„Wehrbrücke ein Fass ohne Boden“

Die Scholben-Wehrbrücke, die sich in einem sehr desolaten Zustand befindet
Bad Lauterberg (bj). Auf der Jahreshauptversammlung des Kneippvereins berichtete unter anderem Vereinsmitglied und BI-Ratsherr Eike Röger über die gravierenden Mängel an der Scholben-Wehrbrücke. So sei nicht nur der Oberbau mit seinen Stahlsegmenten, sondern auch die Betonkonstruktion der Überläufe und Pfeiler nicht mehr reparabel. Eine Grundsanierung oder Neubau führe deshalb zu erheblichen Kosten.
Hierzu müssten überregionale Förderungsmöglichkeiten von EU, Bund, Land und Kreis sowie alle anderen in Frage kommenden Finanzierungsmöglichkeiten geprüft und beantragt werden. Den auf die Stadt Bad Lauterberg entfallenden Eigenanteil könnte man zum Beispiel aus dem Verkaufserlös des zweiten Kurparkteilverkaufs an das Hotel Revita abdecken. Die Brücke ist ein wichtiger Bestandteil des Kur- und des Kurparkrandbereiches und als fußläufige Verbindung für Bewohner des Kirchberges und seinen Kliniken zum Kurpark und der Innenstadt mit seinem Boulevard nicht wegzudenken.
Eine verfallene und gesperrte Brücke würde sich äußerst negativ aus die Fremdenverkehrs-und Kurstadt Bad Lauterberg auswirken. Eine Grundsanierung oder Neubau ist deshalb viel wichtiger als alle ins Auge gefassten anderen Maßnahmen im Kurpark.
Zudem erinnerte Röger daran, dass schon beim ersten Teilverkauf des Kurparks an Hotel Revita daran gedacht war, das Geld für den Ausbau des Parkes zu nutzen. Dies musste dann allerdings fallen gelassen werden, da zwischenzeitlich die Bühne des Kurhauses wegen Baufälligkeit gesperrt wurde. Seinerzeit trug dann das Geld dazu bei, die Kurhausbühne zu erneuern. Dies müsste nun genauso auch bei der Wehrbrücke gehandhabt werden.
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