Zeit für Gespräche mit Gästen

Aufmerksame Gäste bei der Begrüßung durch Uwe Speit (Foto: Karl-Heinz Bleß)
Bad Lauterberg. Zum zweiten Mal hat die SPD Bad Lauterberg am vergangenen Donnerstag einige politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Essen eingeladen, um gemeinsam über politische Themen zu sprechen. "Was ist euch aufgefallen?", fragte Vorsitzender Uwe Speit gleich bei der Begrüßung im Kneipp-Hotel Heikenberg.
Ideen aus der Bevölkerung, wie sich die Stadt weiterentwickeln sollte, wollten die Rats- und Vorstandmitglieder hören. Nicht alles werde in das Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2016 einfließen können, erläuterte Speit gleich zu Beginn. Ein "ständiges Bäumchen wechsel dich" werde es ebenso nicht geben. Aber offen für neue Ideen sei die SPD auf jeden Fall. Ziel sei es, die Stadt auch in Zukunft lebenswert zu gestalten.
Menschen aus der Stadt fürs politische Engagement zu begeistern, sei ein weiteres Anliegen, erklärte Bürgermeister Thomas Gans. In der Stadt gebe es zu wenig Leute, die sich für die Stadt als Ganzes einsetzten.
An den Tischen wurde dann auch sehr konstruktiv diskutiert. Was ist wünschenswert, was ist machbar? Sehr positiv bewerteten die Gäste, dass der Landkreis einen zweiten Standort des Job-Centers im Gebäude der ehemaligen Lutterbergschule einrichten will. Damit sei gewährleistet, dass es hier für mindestens zehn Jahre keinen Leerstand gebe.
Kritik gab es dafür am derzeitigen Erscheinungsbild des Kurparks. Nachdem der Minigolfplatz verschwunden sei, mache der Park einen trostlosen Eindruck. Aber auch sonst sei hier vieles verbesserungswürdig. Für das nächste Jahr sei eine Neugestaltung des Parks geplant, berichteten die Ratsmitglieder.
Auch der schlechte Zustand des Abenteuerspielplatzes mit den Grillhütten an der Augenquelle war ein deutlicher Kritikpunkt. Weitere Diskussionsthemen waren der Tourismus in Bad Lauterberg mit dem veränderten Gästeverhalten, die Ausbildungs- und Arbeitssituation für junge Leute in der Stadt und die Flüchtlingsströme in Europa. Wie kann Bad Lauterberg die Menschen, die hierher kommen, unterstützen und integrieren, ihnen eine Zukunft aufweisen und die kulturellen Unterschiede auffangen?

Text und Foto: Karl Heinz Bleß
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