Zukunft der Grundschulen und Turnhallen in der Stadt Bad Lauterberg - Antrag der Ratsgruppe Volker Hahn/GRÜNE

Die älteste aus dem Jahr 1902 erbaute Grundschule würde nach dem Konzept von Volker Hahn/Grüne geschlossen.
 
Die Grundschule Bartolfelde würde zunächst als Außenstelle und als "Offene Ganztagsschule" weiterbetrieben.

Bad Lauterberg. Die Ratsgruppe Volker Hahn / Grüne hat am 14.11.2014 einen sehr interessanten Antrag für die Zukunft der Grundschulen in der Stadt Bad Lauterberg eingereicht. Danach könnte sowohl die Verpflichtung aus dem Zukunftsvertrag 150.000 € einzusparen, eingehalten werden, außerdem wäre dadurch der Erhalt aller drei Turnhallen möglich.



Schreiben an die Stadt Bad Lauterberg
:

Sehr geehrter Herr Dr. Gans,

ich bitte darum, den vorliegenden Antrag der Ratsgruppe Volker Hahn / Grüne in die Tagesordnung der nächsten öffentlichen Ratssitzung am 27.11.2014 und in den, am 25. und 27.11.2014 tagenden Schul- und Verwaltungsausschuss aufzunehmen.

Antrag:

Die Ratsgruppe beantragt, aufgrund der bestehenden Verpflichtung aus dem Zukunftsvertrag, 150.000 Euro im Bereich der Schulen in der Stadt einzusparen, die Hausberg-Schule bis spätestens zum 31.12.2015 zu schließen.

Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Verlässliche Grundschule in Bad Lauterberg/Barbis noch nicht über die erforderliche Anzahl von Klassenräumen für alle Kinder der Stadt verfügt, wird übergangsweise die Offene Ganztagsschule in Bartolfelde als Außenstelle weitergeführt.

Auf diese Weise wären zunächst die notwendigen Rahmenbedingungen und Ziele:
1. Einsparung von 150.000 Euro.
2. Nur noch eine Schule (=eine Schulleitung, ein Lehrerkollegium, ein Sekretariat,
ein Name und absehbar eine Schulform – welche, entscheiden später Eltern u.
Schule).
3. Ideale Gestaltungsmöglichkeiten für eine sinnvolle Umsetzung eines
Raumkonzeptes, welches wenigstens ansatzweise dem
Inklusionsgedankengerecht wird.
4. Zumindest vorübergehend noch zwei Schulformen als
Wahlmöglichkeit für die Eltern.
5. NOCH weiterhin die Betreuungssicherheit der Eltern, die auf die
Ganztagsschule angewiesen sind.
6. KEINE unnötigen Investitionen für eine, nur noch absehbar notwendige
3-Zügigkeit.
7. SOMIT mehr verfügbare Geldmittel für eine „Schule der Zukunft“ - wo
auch immer!
8. Erhalt von zwei Turnhallen, auch für den Vereinssport.

Weitere Erläuterungen werden in der Ratssitzung mündlich vorgetragen.

Um in die, unserer Meinung nach sehr unglücklichen Diskussion über die Schulstandortfrage endlich etwas Sachlichkeit zu bekommen und die wichtigen Entscheidungen in der Folge auch noch mit etwas Ruhe und Vernunft treffen zu können, schlagen wir dieses machbare Modell vor und bitten um Beratung und Beschlussfassung in den Ausschüssen und in einer Ratssitzung. Ein entsprechender Konzeptentwurf wird im Schulausschuss und in der Ratssitzung auch schriftlich vorgelegt.

„Wir, die politisch Verantwortlichen in dieser Stadt müssen eine Entscheidung für unsere Kinder treffen, die für die nächsten 30 bis 50 Jahre Auswirkungen haben wird.
Diese Entscheidung NUR an der Frage, wo steht eine Schule fest zu machen, wird der Tragweite nicht gerecht und belastet nur unnötig unseren ohnehin schon ausgereizten Haushalt.
Alle sprechen immer nur von der großen Bedeutung und Wichtigkeit der Grundschule in Bad Lauterberg.

„Aber Barbis ist doch Bad Lauterberg ! Und Bartolfelde auch !

Wir sind doch eine Gemeinde und wollen nur eine möglichst gute Grundschule für unsere Kinder – egal wo !!


Deshalb muss dieses unsegliche Gegeneinander der Ortslagen und der Vereine sofort ein Ende finden und endlich eine zielorientierte Debatte beginnen.
Die Schließung des ältesten Gebäudes, welches zudem noch wegen seiner Mehrgeschossigkeit und seiner nicht auszuschließenden Gesundheitsgefährdung auch ungeeignet erscheint ist, soll nur ein erster Schritt sein.

Wir weisen in diesem Zusammenhang noch einmal daraufhin, dass es der vorherige Schulleiter selbst war, der diese Diskussion mit einem Schreiben angestoßen hat. Einem Schreiben, in dem er die Überlegung anregte, die Grundschule am Hausberg in die Lutterbergschule zu verlegen. Auch er wird seine guten Gründe dafür gehabt haben.

Zu dem Thema „Sporthallen“ sei an dieser Stelle nur noch darauf hingewiesen, dass wir einen Antrag auf Erhalt aller drei Sporthallen gestellt haben. Im Falle eines Beschlusses zu diesem Antrag, wäre zwei Sporthallen auch weiterhin i.V.m. den jeweiligen Schule zu veranschlagen und sind hier auch in die laufenden Kosten bereits mit eingerechnet.
Einzig die Sporthalle in der Bahnhofstraße müsste unter „Freiwillige Leistungen“ verbucht werden und würde dort etwa 25.000 bis 30.000 Euro an jährlichen Kosten verursachen.
Die Stadt hat sich im Zukunftsvertrag verpflichtet, für die Freiwilligen Leistungen nicht mehr als 3% aufzuwenden. Im Haushaltsjahr 2013 wurden „nur“ 1,52% und in den kommenden Haushaltsjahren bis 2022 sollen durchschnittlich „nur“ 1,62% aufgewendet werden.
Unserer Einschätzung nach wäre hier also noch genügend Luft vorhanden, um die Sporthalle in der Bahnhofsstraße noch zu unterhalten.

Wir wollen das und beantragen dies ebenfalls!


Ratsgruppe Volker Hahn/Grüne Bad Lauterberg, 14.11.2014
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