Ostern: Eier "natürlich" färben
Bad Arolsen: Küche | Bunte, selbst gefärbte Ostereier machen das Osterfest erst richtig schön.
Am liebsten verschönere ich die Eier mit natürlichen Farben. Das ist ganz einfach, kostengünstig und völlig unschädlich – außerdem sehen die Eier toll aus.
Geeignet sind viele Pflanzen oder Pflanzenteile, Kräuter, Tees, Gemüse und sogar Kaffee. Ihr könnt über das Jahr selbst sammeln oder die Zutaten im Lebensmittelhandel oder in Apotheken kaufen.
Damit die Farben gut auf den Eiern halten, solltet Ihr sie vor dem Einfärben mit z. B. Essigwasser abwaschen, um sie zu entfetten.
Ihr könnt die gekochten Eier in einen Farbsud legen oder, wie ich es mache, dem Wasser zum Eierkochen die entsprechenden Naturfärbemittel zusetzen.
Für rote Eier eignen sich Rote Beete, Rotkohlblätter und auch rote Malvenblüten (Tee), für blaue nehme ich Heidel- oder Holunderbeeren.
Verschiedene Grüntöne bekommt Ihr durch Brennesselblätter, Ysopkraut, Spinat oder Ackerschachtelhalme.
Unterschiedliche Gelbtöne erhaltet Ihr durch die Beigabe von Karotten, Safran, Ringelblumenblüten oder Kurkuma.
Braune Eier gibt es durch den Zusatz von Kaffee, Tee oder Zwiebelschalen.
Wenn Ihr gerne glänzende Eier in Eurem Osternest haben möchtet, könnt Ihr die gefärbten und erkalteten Eier mit ein wenig Speiseöl und einem weichen Tuch „polieren“.
Meine Mama hat, um Muster auf die Eier zu bekommen, gepresste Blätter und Blüten mittels einer alten zerschnittenen Strumpfhose vor dem Kochen auf den rohen Eiern fixiert. Ihr müsst die Strumpfhosenteile allerdings gut über das einzelne Ei spannen und festbinden, damit die Blätter oder Blüten nicht beim Kochen verrutschen.
Vielleicht habt Ihr ja Lust das eine oder andere einmal auszuprobieren – das nächste Osterfest kommt bestimmt ;-)
Viel Spaß!



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