"Ich brauche keinen Ölwechsel!"- Hilferuf des Meeres
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Copyright: Werner Jung "Ich brauche keinen Ölwechsel!"
Die schlimmste Ölkatastrophe der Menschheitsgeschichte bahnt sich an. Keiner weiß genau, wie viel Öl das Meer tatsächlich im Golf von Mexico verseucht hat. BP Expertisen und "Erfolge" sind Makulaturpapier, die ungelesen entsorgt werden dürfen. 270 km Küste sind allein im Missippi- Delta verseucht. Tiere sind in nicht messbarer Zahl verendet oder sind dem Tode geweiht. Menschen haben ihre Existenz verloren. Der Mensch kann die Natur nicht in den Griff bekommen, die er um des Profites willen fahrlässig und ohne Skrupel angezapft hat.
Können wir bald tatsächlich Meerwasser als Treibstoff benutzen? Der Ölanteil reicht aus.
Werner
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Man sollte die Selbstreinigungskräfte der Natur nicht unterschätzen. Menschliche Hilfsmaßnahmen sind da manchmal schädlicher als das Öl selbst.
Auch sollte man nicht in Katastrophenstimmung verharren - selbst die Exxon-Valdez-Geschichte war in den Medien und Köpfen schlimmer als in der Realität. Und hinterher war alles wieder schön - tw. sogar schöner:
"Der Prinz-William-Sund sei für immer zerstört und könne sich nie wieder erholen, bestätigten Experten den entsetzten Reportern. Ein Richter, der den Tankerkapitän in Untersuchungshaft nahm, verglich die Ölpest mit den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki. (...)
Doch bereits drei Jahre später war mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen, wo die Ölverschmutzung stattgefunden hatte. Die Strände sahen wieder aus wie zuvor. Keine Tierart verschwand aus dem Prinz-William-Sund. Einige Populationen wuchsen sogar"
---> http://www.welt.de/debatte/article7872759/Bakterie...
Lieber Andreas,
vielen Dank für Deinen Kommentar!
Unkommentiert möchte ich Deine Ausführungen lassen, da Dein Profil Deine Meinung kommentiert: "Auf mich trifft der Spruch zu: "Der tut nix- der will nur spielen!";-) Ich rede gern über Gott und die Welt. Gebe gern und großzügig Senf dazu. Suche immer auch die anderen Seiten. Will aber keinem Leid zufügen. Im Zweifelsfalle ist das Medium schuld;-)"
Alles Liebe und nur Gutes!
Werner
Lieber Matthäus, lieber Ali,
danke für Eure Kommentare. Ergänzen möchte ich mit einem Sinnausschnitt der Rede von Häuptling Seattle in Washington 1854. "Wenn alles Wasser und Böden verseucht, alle Fische und Tiere... werdet ihr feststellen, dass man Dollars nicht essen kann... (freie inhaltliche Wiedergabe).
Werner
Da ist der Mensch in seiner Überheblichkeit, der meint er hat unter Wasser alles im Griff. Und die Natur sagt: Pustekuchen, ich bin das Maß aller Dinge.
> "Lieber Andreas, vielen Dank für Deinen Kommentar!Unkommentiert möchte ich Deine Ausführungen lassen, da Dein Profil Deine Meinung kommentiert"
Versteh ich nicht so ganz, was das Eine (Profilsprüche) mit dem Anderen (ernste Kommentare zu dem hiesigen Thema) zu tun haben könnte.
Erklär deine Aussage doch bitte mal.
> "Ergänzen möchte ich mit einem Sinnausschnitt der Rede von Häuptling Seattle in Washington 1854. "Wenn alles Wasser und Böden verseucht, alle Fische und Tiere... werdet ihr feststellen, dass man Dollars nicht essen kann... (freie inhaltliche Wiedergabe)."
Den kenne ich auch noch aus meiner Links- und Öko-Zeit: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann"
Damals habe ich auch an diese Geschichte gelaubt (das war der Zeitgeist, solchen Kram unkritisch zu glauben - sei mir deshalb verziehen ;)) aber leider war das alles nur damalige Propaganda.
Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Weissagung_der_Cree "...Die Weissagung der Cree ist ein eingängiger Spruch der amerikanischen und westdeutschen Umweltbewegung, der auf die Umweltproblematik aufmerksam machen sollte. Er fand in den 1980er Jahren weite Verbreitung als Autoaufkleber. Der Text lautete:
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“
(...)
Entgegen weit verbreiteter Annahmen ist die Weissagung der Cree zumindest nicht in dieser Form indianischen Ursprungs. Sie wurde oft mit einem ähnlichen Satz aus der Rede verwechselt, die Häuptling Seattle vom Stamme der Suquamish 1854 vor Isaac Ingalls Stevens, dem Gouverneur des Washington-Territoriums, hielt. Der amerikanische Journalist Henry A. Smith, Ohrenzeuge der Rede, gab den Satz 1887 (also 33 Jahre später) in der Zeitung „Seattle Sunday“ aus seiner Erinnerung wie folgt wieder:
„Und wenn der letzte rote Mann von der Erde verschwunden und die Erinnerung des weißen Mannes an ihn zur Legende geworden ist, dann werden diese Gestade übervoll sein von den unsichtbaren Toten meines Stammes, ...dann wimmeln sie von den wiederkehrenden Scharen, die einst dieses Land bevölkerten und es immer noch lieben.“..."
Kity, Du hast ja recht mit Deiner Aussage aber dennoch bin ich immer nicht zufrieden wenn man sagt "WIR"
"WIR" tun alles dafür das die Umwelt zerstört wird. Im Grunde ist diese Aussage richtig aber trotzdem kann ich das nicht immer so unterschreiben da es genügend Organisationen gibt die sich aber auch für solche Dinge einsetzen. Eben das sie nicht passieren!
Auch einzelne unter uns proben im täglichen Leben ihren Kampf gegen die Umweltverschmutzung.
Bloss der einzelne kann nichts erreichen und dass ist das Problem!
Ich finde schon das wir hier in Deutschland, jetzt abgesehen von der o.g. Ölkatastrophe, eine gute Umweltpolitik betreiben. Einzelne Länder können das Desaster aber auch nicht aufhalten da es ein globales Problem ist.
Ich bin aber auch zu unpolitisch dafür um hier wichtige Statements abzugegeben, darum höre ich auch schon auf :-))
Von welchen Umweltzerstörungen spricht man überhaupt?
Viele Sachen sind nämlich einfach nur deshalb so, weil der Mensch lebt - aber das gilt für die Existenz anderer Tiere auch.
Und umgekehrt - was ist Umwelt- oder gar Naturschutz?
Viele der erwähnten Organisationen setzen sich nur für bestimmte Tiere, Biotope, Zustände (Klima, Bewuchs, etc.) ein und arbeiten dabei oft gegen andere Tiere und Pflanzen und Biotope und oft genug gegen die Natur an sich.
So ist der Erhalt von Heiden und Wiesen ebenso künstlich wie der Erhalt der vielen Gewässer, für die die Naturschützer gegen die natürliche (Wieder)Verlandung kämpfen.
Wie schon an anderer Stelle gesagt: Naturzerstörer und Naturschützer gleichen sich in einem absolut: Dem Glauben, die Natur beherrschen und nach ihrem Willen formen zu dürfen und zu können.
Hallo, Ihr Lieben,
vielen Dank für die vielen interessanten und aussagekräftigen Kommentare. Besonderer Dank gilt Dir, lieber Andreas, weil Du mit viel Spürsinn die Rede von Häuptling Seattle ergänzt und bereichert hast. Obwohl wir auf manchen Gebieten nicht einer Meinung sind, bewundere ich Dein kämpferisches und kompromissloses Naturell, um Deiner Meinung Gehör zu verschaffen. Das ist einfach toll!
Alles Liebe und nur Gutes!
Werner
...sehe auch mit Besorgnis die Bilder in den Nachrichten .... viele Vögel, Fische sind umgekommen ..... das ÖkoSystem in der Bucht braucht Jahre um sich von dieser Katastophe zu erholen ...
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