Das waren noch Zeiten!!!
Gut, es gab die Stasi. Aber heute gibt es das Jobcenter und die sind viel schlimmer!
LG Ronny
Der Vergleich zwischen Stasi und Jobcenter ist echt interessant...
>"Der Vergleich zwischen Stasi und Jobcenter ist echt interessant..."
Das Jobcenter hat auch Zwangsarbeiter, die müssen dann in den dunklen Wald und knuffen bis zum umfallen. :-)))
> "Der Vergleich zwischen Stasi und Jobcenter ist echt interessant..."
Es gibt seit ewigen Zeiten den Begriff "Sozialstasi" für SozAmt, ArbAmt, etc.
Der direkte Vergleich mag falsch sein...
>"Der direkte Vergleich mag falsch sein..."
Nö!
...oder sie wehren sich dagegen...
> "...oder sie wehren sich dagegen... "
Wer gegen wen?
"Das Jobcenter hat auch Zwangsarbeiter, die müssen dann in den dunklen Wald und knuffen bis zum umfallen."
Dagegen zum Beispiel...
> "Dagegen zum Beispiel..."
Ob nun DDR-Stasi oder "Sozialstasi" - als Einzelner hat man wohl kaum Chancen... da müssten in beiden Fällen "Montagsdemos" gemacht werden... aber nix passiert... dumme Kälber wählen sich eben ihre Metzger selbst aus... die Ost-Kälber wollen die Zone wiederhaben - die West-Kälber wählen immer wieder Rotgrünbraungelbschwarz...
Ronny ich denke du hast Null-Ahnung von der Stasi.
Ich habe es noch nie im Jobcenter erlebt, das man mit der Erschießung einem Familienangehörigen gedroht hat.
Überleg dir gut was du hier losläßt.
"Das Jobcenter hat auch Zwangsarbeiter, die müssen dann in den dunklen Wald und knuffen bis zum umfallen."
Dieses möchte ich mal bewiesen haben.
Ich kenne auch Leute die solche Arbeit machen. Diese Menschen sind aber froh solch eine Arbeit zu haben, denn sie hatten es nicht geschafft sich in ihrem Leben eine abgeschlossene Berufsausbildung zu erarbeiten. Sie arbeiten auch nicht bis zum umfallen. OK, nun gibt es Menschen die fallen schon beim Gedanken an Arbeit um.
Naja, solche Leute die kein Bock haben zu arbeiten finden diese Arbeit als Zwang.
Für meine Begriffe muß man diese Truppen auch zwingen.
Damit meine ich alle erwerbsfähigen Menschen in DE die eben kein Bock auf Arbeit haben.
Reinhard, ich glaube, Ronny hat das eher etwas ironisch gemeint und wollte sicher keinen direkten Vergleich bringen.
Unabhängig davon ist es doch so, dass Menschen, die arbeitslos sind, durch (einige) Mitarbeiter des Jobcenters ziemlich mies behandelt werden. Und die meisten der Arbeit suchenden sind völlig schuldlos arbeitslos geworden.
Und einen Job zu bekommen, von dessen Geld man (über-)leben kann, ist ebenfalls ziemlich schwierig. Wie viele Menschen verdienen so wenig, dass sie ergänzendes ALG II beantragen müssen.
Meiner Meinung nach läuft hier Einiges falsch.
Ich jedenfalls bin froh, dass ich diesen "Verein" nicht von innen sehen muss.
>"Naja, solche Leute die kein Bock haben zu arbeiten finden diese Arbeit als Zwang.
Für meine Begriffe muß man diese Truppen auch zwingen.
Damit meine ich alle erwerbsfähigen Menschen in DE die eben kein Bock auf Arbeit haben."
Aha, alles dumme und faule Menschen?
>"Diese Menschen sind aber froh solch eine Arbeit zu haben, denn sie hatten es nicht geschafft sich in ihrem Leben eine abgeschlossene Berufsausbildung zu erarbeiten
Ach nö - und ihren Facharbeiter haben sie im Lotto gewonnen?
@Ronny
"Ach nö - und ihren Facharbeiter haben sie im Lotto gewonnen?"
was ist das für eine Frage?
Wenn man eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, hat man somit auch einen Facharbeiter. Jedenfalls sehe ich das so.
"Aha, alles dumme und faule Menschen?"
Ich rede hier von Leuten die du Ronny bestimmt als Assis kennst.
Ob sie dumm sind weiß ich nicht, aber faul und schwierig bestimmt.
@Tina,
ich war auch im März und April in ALGII...........solche Erfahrungen habe ich nicht gemacht, schlecht behandelt zu werden.
