4.RP-Ultralauf 53km von Steinhude nach Bad Münder

D. Erasmus absolviert 150. Marathon/ Ultralauf

Zum 4. Mal lud Detlef Erasmus (D.E.) am 1. Mai zu einem Ultralauf ein. Nun war wieder die Strecke Steinhude nach Bad Münder ausgeschrieben, auf der 53 km mit über 1000 Höhenmeter über den Deisterkamm zu laufen waren. Der ganze Lauf wurde als Gruppenlauf komplett auf dem Europawanderweg E1 durchgeführt.

Zum Start morgens um 9 Uhr an der Friedenseiche in Steinhude kommen dann 11 Teilnehmer. Bei Sonnenschein, aber kalten Wind, führte die Strecke zunächst am Steinhuder Meer entlang und die Läufer genossen das ruhige Tempo ca. 6:30min/km. Über Hagenburg, Mesmerode (am Kaliberg) und Idensen ging es am Mittellandkanal entlang. Bei km 16,5 war die erste Verpflegung in Haste erreicht. Die nächste Etappe führte durch ein längeres Waldstück und über Feldwege direkt nach Bad Nenndorf. Im Kurpark mussten dann die ersten Höhenmeter gelaufen werden. Zum Erstaunen auswärtiger Teilnehmer durch die dort bereits aufgestellten Palmen. Nach dem Kurpark wurde erst die B65 über- und dann die A2 unterquert, bevor an der Mooshütte die 2. Verpflegungsstation (KM 29,5) aufgebaut war. Viele 1.Mai Ausflügler waren dort unterwegs und so wurden die Läufer sogar mal Applaus begrüßt.
Nun begann der Aufstieg über die Teufelsbrücke zur Kreuzbuche und die steileren Anstiege wurden im flotten Schritt gegangen. Das zeichnet einen Gruppenlauf aus – das Bilden einer Gruppe die sich im Tempo einig ist. Nach dem Fernseh- und Nordmannsturm kamen die Läufer zur 3. Verpflegung am Nienstedter Pass. Hier waren 39 km geschafft. Wohlwissend der Schwierigkeit der letzten Etappe kündigte D.E. an, dass noch 2 Stunden vor ihnen liegen. Nahe dem Annaturm war dann die Marathonstrecke (42,195km) absolviert - für D.E. der 150. Marathon/Ultra. Ein entsprechendes „Kaltgetränk“ am Ziel wurde angekündigt.

Wie auch bei den letzten E1 Läufen stiegen wieder einige Läufer auf den Annaturm, um den tollen Rundumblick zu genießen. Dann folgte der 1. steile Abstieg nach Köllnisch Feld und von dort ging es weiter Richtung Springe. Oben am Steinbruch genossen die Läufer den schönen Blick über Springe und das Calenberger Land. Der 2. steile Abstieg zur Deisterforte erforderte nochmals die volle Konzentration und Kraft der Läufer.

Nach 7:11 Stunden hatte die Gruppe das Ziel an der Ziegenbuche erreicht. Glücklich und zufrieden gratulierten sich alle gegenseitig zu dieser tollen Leistung. Anschließend beim Treffen in der Ziegenbuche wurden dann die Urkunden verteilt. Nicht nur D.E hatte Grund zum Feiern, 2 weitere Teilnehmer (Mark Schramhauser und Frank Flamm) hatten an diesem Tag ihre längste je gelaufene Strecke absolviert.

Einige Bilder des Laufs sind auf der Homepage www.running-paule.de zu finden. Dort werden auch weitere Läufe von D.E. angekündigt.
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