DLRG NIVEA Eisregelprojekt

von Melanie Hoffbauer aus Bad Grund (Harz) | am 25.02.2010 | 227 mal gelesen | 2 Kommentare | 0 Bildkommentare | 8 Bilder

(mh) Das Baderegelprogramm konzentriert sich auf die Sommersaison und richtet sich an die Menschen, die während der schönen Jahreszeit die Seele an Badeseen oder am Strand baumeln lassen. Als Alternative dazu haben wir in der DLRG Ortsgruppe in der Samtgemeinde Bad Grund für die WIntermonate ein "Eisregelprogramm" entwickelt.
Als Starthilfe haben wir uns am Leitfaden für den DLRG NIVEA Kindergartentag orientiert, der vom DLRG Verband in Bad Nenndorf herausgegeben wurde.
Weitere Unterstützung erhielten wir aus Bayern, dort gibt es eine Ortsgruppe, die sich schon eine ganze Weile mit den Eisregeln beschäftigt und uns als Neulingen viele Tipps und Erkenntnisse gegeben hat. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!
Zu zweit haben wir, Teamchefin Daniela Beyer und ich, das Programm dann weiterentwickelt, und speziell auf die Bedürfnisse von Erst- und Zweitklässlern zugeschnitten.
So ein Projekttag sieht im Detail folgendermassen aus:
Zuerst gibt es einen theoretischen Teil, in dem die Abkürzung DLRG und die Vereinsflagge erklärt werden. Anschließend schauen sich die Kinder per Beamer ein paar Bilder von Eisrettungsaktionen an und es wird gemeinsam überlegt, was die Personen auf den Bildern falsch gemacht haben.
Es folgt das extra für diese Aktion komponierte Eisregellied "Knick-Knack" mit passendem Bewegungstanz. Danach gibt es ein Bewegungsspiel mit den Handpuppen Fiete und Fridulin. Sie beobachten, wie jemand auf dem knackenden Eis herumschlittert, einbricht und setzen einen Notruf ab.
Anschließend werden die Eisregel im laminierten DIN A3 Format gezeigt und erläutert.
Nach einer kurzen Pause folgt der praktische Teil an fünf verschiedenen Stationen.
1.) Mit HiIfe von Spielzeughandys setzen die Kinder einen Notruf ab, und üben die 5 W-Fragen
2.) Was machen wir, wenn jemand aus dem Eis gerettet wurde? Wie benutzen wir eine Rettungsdecke? Wie könnem wir ihm helfen, sich aufzuwärmen?
3.) Wir fühlen an einem Crusheis-Wasser-Gemisch wie kalt das Eis wirklich ist
4.) Wir versuchen, aus einem aus Kästen nachgebauten Eisloch herauszuklettern
5.) Wir üben mit Rettungsgeräten, wie man jemanden aus dem Eis rettet, bzw. wie man sich festhalten muss um gerettet zu werden.

Zum Abschluss gibt es ein Kaspertheater mit den bekannten Freunden Rudi, dem Rettungsschwimmer und Nobbi, dem kleinen Tolpatsch.

Mit einem kleinen Abschiedspräsent und einer Teilnehmerurkunde gehen die Kinder dann nach Hause.

Nähere Infos unter 0 53 27 / 85 91 74 oder 0 53 27 / 86 97 83.

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2 Kommentare zum Beitrag
1.039
Helge Thormeyer aus Sehnde am 26.02.2010 um 11:12 Uhr  
8
Björn Jüttner aus Langenhagen am 27.02.2010 um 10:18 Uhr  
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