Aber auf dem Amt ist es bestimmt so, wie man in den Wald rein ruft, schallt es auch wieder raus.
"Und einen Job zu bekommen, von dessen Geld man (über-)leben kann, ist ebenfalls ziemlich schwierig. Wie viele Menschen verdienen so wenig, dass sie ergänzendes ALG II beantragen müssen."
Ich bekomme auch zu meinen Lohn noch eine ALG II Aufstockung.
Dies ist so viel das man 1100 Netto hat. Ich habe damit kein Problem und fahre sogar zur Arbeit hin, d.h. von Tangerhütte nach Gütersloh und zur Zeit von Tangerhütte nach Hannover Langenhagen und bin in Laatzen-Rethen untergebracht. Ganz in der Nähe von Andreas aus dem niedrigen Sachsen.
Bekomme zu meinem Lohn noch Auslöse.
Also man kann auch damit leben. Man muß es aber wollen, ohne dem geht gar nix. Sicherlich ist es ein Vorteil Handwerker zu sein.
Wir haben auch Kollegen die keinen Beruf erlernt haben. Sie gelten als Bauhelfer und es gibt Firmen die vermitteln auch solche Leute.
Frauen haben es bestimmt schwerer, keine Frage. Aber als Mann mit etwas Geschick in den Händen geht alles. der Bedarf ist da. Wie gesagt man muß es wollen.
Umstellungen sind für manch einen schwierig, beispielsweise, wenn bisher der Staat den Weg wies und auch dafür sorgte, das der eingehalten wurde und plötzlich steht man da und soll alles selbst bewältigen. Das muss nicht immer gelingen. Das schafft auch Frust, besonders wenn festgestellt wird, dass die 'Cleveren' aus der unmittelbaren Nachbarschaft vielleicht kein Problem damit haben, sich auf neue Verhältnisse einzustellen.
Ja Peter, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Aber es sind schon über 20 Jahre vergangen um sich auf die "neuen Verhältnisse" einzustellen. Langsam sollte man die Zeichen der Zeit erkannt haben, oder? Es wird ja schließlich in der Wirtschaft nicht besser.
Es wird in der Tat in der Wirtschaft in einem bestimmten Sinne nicht besser, Reinhard. Andererseits wächst auch für jeden Nicht-Beteiligten mit jedem Jahr die Kenntnis-Lücke. Nach 20 Jahren ist es da mehr als schwierig wieder einsteigen zu können.
Reinhard meinte bestimmt nicht, dass jemand nach 20 Jahren wieder einsteigt, sondern dass die Zeit, in der uns der Staat den Weg wies, seit über 20 Jahren vorbei ist und somit sollte jeder wissen, wo es lang geht.
Reinhard, müssen die 1.200,- EUR für Dich allein reichen oder müssen mindestens 2 Personen davon ernährt werden? Bei einer Person reicht es sicher aus, aber bei 2 Leuten wird es dann schon schwierig, denke ich.
Dass Du Auslöse bekommst, ist richtig und gesetzlich geregelt.
Bekommst Du denn auch Fahrtkosten? Wenn nicht, dann würdest Du ja nur für die Fahrtkosten arbeiten gehen, oder?
Auch Bauhelfer verdienen mittlerweile - in seriösen Firmen wohlgemerkt - ganz gut.
Ach ja, viele Grüße an Andreas, wenn Du ihn siehst ;-)))
Ob es für Frauen schwerer ist, kann ich selbst nicht einschätzen. Bin seit über 21 Jahren in derselben Firma und gehöre somit schon zum Inventar *grins*
Ca. 1998/99 habe ich überlegt mich selbständig zu machen, hatte aber zu viel Schiss...
Vielleicht war es auch besser so.
>"Ich bekomme auch zu meinen Lohn noch eine ALG II Aufstockung."
Und da liegt der Hase im Pfeffer, du gehst malochen und das Amt kontrolliert Deine Kontoauszüge! So sieht also soziale Marktwirtschaft aus?
Dein Arbeitgeber wird aber immer reicher von Deiner Arbeit - die Raffis sollen zahlen, da hätten wir auch kein Problem mit der Altersarmut!
@Tina
Es sind 1.100€ für eine Person. Wieviel es für zwei Personen sind weiß ich nicht.
Es gibt ja da immer diese Berechnungen innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft.
Fahrtkosten bekommen wir einmal, immer nur wenn wir eine neue Baustelle antreten. Zum Jahresende holt man sich diese von der Steuer zurück.
