Blick über das Saaletal bei Rödigen im Sommer 2012 (Symbolabbildung)
Wo? Baustelle Umgehungsstraße, Bad Kösen


Eine gute Studie, und wenn man dann noch weiter träumt: Tausende Fahrzeuge ,täglich Abgase aus allen Rohren, Reifenabrieb, Lärm, ewige Baustelle. Und das Schöne ist die Brücke quer durch das Tal, wo die Luftströmung zu 90% von West nach Ost zieht. Da haben dann Naumburg und Kösen ihren Dreck wieder.
Ja, das vermittelt eine Vorstellung von den zukünftig blühenden Landschaften. Mögen sie niemals Wirklichkeit werden!
Das kann ja gar nicht unsere Brücke sein, da würden an jeden der Pfeiler mindestens, naja sagen wir mal, 20 Brückengegner festgekettet um Hilfe rufen !!!
oder im Chor" Harry Reiche hör gut hin, die Brücke hat keinen Sinn".:-)
Schreckliches Bild, hoffentlich wird diese sinnlose Zerstörung der Natur nie Wirklichkeit.
Es ist schon bemerkenswert, dass sich die Befürworter der Umgehung/Brücke, vor allem die Politiker, nicht an der Diskussion beteiligen. Oder haben die Bilder und unsere Argumente ihnen die Sprache verschlagen?
Mal sehen, ob Harri Reiche den von Herrn Zeidler erwähnten Chor der Gegner hört.
@ Axel Krunig: Wenn sie das so schrecklich finden, muß man sich fragen,warum sie bei der Ortschaftsratsitzung nicht gegen die Umgehungsstrasse samt Brücke gestimmt haben. Vielleicht könnte man das mal erklären?
Axel wer dich kennt weiß ,das du es ehrlich meinst.
Was soll daran ehrlich sein,erst nicht gegen die Umgehung samt Brücke stimmen und dann hoffen das diese nicht gebaut wirt.So verlogen ist Politik ,beim Ortschaftsrat fängts an!
Am Wochenende will die Politik mal nicht Milliarden Euro ausgegeben sondern einsparen. Auch wenn die 90 Millionen Euro der B87n dabei sicher "Peanuts" sind, hat der Wahnsinn Methode. Bitte selber nachlesen, wie schnell man allein mit 20 Bauvorhaben über 14 Milliarden Euro einsparen kann unter:
http://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/verke...
stra__enbau_2010.pdf
Leider ist die Verlinkung nicht gelungen. Zum Lesen bitte auf der Seite
www.nabu.de über den Artikel "Verschwendung auf der Überholspur" ... mehr zum oben angesprochenen Hintergundpapier oder direkt über
http://www.nabu.de/themen/verkehr/verkehrspolitikp...
@ Sandra: Danke für den Hinweis
Wieso müssen Politiker eigentlich keine Rechenschaft mit Aufschlüsselung der Verwendung der Steuern wie z. B. Autosteuer, u.v.a geben? Sie machen so viele nutzlose Sachen. Aber die Politiker stehen wahrscheinlich unter Naturschutz und da darf Keiner ran.
Auch unter Naturschutz stehendes Getier ist schon ausgestorben.
Herr Zeidler solche aufrichtigen Menschen wie Sie sind im Ortschaftsrat gefragt, leider kommen solche Menschen erst aus Ihren Löchern wenn es vor der eigenen Haustür brennt. Zu Ihrer Information und bevor Sie anderen Menschen Verlogenheit unterstellen, ich habe mich bei der Abstimmung enthalten, die Gründe habe ich in meinem Beitrag unter Ortsumgehung Ja oder Nein erläutert.
Danke Erwin.
@ Krunig: Selbsverständlich ist es verlogen,wenn man im Ortschaftsrat nicht den Ar... in der Hose hat,dagegen zu stimmen,und dann so tut als wäre das so schrecklich. Die Gründe die sie genannt haben, sind keine.
Hallo Erwin, Blumenerde gibts bei OBI auch günstig. :-)
@ axel kruning @ uwe zeidler
Nur das ich den Durchblick hier behalte. Es geht doch immer noch um die Chance das Weltkulturerbe statt der Brücke zu bekommen oder???
