Sparpläne mit "Arsch in der Hose..."

Ich bin echt empört über die Art und Weise, wie die Stadtratsgruppe SPD/CDU ihre Sparpläne den Bürgerinnen und Bürgern vermittelt. Das Amt des Jugendpflegers und der Gleichstellungsbeauftragten in ein Ehrenamt abzuwerten, Zuschüsse für die Jugendarbeit einzustellen und Schulen zu schließen, kann ich überhaupt nicht begreifen. „Die Jugend ist unsere Zukunft“, heißt es doch immer so edelmütig aus Politikermund. Gilt das jetzt nicht mehr? Hat Bad Lauterberg andere Zukunftspläne, in denen die Jugend noch weniger Platz findet? Die angekündigten Maßnahmen sind nicht gerade mutig und weitsichtig und ich erkenne darin nur blinde Sparwut, mit wenig Augenmaß und noch weniger sozialer Verantwortung. Aber dann noch großspurig behaupten: „Man muss schon den Arsch in der Hose haben, um so etwas zu machen…“, Entschuldigung, das halte ich für absolut unangemessen und respektlos. Man hätte ja auch sachlich für Verständnis werben können. Im Übrigen, „Hirn in der Birne“ und „Anstand im Herzen“ sind bessere Eigenschaften als nur „Arsch in der Hose“. Ich hoffe nur, dass die Hose groß genug ist für den "...", um für die Folgen einer solchen Entscheidung auch die Verantwortung zu übernehmen.
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