die Weihnachtsbäckerei“ geöffnet, jedoch musste zunächst noch das ein oder andere „Textriff“ umschifft werden. Selbstverständlich kannte die gesamte Mannschaft das Stück aus der Feder von Rolf Zuckowski, doch Carsten Voß gab sich ahnungslos. Also waren nun die kleinen Piraten gefordert, sich den Text Stück für Stück zusammenzuklamüsern. Gemeinsam war das aber schnell geschafft und die DRUM-Piraten sangen sich ohne Hilfe dem Heimathafen entgegen, während sie musikalisch Rezepte suchten, Zutaten verrührten, Plätzchen ausstachen und diese in den Ofen schoben.
Zum Abschluss trommelten sie nochmals den keltischen „Piratentanz“ ("Sailor's Hornpipe"), der das vollbesetzte Deck gehörig ins Schwingen brachte und die DRUM-Piraten wurden von ihren beifallspendenden Eltern in Empfang genommen, voller Vorfreude auf die „Kaperfahrt“ nach Leveste am 30. November.

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Infos zu den DRUM-Piraten bei Brigitte Schreiber:
Tel.: (05105) 82141
E-Mail: Schreiber.Kirchdorf@t-online.de
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