@ Axel Kruning: habe ich den Beitrag im Forum "Ortsumgehung ja oder nein! richtig verstanden, dass Sie beim Raumordnungsverfahren Anfang der 90er genau wie der damalige Bürgermeister Dr. Schache unter der Bedingung der Umsetzung als Nordvariante der Umgehungsstraße zugestimmt haben? Und dass Sie jetzt genauso wie er entsetzt sind, dass 15 Jahre später auf einmal eine Südvariante aus dem Hut gezaubert wird? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich in dieser Sache weiter engagieren würden.
Ihr Lieben,
nichts für ungut, aber ich fände es doch deutlich angenehmer, wenn die Frage nach der Ehrlichkeit der einzelnen Diskussionsteilnehmer nicht immer weiter in Rede und Gegenrede erörtert würde. Es geht uns doch letzten Endes allen um dasselbe: Dass diese unsägliche Brücke nicht gebaut wird und unser Geld verschlingt und unser Weltkulturerbe aussichtslos macht. Da ist es doch besser, man hält zusammen, oder nicht?
Herr Biedenweg, ja Sie haben das richtig verstanden leider haben wir nach der Abstimmung in den Neunzigern "geschlafen" und haben die Sache auf sich beruhen lassen in der Annahme die Südvariante ist Geschichte. Mein Engagment wird sich darauf beschränken mich gegen die Zerstörung der Natur zu stellen. Wenn es denn sein muss auch nur in dem ich mich bei den im Ernstfall durchzuführenden Ausgleichspflanzungen und deren Pflege beteiligen und einbringen werde. Das wir eine Umgehung brauchen steht für mich als Anwohner an der B87 außer Frage.
Herr Zeidler, bitte keine Werbung.
Was sagen den die Anwohner der B87 denn dazu das nach der Prognose der Straßenplaner (siehe Interview mit Herrn Kreibich vom 27.05.2010) trotz Umgehung mit 9.500 Fahrzeugen mehr Fahrzeuge als bisher (2008: 7.200) auf der B87 fahren werden. Wo liegt der Vorteil der Umgehung für die Anwohner der B87???
@ Herr Biedenweg. Da gibt es nur sehr wenig Äußerung zu dieser Problematik, ich nehme an das die Anwohner genauso schlecht informiert sind wie der Ortschaftsrat von Bad Kösen. Einer von ihnen mit einem leicht grünen Daum hat ja schon weiter oben behaubtet, das Kösen auf jedenfall diese Umgehung benötigt. Das sehen viele Menschen ,die sich Gedanken um eine Lösung des Problems machen ganz anders. Wie schlecht die Information und das Wissen um die Umgehung bestellt ist , konnte man sehen, das bei der Abstimmung im Ortschaftsrat nicht einer von den Hobbypolitikern nicht eine einzige Frage an Herrn Müller oder Herrn Förster gestellt worden ist. Bei solch einem wichtigen Thema wurde nicht hinterfragt, obwohl ja Herr Förster und Herr Müller kurz vorher den gleichen Schwachsinn ( falsche Zahlen, Grobstaubbelastung , Kurbadstatus ) runter gebetet haben. Nur weil man es oft genug sagt oder schreibt, wird es nicht wahr, da saß der Rat ahnungslos da, da macht es Spaß zu regieren.
Nur, dass hier nichts aus dem Ruder läuft und einer den anderen falsch versteht:
Herr Krunig steht zur Bürgerinitiative und seine Integrität steht für mich außer Frage.
Die Ortsräte sind in der genannten Sitzung überrumpelt worden. Da scheinbar Herr Förster keine Satzung einhalten muss, sind diese Methoden möglich.
Dass die Ortsräte das zugelassen haben, ist allerdings sehr bedenklich. Hier sind die demokratischen Spielregeln gleich mehrfach verletzt worden. Berechtigte Einsprüche von Herrn Döring zu diesem Tagesordnungspunkt wurden mit der Mehrheit der CDU und Linken, der Hausmacht von Herrn Förster, niedergebügelt. Genauso hat man die Abstimmungen von 1994/1995 einfach ignoriert.