Jedenfalls wird alles angegeben und vom Steuerpflichtigen Verdienst runter gerechnet....aber das kennst Du ja bestimmt.
Ab nächstes Jahr bekommen wir eine Lohnerhöhung und dann wird der ALG II Zuschuß wegfallen.
Der Verdienst ist nicht doll aber mehr gibt es halt nicht. Oder man muß ins Ausland auf Montage. Nun bin ich ja auch schon 59 Jahre jung......so weit will ich auch nicht mehr. Aber bis 500km fahren ist ja auch zumutbar und eigentlich kein Problem. Damals nach Holland und Belgien bin ich ca. 750 km/Fahrt gefahren. Kollegen aus Dresden und Rostock hatten es noch weiter. Man muß es halt wollen.
"Und da liegt der Hase im Pfeffer, du gehst malochen und das Amt kontrolliert Deine Kontoauszüge!"
na und? Ich habe keine anderen Einnahmen. Und Guthaben kann man haben. Pro Lebensjahr 150 Euro.
"Dein Arbeitgeber wird aber immer reicher von Deiner Arbeit - die Raffis sollen zahlen, da hätten wir auch kein Problem mit der Altersarmut!"
Das haben wir unsere Polit-Menschen zu verdanken. Die haben dafür die Rahmenbedingungen geschaffen.
Hätten alle den Arsch in der Hose, dann könnten ja alle mal wieder wie 1989 auf die Straße gehen und protestieren.
Nun ja, das war eben die "Agenda 2000" der Ära Schröder/Fischer. Das hat zwar die Wirtschaft wieder auf die Beine gebracht und uns damit an die wirtschaftliche Spitze in Europa, aber leider haben wir nun arbeitsrechtlich auch fast amerikanische Verhältnisse. Da ist etwas zu korrigieren! Schließlich handelt es sich auf der anderen Seite des Ozeans um durchweg Angelernte, mit denen man so umspringt und hier bei uns haben die Leute in aller Regel eine fundierte Fachausbildung, was honoriert werden sollte.
Also wer angeblich zu faul ist, soll gezwungen werden - na, bitte, das ist doch Zwangsarbeit. Und nein, das Arbeitsamt ist nicht die Stasi - aber die Gegängelten fühlen sich da so unfrei wie die Zonies in der Zone.
Und das ist auch beim Rest der Knackpunkt: Wer Job x oder y machen will - notfalls auch für einen Hungerlohn... wer auf Montage will - notfalls nach Timbuktu... wer umziehen will - notfalls ins Ausland... wer auf Familien- und Sozialleben verzichten will - notfalls für immer... der soll es tun DÜRFEN, WENN er es WILL! Aber niemand sollte zu sowas gezwungen werden.
"Aber niemand sollte zu sowas gezwungen werden."
Besser wäre sie würden es freiwillig tun. Ist leider nicht immer so.
> "Besser wäre sie würden es freiwillig tun. Ist leider nicht immer so."
Und? Diese Freiheiten sollten jedem zustehen gemäß Grundrecht und Menschenrecht.
"...hier bei uns haben die Leute in aller Regel eine fundierte Fachausbildung, was honoriert werden sollte."
Besser hätte ich es nicht ausdrücken können (wie immer) ;-)
>"Besser wäre sie würden es freiwillig tun. Ist leider nicht immer so."
Welches Schwein geht schon freiwillig zu seinem Metzger? :-)))
> " fast amerikanische Verhältnisse. Da ist etwas zu korrigieren! Schließlich handelt es sich auf der anderen Seite des Ozeans um durchweg Angelernte, mit denen man so umspringt und hier bei uns haben die Leute in aller Regel eine fundierte Fachausbildung, was honoriert werden sollte."
Klingt, als dürfe man mit "Angelernten" herumspringen, während man die "Facharbeiter" generell honorieren sollte?!
Ein Facharbeiter möchte schon bessergestellt sein!
Sie haben ja nicht aus Spaß einen Beruf gelernt!
Mitnichten, Andreas. Es handelt sich hier um einen Unterschied der Systeme. Auch "drüben" (hier: nicht in Mitteldeutschland!) kann sich jeder zu einem dort so genannten 'professional' ausbilden lassen, doch tun das eben sehr viele nicht sondern lassen es darauf ankommen, dass es nach einem möglichen "Feuern" auch wieder zu einem "Heuern" kommt. Das ist in gewisser Hinsicht Teil des "amerikanischen Traums". Bei uns hingegen war es auf breiter Basis selbstverständlich, dass man sich ausbilden ließ. Dies bedeutete in der Vergangenheit ja auch Arbeitsplatzsicherheit. Wer sich nicht ausbilden ließ, musste dann eben notfalls die Konsequenzen in Kauf nehmen. Hier hat sich nun die Situation geändert. Vielfach werden die "Zwänge der Globalisierung" vorgeschoben. Ob die wirklich existieren, bleibt dahin gestellt.
