Stellungnahme zu den letzten Presseveröffentlichungen Hausberg-Schule

Der Anbau der Grundschule Am Hausberg, der seit Schuljahresbeginn illegal ohne Bauabnahme genutzt wurde.
Bad Lauterberg. Fast kein Tag vergeht, an welchem man keine Hiobsbotschaften hinsichtlich der Situation an der Hausberg-Schule in Bad Lauterberg vernehmen kann. Keine Nachrichten aus „Schilda“, sondern unverblümte Realität.
Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, wie die SPD versucht, diesen Missstand noch zu beschönigen und Behauptungen aufstellt, die in keinster Weise die Realität treffen. Seit über zwanzig Jahren gibt es in Altenheimen, Kliniken und auch Schulen bereits „neuartige“ Brandmeldeanlagen mit Anschluss an die Feuerwehr. Also nichts Neues. Bei den meisten Neubauten sind diese bereits Pflicht. Das dürfte auch einem Ingenieur, welcher in der Materie schon von Berufs wegen bewandert sein müsste, sicherlich bekannt sein. Das diese nun noch nicht einmal funktionieren, ist der Eklat. Diesbezügliche Feststellungen mit „Panikmache“ zu vergleichen, ist eine Unverschämtheit und zeugt von einer Sorglosigkeit, die schon fast an grobe Fahrlässigkeit grenzt. Hier geht es ausschließlich um die Sicherheit unserer Kinder, der Lehrkräfte und nicht zuletzt der Eltern. Der erste Bürgermeister Berlins, Ernst Reuter, sagte einmal: „ Völker der Welt, schaut auf diese Stadt „ und wollte damit auf eine Bedrohung Berlins durch die sowjetische Blockade aufmerksam machen. Wer aber schaut auf Bad Lauterberg und seine Hausberg-Schule? Wer rettet uns vor dem eklatanten Versagen der Verantwortlichen?
Tatsache ist, dass die Leittragenden wieder einmal die Kinder, die Schüler sind. Nicht nur weil mit ihrer Sicherheit „Roulette“ gespielt wird, sondern auch, weil nunmehr viele kulturelle und wichtige Veranstaltungen, in der Schule, nicht stattfinden können. Zum Beispiel der Ende November geplante Verkehrssicherheitstag oder Theateraufführungen der Arbeitsgemeinschaften in der neuen Turnhalle, um nur wenige Beispiele zu nennen. Ein mangelnder Brandschutz bildet eine Gefahr. Das dürfte für Jeden nachvollziehbar sein. Der mangelnde technische Zustand wird jetzt durch Brandwachen auf dem Schulgelände kompensiert.
Gut, aber man sollte auch nicht vergessen, dass jetzt wertvolle Mitarbeiter des städt. Bauhofes für artfremde Tätigkeiten gebunden werden, andere Tätigkeiten in Pflichtaufgabe der Stadt möglicherweise liegen bleiben. Die öffentliche Straßen-, Liegenschafts- und Grundstückspflege noch mehr leidet, als ohnehin.
Verständnis kann auf jeden Fall der Schulleitung entgegengebracht werden. Die getroffene Entscheidung, erst bei einer baubehördlichen Freigabe der Räumlichkeiten zusätzliche Veranstaltungen anbieten zu können, ist absolut verständlich und richtig.

Pressemitteilung von Klaus Richard Behling,
Ratsherr und 2. Vorsitzender der BI Bad Lauterberg
vom 10.11.2016
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