Niederlage mit Rumpfteam

Markus Hartmann und Marc Streicher im Powerplay
Bad Tölz: Hacker Pschorr Arena | Gegen den Ligakonkurrenten SC Reichersbeuren setzte es am Sonntag für den EHC Königsbrunn eine 4:6 Testspiel-Niederlage. In der Bad Tölzer Hacker-Pschorr Arena traten die Brunnenstädter mit gerade mal 11 Feldspielern an, durch Verletzungen und auch wegen Urlaub fehlten viele Spieler.

Doch der EHC begann gut, erarbeitete sich gleich im ersten Abschnitt Chancen, konnte diese aber nicht verwerten. So waren es dann auch die Reichersbeurer, die in der siebten Spielminute zur Führung einnetzten. Königsbrunn ließ sich aber dadurch nicht aus der Fassung bringen und stürmte weiter, in der 12. Spielminuten wurden die Bemühungen endlich belohnt. Hans-Jörg Traxinger sorgte in Überzahl für den hochverdienten Ausgleich. Doch kurz vor Drittelende kassierten die Gäste wieder einen Treffer und mussten mit diesem Rückstand in die Drittelpause gehen. Nach Wiederanpfiff war die Partie ausgeglichener, der EHC immer noch mit guten Möglichkeiten. Königsbrunn musste dann aber ab der 23. Spielminute das Spiel mit 10 Feldspielern fortsetzen, da Robin Pandel eine Matchstrafe kassierte. Die Mannschaft agierte daraufhin fünf Minuten in Unterzahl, verteidigte aber gut und blieb deswegen ohne Gegentreffer. In der 32. Spielminute erzielte Henning Schütz sogar den Ausgleich. Doch je länger das Spiel dauerte, umso mehr merkte man den Königsbrunner Spielern die Strapazen vom Vortag und den kleinen Kader an. Zwei Spiele hintereinander forderten nun ihren Tribut. Kurz vor Drittelende gelang den Reichersbeurern ein Doppelschlag zum 4:2 Drittelendstand. Im letzten Drittel geriet der EHC sogar mit 6:2 in Rückstand, doch das Team von Coach Charlie Schönberger zeigte Charakter und kam noch mit letztem Einsatz durch Tore von Henning Schütz und Andreas Schwimmbeck bis auf den 6:4 Endstand heran.

Der 2. Vorstand des EHC, Horst Plate, zeigte sich erleichtert: „Ich hatte ehrlich gesagt mit einer deutlichen Niederlage gerechnet. Mit dem kräftezehrenden Turnier vom Vortag in den Knochen und trotz Minikaders hat sich die Mannschaft wacker geschlagen und bis zum Schluss gekämpft!“
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