Heimatverein beim Plattdeutschen Theater in Bahrenborstel

Bahrenborstel: Gasthaus Hespenheide | Der Heimatverein Osterwald besuchte am Sonntag, den 13. November nun schon zum 14. Mal die plattdeutsche Theatergruppe „Lustige Lippe“ in Bahrenborstel.
Etwa 100 Heimatfreunde fuhren in komfortablen Reisebussen nach Bahrenborstel, um einen lustigen Nachmittag zu verleben.

Das Theaterstück „Schützenfest in Dinkelhusen“ wurde von den hervorragenden Laiendarstellern mit viel Enthusiasmus und sehr Stimmgewaltig den fast 200 Zuschauern dargeboten.

Der Inhalt:
Eine Woche vor dem traditionellen Schützenfest in Dinkelhausen trifft sich der Vorstand im Clubraum der Schützenklause bei Vereinswirtin Lotti zur Vorbereitung der Feierlichkeiten. Präsident Willi Zastermann glaubt, alles im Griff zu haben. Doch da taucht der neue Gemeindepastor Engel auf, um dem Vorstand mitzuteilen, dass er zukünftig bei Beerdigungen von Schützenbrüdern das traditionelle Trompetenspiel auf dem Friedhof nicht mehr dulden will. Für den Vorstand ist dies ein Angriff auf eine alte Tradition in der Gemeinde. Das kann man natürlich so nicht hinnehmen. Aber nicht genug damit, denn nun verlangen auch noch die Damen der Damenschießgruppe, dass sie mit auf den Königsadler schießen zu dürfen. Das ist für Präsident Zastermann einfach zu viel und er überlegt mit seinem treu ergebenen Schießmeister Kalle Kreuzer, wie man diesen Traditionsbruch noch verhindern kann. Die Frauen hingegen fahren schweres Geschütz auf, denn sie drohen bei Nichterfüllung ihrer Forderung mit einem totalen Boykott des Schützenfestes. Als dann noch Markus Schmidt vom Bauamt erscheint und den neuen Schießstand wegen baulicher Mängel schließen lassen will, ist Willis Laune endgültig im Eimer. Nur gut, dass Ehrenpräsident Otto Kröger die Übersicht behält. Mit List und Tücke steuert er die Geschicke des Vereins im Hintergrund. Nur Vereinswirtin Lotti, die mal wieder an der Tür gelauscht und alles falsch verstanden hat, schafft reichlich Verwirrung, da sie überall herum erzählt, der neue Pfarrer habe angeordnet, dass alle Schützenmitglieder verbrannt werden müssten. Bleibt nur noch die Frage zu klären, wer denn tatsächlich das Rennen um den Schützenkönig machen wird.

Ein sehr unterhaltsames Theaterstück, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Nach Ende der Aufführung blieben die Heimatfreunde noch bei Ihren Freunden zum Abendessen und zum Klönschnack, bis es dann am späten Abend wieder zurück nach Osterwald ging.

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