Unser Harz - Juli 2015

Zeitschrift "UNSER HARZ" Juli 2015

Clausthal-Zellerfeld (ein/kip) Das Uralt-Regionale und das Modern-Globale Böse – Wilhelm Raabe, die Harzheimat und der Fortschritt, Die Katholische Kapelle „Maria vom Schnee“ in Hahnenklee-Bockswiese, Serie „Der geteilte Harz, 1945–1989“ Teil 3, Nationalparkforum: Neue Themenhefte in „Leichter Sprache“ übergeben
Autor Reinhart Maurer schildert in Kurzvorstellungen einige Beispiele aus Wilhelm Raabes reichhaltigem schriftstellerischem Werk. Wilhelm Raabe, Nachfahre Harzer Bergleute, die allerdings schon lange im nördlichen Harzvorland lebten, kannte den Harz und blieb – abgesehen von einigen jahrelangen Aufenthalten in Berlin und Stuttgart – mit seinen Wohnorten in Wolfenbüttel und hauptsächlich Braunschweig, in dessen Nähe. Immer wieder taucht der Harz in seinen Erzählungen auf, oft unheilvoll, Enge und beschränktes Denken oder wilde Naturgewalten thematisierend, oftmals allegorisch für schon sehr früh wahrgenommene Gefahren gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen.
Um ein nicht so altes, jedoch leider heute nicht mehr existierendes Gebäude handelt es sich im zweiten Beitrag, der die kleine katholische Kirche „Maria vom Schnee“ in Hahnenklee-Bockswiese vorstellt, wie sie im August 1928 nach vielen anfänglichen Schwierigkeiten eingeweiht werden konnte. Doch bereits in den 1950er Jahren zeichnete sich ab, dass die kleine Kirche zu klein war für die angewachsene Gemeinde und die sie besuchenden Tourist(inn)en und im März 1974 fand ihr Abschiedsgottesdienst statt, einen Tag, bevor mit ihrem Abriss begonnen wurde.
Der 3. Teil der Serie über den geteilten Harz schildert die wechselvolle Geschichte des Brockens und das Nationalparkforum stellt neue Themenheft in leichter Sprache vor, die aus einer Kooperation mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe entstanden sind.
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Romi Romberg aus Berlin | 07.07.2015 | 23:19  
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