Ausstellungseröffnung - Erntedank und "Blut und Boden" 1933 bis 1938 am 4. Oktober 2009
Goslar: Goslarer Museum | Goslar (ein/kip). Die Geschichte der NS-„Reichsbauernstadt“ Goslar mit ihrem
NS-Rassekult wird jetzt wissenschaftlich aufgearbeitet und in einer
Ausstellung mit begleitender Tagung vorgestellt.
Zur Eröffnung der Ausstellung
„Erntedank und »Blut und Boden« – Bückeberg/Hameln und Goslar 1933 bis
1938 – NS-Rassekult und die Widerrede von Kirchengemeinden
am kommenden Sonntag, 4. Oktober 2009 um 11:30 Uhr laden die Stadt
Goslar und die Probstei Goslar herzlich in das Goslarer Museum,
Königstr. 1, ein.
Die Ausstellung wird anschließend bis zum 1. November 2009 im Goslarer
Museum zu sehen sein. Sie wurde von der Ev.-luth. Propstei Goslar in
Kooperation mit dem Verein Spurensuche Harzregion e.V. und Bernhard
Gelderbloom, Hameln, erstellt.
Begleitend findet ein Symposium zum Thema im Amsdorfhaus,
Dorothea-Borchers-Str. 14, Goslar, am Sonnabend, 10. Oktober 2009 von 13
- 17 Uhr statt. Referenten sind u.a. Bernhard Gelderblom, Hameln (Die
NS-Erntedankfeste auf dem Bückeberg als Inszenierung von Führerkult und
NS-Volksgemeinschaft), Propst Helmut Liersch, Goslar (Zu kirchlicher
Widerrede gegen die Vergottung von Volkstum und Rasse) und Dr. Peter
Schyga, Hannover (Der Reichsnährstand in der Reichsbauernstadt – Eine
symbiotische Beziehung?).
Das Projekt wird gefördert von der Stiftung niedersächsischer
Gedenkstätten.
Siehe auch die beiden Anlagen.
Herausgeber: Spurensuche Harzregion e.V., Vorsitzender Dr. phil. Peter
Schyga, Badenstedter Str. 24, 30449 Hannover, Tel. 0511/215 2147,
peter.schyga@gmx.de
Erntedank und »Blut und Boden«
Bückeberg/Hameln und Goslar 1933 bis 1938
NS-Rassekult und die Widerrede von Kirchengemeinden
Goslarer Museum
4. Oktober bis 1. November 2009
Eine Ausstellung der ev.-luth. Propstei Goslar in Kooperation mit dem
Verein Spurensuche Harzregion e. V. und Bernhard Gelderblom, Hameln.

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