Copyright: Werner Jung. Der Baum- Symbol des Lebens?
Der Baum ist in vielen mythologischen Kultkreisen ein Symbol für das Leben.
Schon bei den Kelten galt der Baum als magischer Ausdruck für Erneuerung, Wiedergeburt und der unzerstörbaren Kraft des Lebens.
Auch in unserer christlichen Mythologie ist er in seiner Gestalt mit Wurzeln, Stamm und Krone ein Gleichnis für das menschliche Leben.
Aber so intensiv sich das Leben in ihm spiegelt, so zeigt er auch die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen durch den Menschen an. "Erst stirbt der Wald, dann der Mensch," ist eine provokative Fragestellung, über die es sich nachzudenken lohnt.
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Das finde ich nicht provokant! Ich glaube, genau so ist es! Wenn die Wälder zerstört sind, sind die Lebensräume vieler anderer Lebewesen kaputt, was bedeutet, dass das ökologische Gleichgewicht völlig aus dem Ruder läuft. Wer weiß, vielleicht stehen wir sogar schon am Anfang der Katastrophe und merken es mal wieder nicht! Weil Augen zu und Party ohne Ende irgendwie im Menschen verankert zu sein scheint. Seit 20 Jahren ignorieren wir das Ozonloch, wir überfischen die Meere, holzen die Regenwälder ab und bewundern Tiere im Zoo, die es bald in freier Wildbahn nicht mehr gibt. Wäre dieser Planet ohne den Menschen besser dran? Ich glaube schon!
Der Temperaturanstieg der vergangenen 50 Jahre ist doppelt so hoch wie die der vergangenen 100 Jahre. Die Arktis hat sich doppelt so stark erwärmt wie im globalen Mittel.
Rund 20 bis 30 Prozent aller Tier und Pflanzenarten könnten aussterben, wenn die weltweite Durchschnittstemperatur um mehr als 1,5 bis 2,5 Grad Celsius steigt.
Aber ohne Bäume ginge es auch. Gibt ja noch andere Pflanzen auf der Erde. Und Menschen können sogar in Wüsten oder Savannen überleben.
> "Der Temperaturanstieg der vergangenen 50 Jahre ist doppelt so hoch wie die der vergangenen 100 Jahre"
Dafür gibt es leider keinen Beweis (die berühmte Hockeystick-Kurve war eine Fälschung). Ausserdem ist Klimawandel das Natürlichste der Welt und passiert ständig. Deshalb stirbt auch so schnell keine Art aus. Und wenn doch, dann schenkt uns Mutter Natur halt ein paar Neue. Auch das ist normal.
Liebe Kity,
danke für Deinen Kommentar. Natur schützen, heißt helfen, das Leben unserer Nachkommen glücklich mit zu gestalten. Wir müssen also anstelle der Profitsucht einen Einklang zur Natur finden. Es lohnt sich.
Werner
Lieber Andreas,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Mit den Inhalten Deiner Aussagen kann ich nicht übereinstimmen. Klima- und Naturschutz bremsen ein wenig die Profitsucht einiger Menschen. Zum Beispiel wird die "Ölkatastrophe" in Mexico von der Natur in einigen Jahrzehnten vielleicht bereinigt sein, jedoch stört sie jetzt vehement das ökologische Gleichgewicht. Der Konzern BP verkündet nun seit Wochen Erfolge. Kann man da überhaupt eines solches Wort in den Mund nehmen?
Werner
Ich denke eine Natur, so wie wir sie kennen, ohne Baum gibt es nicht .... das ökologische System ist so komplex .... für mich eine Gesamtheit ..... geht ein Teil der Natur verloren verschwindet auch der nächste u.s.w. und dann haben wir vielleicht eine Wüste ....
Liebe Irene, liebe Karola,
vielen Dank für Eure wertigen Gedankengänge. Für kommende Generationen ist der Naturschutz heute wichtig, um ein sinnvolles Leben in der Zukunft zu garantieren.
Werner
> "Mit den Inhalten Deiner Aussagen kann ich nicht übereinstimmen"
Mit welchen genau und warum?
> "Klima- und Naturschutz bremsen ein wenig die Profitsucht einiger Menschen"
Naturschutz sollte Natur schützen und nicht Profitsucht des Menschen bremsen. Das ist nicht Aufgabe des Naturschutzes (ausgenommen, wenn es um die Natur des Menschen geht, zu dem auch sowas wie Profitsucht gehört).
Naturschutz als antikapitalistisches Werkzeug ist ein vergewaltigter Naturschutz.
> "Zum Beispiel wird die "Ölkatastrophe" in Mexico von der Natur in einigen Jahrzehnten vielleicht bereinigt sein, jedoch stört sie jetzt vehement das ökologische Gleichgewicht"
Es gibt ein paar tote Tiere, ja, Aber das passiert ständig in der Natur.
Und ob und inwiefern da ein ökologisches Gleichgewicht vehement gestört wird, weiß man nicht.
Schön ist so ein Vorfall sicher nicht und man sollte aus den Fehlern lernen - aber daraus einen Hype zu basteln und das ideologisch auszuschlachten, ist wenig hilfreich.
> "Ich denke eine Natur, so wie wir sie kennen, ohne Baum gibt es nicht .... das ökologische System ist so komplex .... für mich eine Gesamtheit ..... geht ein Teil der Natur verloren verschwindet auch der nächste u.s.w. und dann haben wir vielleicht eine Wüste ...."
Es gibt viele Stellen auf der Erde, auf der keine Bäume wachsen mögen... die Meere, die Wüsten, Gebirge, etc.... es mag auch nicht jeder Baum an jeder Stelel wachsen, sondern hat seine Vorlieben, was Klima und Boden betrifft... und diese Faktoren sind auch nicht immer gleich, sondern Natur verändert sich ständig (nur der kleine Mensch, der nur kurz lebt, bildet sich ein, Natur sei statisch).
Riesen Baumpilz für etliche Portionen!
Jedes Jahr fotografiere ich diesen Riesen Baumpilz in Genderkingen. Zum Größenvergleich habe ich auf Bild drei meine Hand drauf gelegt.
Baum des Jahres steht auf der Hagenweide
Stadt Günzburg pflanzt Europäische Lärche
Warum sie als einziger in Europa heimischer Nadelbaum im Herbst ihre Nadeln abwirft, ist...
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