Wenn Landräte lauschen und Bürgermeister zuhören! - „Audaces fortuna adiuvat, den Tapferen hilft das Glück.“

Auf dem Weg zu Lauschpunkt 5 Aussichtsturm Offingen
 
Unterwegs auf der Via Danubia
Donautal-Aktiv hatte alle beteiligten Landräte, Bürgermeister und Protagonisten sowie Gastwirte und Hoteliers u.v.m zur offiziellen Eröffnung der Radlauschtour Via Danubia eingeladen. Am Morgen sah der Himmel über dem Schwäbischen Donautal zum Weinen aus, so häuften sich die Absagen. Aber wie sagt das lateinische Sprichwort, den Tapferen hilft das Glück - pünktlich um 13 Uhr am Lauinger Marktplatz strahlte nicht nur die Sonne, sondern auch die Miene von Angelika Tittl, Teamleiterin Tourismus & Naherholung bei Donautal-Aktiv und verantwortlich für das Projekt Lauschtouren im Schwäbischen Donautal. Sie bedankte sich vor allem beim Lauinger Bürgermeister Wolfgang Schenk für den strahlenden Sonnenschein, den er mit im Gepäck hatte. Landrat Leo Schrell tauschte Anzug gegen Radlerdress. „Besonders freue ich mich, dass mit der Via Danubia Radlauschtour ein landkreisübergreifendes Projekt in die Tat umgesetzt werden konnte“, so Schrell. Ute Rotter (Tourismusverband Bayrisch-Schwaben), Initiatorin der Lauschtouren, lud alle Teilnehmer ein, nicht nur der Radlauschtour Via Danubia zu folgen, sondern auch die 13 anderen Lauschtouren in Bayrisch-Schwaben zu besuchen.
Für politischen Rückenwind sorgten neben Wolfgang Schenk auch Bürgermeister Jürgen Kopriva (Aislingen), 2. Bürgermeister Robert Hieber (Offingen) sowie Kreisrat Werner Wittmann (Gundelfingen). Zur Eröffnung wurden 37 km der Via Danubia im Schwäbischen Donautal unter die Räder genommen. Nach Verlassen des Marktplatzes von Lauingen lauschten alle nur noch der Stimme von Rundfunkmoderator Neises und den anderen Protagonisten auf der bekannten Römerstraße im Donautal. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bis Aislingen betrug erstaunliche 20 km/h. In Aislingen gab es die erste und einzige Panne beim Familienradanhänger, aber die Organisatoren hatten einen Reparaturservice per Handynotruf eingeplant. Nicht bedacht hatte so mancher Mitradler, dass zum Sebastiansberg 12 % Steigung zu überwinden waren. Jetzt waren die E-Bikefahrer eindeutig im Vorteil. Der eine oder andere Nicht-E-Biker lauschte deshalb oben am Berg mehr dem eigenen Herzklopfen als den Worten von Bürgermeister Kopriva und der Geschichte der römischen Turmhügelburg. Dann ging es auf Gundremminger Gemarkung weiter. Am Bürgle bei Gundremmingen stand einst ein spätantikes Kastell des römischen Donau-Iller-Rhein-Limes.
Die Römerstraße führte auch durch Offingen. Heute steht am höchsten Punkt in Offingen kein Wachturm, sondern ein Aussichtsturm. Max Feuerstein vom Hotel Römer in Günzburg genoss das fantastische Panorama ebenso wie Hilde Raul (stv. Bürgermeisterin von Mertingen). Beide haben aktiv an der Via Danubia mitgearbeitet. Hoch über dem Donautal auf der Aussichtsplattform konnte sich jeder gut in die Situation der Soldaten auf den Wachtürmen hineinversetzen. Mut war damals wie heute gefragt. „Hier befindet sich die offizielle Außenstelle des Standesamtes von Offingen“, so Robert Hieber. Sein Aufruf an die Mitradler: „ Nur Mut, falls noch nicht geschehen - trauen Sie sich hoch über Offingen“. Vorbei an Peterswörth und Gundelfingen ging es zum Abschluss zur Apollo-Grannus-Tempelanlage nach Faimingen. Römergulasch sorgte für körperliche Stärkung und Lauschpunkt 10 nochmals für geistige Nahrung.

Carpe diem! Nutze den (nächsten freien) Tag – für die einzigartige Radlauschtour Via Danubia!

IPod-Verleihstationen:
Genießerhotel Lodner, Lauingen, Tel. 09072/95890 – Landgasthof Adler, Aislingen, 09075/95980 – Landgasthof Sonne, Gundelfingen, Tel. 09073/7334 -Tourist-Information Günzburg, Tel. 08221/200444, der Verleih ist kostenlos, gegen Hinterlegung eines Pfandes.
App zum download unter www.bayerisch-schwaben.de/lauschtour
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