Die Damen und Herren Befürworter sollten sich einmal mit ihren Argumenten zur tatsächlichen Verkehrssituation zu Wort melden.
Liest man die Beschlusstexte vom Gemeinderat in Naumburg, Ortsrat in Bad Kösen und im Kreistag waren noch Umgehung und Welterbe gleichrangig. Jetzt hat die Umgehung Priorität, so viel zum Umgang mit Beschlüssen. Insofern hat Herr Zeidler recht, es geht im Ortsrat los. Aber wenn einer offen und ehrlich seine Meinung zur Umgehung sagt, sollten wir im Sinn von Frau Bettina Plötner-Walter aus Eckartsberga miteinander umgehen.
Vieleicht haben wir Glück, unsere Regierung will ja nun entlich anfangen mit sparen, leider an der falschen Stelle, mann könnte der Frau Merkel mal einen Tip geben. Der NABU hat schon darauf hingewiesen, das wir das jetzige Strassennetz nicht instant halten können.
Hallo, habt ihr schon den heutigen Wochenspiegel gelesen, Seite 4 ? Jetzt wacht die MELI Geschäftsführung auf . Beim Gespräch mit Daehre wurde kitisch angemerkt, das der Baukonzern STRABAG in Naumburg ein Büro eröffnete und verwies darauf, das der Haubtsitz in der Schweiz oder Österreich liegt. Somit würden die Steuern nicht unserem Land zugute kommen. Also man malt sich schon große Geschäfte mit der Monsterbrücke aus.
Kurz vor der Urlaubszeit sei ein kurzes Resümee erlaubt:
Ein für die Region bedeutendes Ereignis würde kontrovers diskutiert:
Da gab es Befürworter, wie z.B.
· Wolfhard Richter aus Naumburg
· Gerd Henschel aus Naumburg
· Uwe Wenzel aus Naumburg,
einige interessierte Außenstehende,
und jede Menge Gegner (wenn ich die hier alle aufführen wollte, würde leider keiner mehr weiterlesen)
Was nehmen wir mit:
· Es gibt Anwohner der B87, die den derzeitigen Verkehr noch weiter reduziert sehen möchten und es gibt Einwohner der Region, die den derzeitigen Verkehr nicht weiter erhöhen wollen
· Es gibt Einwohner der Region, die sagen „Lieber Brücke statt Welterbe“ und es gibt Einwohner der Region, die sagen „Lieber Welterbe statt Brücke“
Es gibt eine Vielzahl von Fragen und Fakten zu:
· Warum war ein Beschluss 1994 für eine Ortsumgehung Naumburg nötig?
· Was ist in den letzten 16 Jahren passiert?
· Alter Zopf (Umfahrung aus Jahr 1994) oder neue Chance (Welterbe 2016)?
· Brauchen wir eine Brücke, die für 18.000 Fahrzeuge nötig war bei heutigen 7.200 Fahrzeugen noch?
· Wem nützt diese Brücke, wenn laut Prognose 2020 auf der alten B87 mit 9.500 Fahrzeugen mehr fahren als heute mit 7.200 Fahrzeugen?
· Was machen die Orte Taugwitz, Poppeln, Gernstädt und Eckertsberga 2020 mit täglich 11.000 Fahrzeugen, wo sie derzeit 3.650 Fahrzeuge haben?
· Wer fährt 2050, wenn die Bevölkerung Sachsen- Anhalts um 46% geschrumpft ist noch auf dieser Brücke?
Alles Fragen, für die uns die "Verantwortlichen" in Politik und Kultur Antworten schulden! "Gewählte" Volksvertreter, die doch gern verkünden: „Man sollte die Menschen wieder mehr in den Mittelpunkt stellen“ (!!!).
Aber auch der sogenannten 4. Gewalt (der Presse), anfangs zum Angriff gerüstet mit „investigativen Qualitätsjournalismus“, geht wohl die Puste aus. Eingestreute Verkehrsentwicklungen für eine „Brücke ohne Alternative“ sind bis heute nicht hinterfragt worden.
