Nationalpark Harz: Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand

Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand

 
Wernigerode (ein/kip). Mit Wirkung zum 1. September 2016 ging Dr. Hans-Ulrich Kison, Fachbereichsleiter Naturschutz, Forschung und Dokumentation und stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung Harz, in den Ruhestand.
 
Dr. Kison hat durch seine sachliche und ergebnisorientierte Arbeit gemeinsam mit dem Nationalparkleiter Andreas Pusch viel dazu beigetragen, dass die Nationalparkfusion 2006 ein Erfolg wurde. Darüber hinaus fand und findet die Arbeit seines Fachbereichs bundesweite Anerkennung, sodass Pusch bei der Verabschiedung und Würdigung seiner Arbeit sagte: „Hans-Ulrich Kison ist mit Sicherheit einer der wesentlichen Gestalter des Zusammenwachsens unserer länderübergreifenden Verwaltung. Ich bin davon überzeugt, dass wir heute ohne sein Wirken nicht auf eine so erfolgreiche Arbeit zum Wohle unseres Nationalparks zurückblicken könnten.“
 
Geboren am 15. August 1950 in Staßfurt, studierte Kison an der Martin Luther-Universität Halle von 1969 - 1973 Biologie mit dem Schwerpunkt Genetik. Seine Diplomarbeit schrieb er 1973, gefolgt von der Promotion A zum Dr. rer. nat. 1980 und der Promotion B zum Dr. sc. nat. 1990, beides im Institut für Züchtungsforschung Quedlinburg. In den Jahren 1973 - 1982 arbeitete Dr. Kison in diesem Institut als Aspirant und von 1982 - 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1990 - 1991 war er Leiter einer Arbeitsgruppe des Instituts.
 
Sein Wechsel zum damals noch jungen Nationalpark Hochharz erfolgte 1992, wo er bis 2016 mit großem Erfolg tätig war, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Botanik, ab 2006 im fusionieren Nationalpark Harz als Leiter des Fachbereichs 2 (Naturschutz, Forschung, Dokumentation). Aufbauend auf der Arbeit seines Vorgängers Dr. Uwe Wegener legte Dr. Kison die Grundlagen für eine bundesweit vorbildliche Inventarisierungsarbeit der Flora und Fauna im Nationalpark Harz, deren Ergebnisse in der von ihm ins Leben gerufenen Schriftenreihe des Parks veröffentlicht wurden und werden.
 
Dr. Kison engagiert sich auch im Ruhestand weiter für botanische und flechtenkundliche Themen und wird die Liste der zahlreichen Veröffentlichungen, die aus seiner Feder stammen, sicherlich noch erheblich verlängern. Er ist auch Vorsitzender des Botanischen Arbeitskreises Nordharz e.V., in dem er weiterhin engagiert mit zahlreichen Fachleuten, auch seinem Vorgänger Dr. Wegener, zusammenarbeitet.
 
Die Nationalparkverwaltung Harz wünscht Dr. Hans-Ulrich Kison einen gesunden und aktiven Ruhestand und noch viel Schaffenskraft und Zeit für seine Familie sowie seine fachlichen Interessen.
 
Anl. Foto von Ingrid Nörenberg frei mit dieser PI: Dr. Hans-Ulrich Kison bei einem Referat im Tagungszentrum Kloster Drübeck.
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