JHV des Harzklubs Windhausen 2014

  Windhausen: Alte Mühle | Ehrungen standen im Mittelpunkt der JHV des HZK Windhausen

Windhausen (kip) Mit Harzer Liedern eröffneten die Heimatgruppe Gittelde und die Brauchtumsgruppe "Die Burgfinken" Windhausen die JHV des Harzklubs Windhausen in der Gaststätte "Zur Alten Mühle". Ruth Ahfeldt führte durch das Programm und kündigte die verschiedenen Heimatlieder an. Ruth Ahfeldt und Singgruppenleiter Günter Schallude betonten, dass im Harzklub-Hauptverband 42 Heimatgruppen und 92 Zweigvereine zusammengeschlossen sind. 86 Lieder hat die Singgemeinschaft Gittelde-Windhausen sich inzwischen erarbeitet und ohne ein Lied zu wiederholen, können die Sängerinnen und Sänger ein über vier Stunden dauerndes Programm bestreiten. So wurden zum Auftakt der Versammlung die Lieder "Wenn in der Früh' die Sonne scheint" und "Schön ist mein Harzer Land" in der Fassung von Gerd Seidenkranz, Riefensbeek, der dies vor 45 Jahren textete und komponierte, gesungen. Mit "Sterne über'n Harzer Land" und dem "Windhäuser Lied" (Text Ruth Bode und Komposition Adalbert Keinert) eroberte sich die Singgemeinschaft die Herzen der Versammlungsteilnehmer. Mit langanhaltendem Applaus belohnten die Harzklub-Mitglieder ihre Sängerinnen und Sänger.
Das von Winfried Kippenberg verlesene Protokoll wurde einstimmig genehmigt.
Vorsitzender Norbert Herrmann eröffnete die gut besuchte Versammlung. Er stellte die Beschlussfähigkeit fest. Sein besonderer Gruß galt Altbürgermeister Karl Schwarze und Ortsbürgermeister Burkhard Fricke, der ein Grußwort sprach.
In seinem Jahresbericht erinnerte der Vorsitzende nach Dankesworten an die Singgemeinschaft, an die aktiven Mitglieder und an die Vorstandsmitglieder, dass ein Dorf aktive Vereine benötige. Diese Vereine bieten viele Aktivitäten an. Der HZK Windhausen ist bestrebt, die Brauchtumsgruppe und das Brauchtum zu erhalten, dazu zählen das Wandern, das Jodeln, das Singen von Heimatliedern und die Heimattage. Die Heimatgruppe vertritt überregional Windhausen. "Wir gehen aus Windhausen heraus", so der Vorsitzende.
Kulturwart Manfred Keinert berichtete über die Exkursionen "Burgruine Windhausen" und "Ruine Stauffenburg". In Erinnerung rief er, dass Windhausen 1234 erstmals urkundlich erwähnt wurde und in diesem Jahr 780 Jahre alt ist. So habe er einige Schriften herausgegeben; beispielsweise die Beschreibung des großen Steines vor der Steinbühlhütte.
Für den anwesenden Naturschutzwart Ewald Klingsöhr und für das in der Obhut von Andrea Klingsöhr liegende Dorfmuseum Windhausen berichtete Dieter Klingsöhr in einem gemeinsamen Bericht. Das Dorfmuseum wird von Gruppen und auch Einzelperson aus dem In- und Ausland besucht. Er berichtete über die Teilnahme an Tagungen und über die ständigen Renovierungsarbeiten im Dorfmuseum. Mit Dankesworten an Manfred Schaube für die Geldspende beendete Dieter Klingsöhr seinen gern gehörten Bericht.
Trachtenwartin Ilse Gärtner informierte über ihre Aktivitäten.
Wegewart Rainer Pinnecke berichtete, dass der Wanderweg vom Gittelder Bahnhof bis zur Burgruine Windhausen neu beschildert wurde. 21 neue Schilder wurden aufgestellt. Es sind die ersten Schilder, die mit GPS-Daten versehen sind. Weiter wurde ein Weg längs der Burgruine in Pflege übernommen.
Hüttenwart Norbert Herrmann teilte mit, dass die Wanderer die schöne Aussicht von der Steinbühlhütte genießen, die Ferienaktion und Schnitzeljagd an der Steinbühlhütte vom Erfolg gekrönt war, Kinder und Jugendliche die Hütte angenommen haben; lediglich laufende Reparatur- und Unterhaltungsarbeiten waren auszuführen.
Wanderwart Jürgen Münnich ließ das Wanderjahr Revue passieren. Am 24. April 2013 wurde im Schnee angewandert und mit einer Fackelwanderung und gemütlichen Zusammensein in der Steinbühlhütte endete die Wandersaison.
Der Leiter der Heimatgruppe Dieter Klingsöhr informierte über 16 öffentliche Auftritte; u.a. auf dem Heimattag in Hahnenklee. 86 Lieder hat die Heimatgruppe eingeübt. Lieder mit Soloeinlagen werden zu Gehör gebracht. Mit der Aussage "Singen und Wandern ist gesund" beendete er seinen informativen Bericht.
Kassenwart Jürgen Münnich berichtete über alle Einnahmen und Ausgaben des Zweigvereins. Er dankte Manfred Schaube noch einmal für die großzügige Spende. Auch der Verein wird zum 1. April auf das SEPA-Lastschriftverfahren umstellen.
Günter Renneberg informierte, dass er mit Jürgen Beck die Vereinskasse geprüft habe, Die Kasse wurde fehlerfrei und sehr ordentlich geführt. Auf seinen Antrag wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Einstimmig beschloss die Versammlung, dass Günter Renneberg und Hans-Hermann Stutz die Kasse prüfen; zum Ersatzprüfer wurde Karl Schwarze bestellt.
Angelina Rogge, Saskia Pinnecke und Rainer Pinnecke wurden zu Wanderkönige ausgerufen. Sie erhielten aus der Hand des Vorsitzenden Präsente.
Für 30 Jahre Treue zum Verein wird Detlef Krause in geeigneter Form geehrt.
Über 30 Jahre gehören der Heimatgruppe "Die Burgfinken" Dieter Klingsöhr, Andrea Klingsöhr, Sigrid Ehehalt, Ralf Ehehalt und Andrea Ehehalt an.
Der Vorsitzende gibt bekannt, dass am 12. April die JHV des Hauptverbandes in Altenau stattfindet. Die Wandersaison Harzer Wandernadel wird am 26. April in Wernigerode eröffnet. Der 114. Deutsche Wandertag findet vom 13. - 18. August 2014 in Bad Harzburg statt. Das Waldfest in Wildemann wird am 14. Juli stattfinden. Für den 2. August ist ein Lichterfest in Windhausen geplant. Die Wandersaison wird am 16. März eröffnet und am 31. Mai wird im Bereich Sternplatz Neckelnberg gewandert.
Mit einem gemeinsamen Imbiss klang die harmonisch verlaufene JHV aus.

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Mit Harzer Liedern eröffnet die Brauchtumsgruppe die JHV des HZK Windhausen.

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Ruth Ahfeldt und Günter Schallude informieren über das eingeübte Liedgut der Brauchtumsgruppe.

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Wanderkönige 2013 sind Angelina Rogge, Saskia Pinnecke und Rainer Pinnecke.

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Für über 30-jährige Treue in der Brauchtumsgruppe werden Dieter Klingsöhr, Ralf, Sigrid und Andrea Ehehalt geehrt.
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