Resignation? Völlig falsch. Wenn es die von unseren Steuergeldern oder Annoncen bezahlten „Profis“ nicht wollen oder können, werden es die mündigen Bürger tun. Die Brücke steht noch nicht, und das ist gut so. Und solange es sie nicht gibt, werden wir darüber diskutieren, warum es besser ist, dass es auch zukünftig so bleibt. „Bleiben Sie gespannt, lieber Leser!“
Lieber Herr Reumann,
vielen Dank, dass sich die Diskussion durch Ihren Leserbrief im Naumburger Tageblatt vom 21.06.2010 nicht so einseitig weiterentwickelt und dass Sie „die Debatte um das Für und Wider der Umgehungsstraße wieder anheizen“.
Es freut mich dabei besonders, dass Sie mit Dr. Schache von der Bürgerinitiative einer Meinung sind, dass die Hauptprobleme für den Verkehr in Naumburg nicht aus dem Westen oder Süden sondern Osten und Norden kommen. Der sogenannte „erste Bauabschnitt“ in Bad Kösen löst keines dieser Probleme.
Laut Verkehrsprognose des Planfeststellungsverfahrens sollen 2020 täglich 11.000 (1.000) Fahrzeuge (in Klammern Zahl der LKW`s) über die geplante Brücke bei Bad Kösen fahren. Und dass obwohl sich die Größe des tatsächlichen Verkehrs zwischen Bad Kösen und Hassenhausen laut amtlicher Verkehrszählung des Landesbetriebes Bau Sachsen- Anhalt seit 1993 von täglich 7.202 (439) auf 3.630 (169) Fahrzeugen halbiert hat.
Diese Brücke löst nur nicht das Verkehrsproblem in Naumburg, nein im Gegenteil, sie schafft mit dem Nichtanerkennen des Weltkulturerbes und mit dem Anlocken von zusätzlichem Fernverkehr (allein über 800 LKW`s mehr!!!) mindestens zwei neue für die ganze Region!
Seit 21 Jahren wohne und lebe ich nicht mehr in Bad Kösen. Als gebohrener Kösener blieb mir der Atem stehen, als ich von diesem Brückenprojekt erfuhr und es auf Fotoaufnahmen sah. Wie krank muss man sein, einen derartigen Plan ÜBERHAUPT sich einfallen zu lassen und zu verfechten. Es fehlen mir die Worte! Wo bleibt die Solidarität? Mit Holzknüppeln würde ich diese Politiker aus ihren Ämtern jagen! Und nun gehören wir noch zu Naumburg. Was muss Bad Kösen alles ertragen.
Klein Kulle, ich muss ihnen vollkommen recht geben.Was überhaupt noch zur Schande gewordenist, dass B.K. jetzt ortsteil von naumburg geworden ist und sein Stadtrecht verloren hat, wofür früher viele extra was getan haben, um es zu bekommen. Beim Brunnenfestumzug war erfreulich zu sehen, dass es noch einige BK gibt, die mit ihren Fahnen und Wimpeln zeigen, wo sie hingehören.
Baukonzern STRABAG in Naumburg ein Büro eröffnete und verwies darauf, das der Hauptsitz in der Schweiz oder Österreich liegt. Somit würden die Steuern nicht unserem Land zugute kommen. So ist es auch bei allen anderen Konzernen, deren Mutter-Firma im Westen ist. Also Erde kaufen bei ... Gewinnabführung zur
Hoffentlich werden sie nie Wirklichkeit!!!
Nachdem die Diskussion um die eingehende Frage "Ortsumgehung - Ja oder Nein" sich auf viele kleine Unterthemen aufgliederte, wurde von vielen Lesern der Wunsch laut, diese wieder zusammenzuführen. Deshalb wird dieser Kommentar in vielen anderen Gesprächsrunden zwar angesprochen, aber dann mit einem Link in diese doch intensivste Auseinandersetzung mit dem Thema verweisen, um diesen Wunsch vielleicht umzusetzen.
Deshalb lesen Sie diesen Kommentar bitte weiter unter:
http://www.myheimat.de/naumburg-saale/politik/orts...
Ausführlich dazu:
http://www.myheimat.de/naumburg/politik/ortsumgehu...