>"Auch "drüben" (hier: nicht in Mitteldeutschland!) kann sich jeder zu einem dort so genannten 'professional' ausbilden lassen...."
Na die "Profis" haben wir kennengelernt! :-) Fördermittel abgreifen und weg waren sie!
Das nannte sich "Aufbau Ost"!
>"scheiß DDR "
Ein aufschlußreicher Kommentar, Frank! :-)
> "Ein Facharbeiter möchte schon bessergestellt sein!"
Jeder möchte Kohle verdienen.
> "Sie haben ja nicht aus Spaß einen Beruf gelernt!"
Ja, leider ist das meistens der Fall heutzutage.
Aber wer eine Ausbildung macht, um mehr Kohle zu bekommen, wenn er sich selbst anbietet am Markt, der will die Marktgesetze nutzen und sein Angebot verbessern, damit sich die Nachfrage vergrößert und sein Preis steigt.
Dummerweise gibt es noch mehr Faktoren am Markt und auch noch mehr Marktteilnehmer auf beiden Seiten.
Mit Facharbeitern ist das wie mit neuen Handyspielkram - erst selten und teuer und dann, wenn es jeder hat, kriegt man sie billig bei Schnäppchenschorsch bzw. werden sie Ladenhüter.
Das kannte schon der Lehár Ferenc, Ronny:
http://www.youtube.com/watch?v=Inrz3FQaSdw&feature
("Immer nur jammern und immer betrübt...")
Es soll auch Leute geben die eine Uniform brauchen um sich ins rechte Licht zu rücken!
Ich brauch keine und bin trotzdem beliebt bei meinen Kollegen!
Sie schätzen mich auch weil ich immer mal ein Späßle mache - also mit betrübt ist da nicht viel. Und wer die Wahrheit als jammern ansieht ist selber schuld!
> "Es soll auch Leute geben die eine Uniform brauchen um sich ins rechte Licht zu rücken!"
Ist gut vorstellbar, dass das in Deiner Umgebung mal so war! :))
Das war noch eine Umgebung!
Da zählte der Arbeiter noch was!
Heute sind es ja nur Nummern und wenn sie nicht mehr können schmeißt man sie raus. Super oder nicht?
> "Da zählte der Arbeiter noch was! Heute sind es ja nur Nummern und wenn sie nicht mehr können schmeißt man sie raus. Super oder nicht?"
Sorry, aber in den Ameisen- und Bauernstaaten zählte und zählt der Arbeiter als Mensch doch überhaupt nicht.
Also-ich machte auch negative Erfahrungen mit dem Jobcenter-
bin krank,Schwerbehindert usw-lag alles dort vor-trotzdem sollte ich in Hamburg (!) einen Job im Baumarkt antreten-im Terrassenmöbellager !
Hallo Gaby,
das machen die! Die hatten sogar schon einen Rollstuhlfahrer in den Wald geschickt.
Hat mir mein Vorarbeiter erzählt. Wenn es nicht so traurig wär könnte man darüber lachen.
>"Sorry, aber in den Ameisen- und Bauernstaaten zählte und zählt der Arbeiter als Mensch doch überhaupt nicht. "
Nö? Aber es gab Briegadefeiern und Betreibsausflüge!
Die Frauen haben immer am 8. März gefeiert! (Damals war eine Frau noch was wert!)
Auch als Schüler oder später als Lehrling wurde mir einiges geboten.
Und das lasse ich mir nicht kaputtreden!!!
Ja,Ronny,
das und noch einiges mehr-ich weiß nicht wie oft ich dort zu den unterschiedlichsten Sacharbeitern antrat,damit die sich persönlich davon überzeugen konnten,das mir noch immer keine l.Hand gewachsen ist....wie oft mein Schwerbehindertenausweis mit Kennerblicken kontrolliert wurde,vermag ich nicht zu zählen.
Schlimm, wie die Leute dort behandelt wurden und werden...
Du sagst es,Tina...
Aber : Dein Beitrag ist klasse ! ;-)
*grins*
...das ahnte ich doch... ;-)
Jep! Schön, dass es so ist! ;-)
Da sind wir uns doch wieder mal einig ;-)))









