Insolvenzen in Niedersachsen auf niedrigstem Stand seit 15 Jahren

Insolvenzen in Niedersachsen auf niedrigstem Stand seit 15 Jahren
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Niedersachsen ist nach Angaben des Landesamtes für Statistik 2014 um 1,8 Prozent auf 2186 leicht zurückgegangen. Das ist der niedrigste Stand seit 15 Jahren. Nach Branchen aufgeschlüsselt stellt der Handel den größten Anteil. Die erfreuliche Entwicklung bei den Insolvenzen spiegelt die gute Wirtschaftslage 2014 wider.

Für die einzelnen Wirtschaftsbereiche ergibt sich für Niedersachsen folgendes Bild: Der Handel stellt mit 447 (Vorjahr: 425) Insolvenzen die größte Gruppe, gefolgt vom Baugewerbe mit 357 (Vj.: 358) Insolvenzen und den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit 323 (Vj.: 278) Insolvenzen.

Von den Unternehmensinsolvenzen 2186 (Vj.: 2227) Unternehmensinsolvenzen in Niedersachsen waren 13 379 Beschäftigte betroffen. Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich auf knapp 2 Mrd. Euro.

Im Bereich der IHK Hannover verlief die Insolvenzentwicklung ganz im Landestrend. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging auf 671 (Vj.: 684) zurück, was einem Rückgang von 1,9 Prozent entspricht.

In ganz Deutschland meldeten die Amtsgerichte 24.085 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 7,3 Prozent weniger als im Jahr 2013. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte damit ebenso wie in Niedersachsen den niedrigsten Stand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahr 1999. (ihk)
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