Leserbrief zu den Presse-Artikeln "Bauarbeiten an der alten B 243 beginnen am 19. Oktober 2015

Noch ist kein Bauarbeiter zu sehen
Bad Lauterberg-Barbis. Erfreulich kann man nur zur Kenntnis nehmen, dass die Sanierungsarbeiten an der alten B 243, im Bereich Barbis – Zoll, nunmehr beginnen sollen. Vorgesehen ist eine „Teilsanierung“, wie sie auch dringend erforderlich ist. Ein wichtiges Straßenbauprojekt.
Im Zuge der Straßenerneuerungen sollte man meiner Auffassung nach aber auch darüber nachdenken, dass insbesondere durch Fahrzeuge des Schwerlastverkehrs und hohes Fahrzeugaufkommen Schäden am Straßenbelag verursacht werden. Insbesondere, und dies auch nach Öffnung der B 243 n, im Bereich der Ortsdurchfahrt Barbis. Zwar hat sich der Durchgangsverkehr in Barbis, wie auch in Osterhagen, reduziert, aber was den Lkw-Verkehr angeht, wieder auf ein hohes Maß eingependelt. Nach Zählungen der Einwohner, welchen ich durchaus Glauben schenke, benutzen weiterhin, pro Woche, ca. 25.000 Kraftfahrzeuge die Durchfahrten der Orte Barbis und Osterhagen. Davon geschätzt ein Drittel Lkw über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht, welche nicht dem Klientel der Anlieger zuzuordnen sind. Deutlich zu viel. Dahinter stecken sicherlich auch finanzielle Interessen des Fuhrgewerbes, da die B 243 n, seit Anfang 2015, mautpflichtig ist. Also bleiben die Ortsdurchfahrten, insbesondere in Barbis, eine kostengünstige Alternative für die Unternehmen, aber eine Belastung für die Barbiser Einwohner, gerade entlang der Barbiser Straße. Und sicherlich gibt es auch weitere Gründe für das Nichtnutzen der neuen Strecke im Bereich der B 243, zwischen Bad Lauterberg-Barbis und Bad Sachsa-Nüxei. Gleiches gilt für die Anwohner der Osterhagener Straße in Osterhagen. Als logische Schlussfolgerung und Weiterführung der Maßnahmen des zuständigen Straßenbaulastträgers kann nur empfohlen werden, die Ortsdurchfahrten von Barbis und Osterhagen für den Schwerlastverkehr zu sperren. Lediglich nur noch Anwohner- bzw. Anliefer-Ausnahmen zuzulassen. Nicht zuletzt sollte man auch nicht vergessen, daß es gerade die Anwohner der genannten Orte waren, die die letzten Jahre unter der Verkehrssituation gelitten haben und bei Sanierungsmaßnahmen ihrer Straßen, durch die öffentliche Hand, künftig obligatorisch an den Kosten beteiligt werden. Durchaus auch kommunalpolitisch ein Thema.

Klaus Richard Behling,
Bad Lauterberg
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