Leipziger Baumwollspinnerei, gepriesen als Weltzentrum der Kunst

Die Leipziger Baumwollspinnerei
wurde 1884 als größte Baumwollspinnerei Europas erbaut. Sie besteht aus 20 Gebäuden auf einem Gelände von 6 ha und befindet sich in der tristesten Ecke im Westen Leipzigs, in Lindenau. Da die Dächer begrünt waren, wurde der Komplex im 2. Weltkrieg nicht zerstört. Die Piloten nahmen ihn als Wiesen wahr.

An dem Ort, der erst symbolisch für den Niedergang stand und dann, plötzlich, für den größten Aufstieg der Stadt, hat die „Neue Leipziger Schule“ ihre Wurzeln, hier arbeitet Neo Rauch.

Die Leipziger Baumwollspinnerei, Heimat Neo Rauchs, wird als Weltzentrum der Kunst gepriesen. Die Künstler, mittlerweile über hundert, produzieren Bild um Bild und die Galerien verkaufen ihre Werke von 10 Euro bis 10000 Euro gleich im Hof.
An Tagen, da besondere Galerien in der „Spinne“ besondere Ausstellungen eröffnen, sind auf dem Flughafen L/H keine Parkplätze für Privatjets mehr zu bekommen.

Für die Künstler ist es vorbei mit der Ruhe. Es hat sich ein reger Tourismus nach der Spinnerei entwickelt.

Ich bin gerne da, allein …

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Magazin | Erschienen am 29.08.2011
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8 Kommentare zum Beitrag
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) am 06.11.2010 um 08:18 Uhr  
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Constanze Matthes aus Naumburg (Saale) am 06.11.2010 um 10:51 Uhr  
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frau stock aus Bad Kösen am 06.11.2010 um 12:28 Uhr  
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