"Das zerstörte Berlin der unmittelbaren Nachkriegszeit ..." Vortrag von Gabriel Heim in Zusammenarbeit mit dem ITS, Bad Arolsen, in der BAC-Stube

(Foto: rbb, Dokumentation und Reportage)

Bad Arolsen: BAC-Stube | Das zerstörte Berlin der unmittelbaren Nachkriegszeit war ein bedeutender Flucht- und Sammelort der überlebenden Juden Ost-Europas. Ab Anfang 1946 gelangten täglich über 200 Heimatlose "illegal" in die Westsektoren der Stadt. Das Düppel-Center wird von den Amerikanern betrieben und ist Anfang 1946 ihr größtes Lager (Quelle: rbb/Jüdisches Museum Berlin).

Die schnell von den Besatzungsmächten errichteten Transitlager entwickelten sich in kurzer Zeit zu jüdischen Stettels mit Schulen, Theatertruppen und zionistischen Gruppierungen jeder Couleur. Aus dem Märchen vom Judenstaat ist Realität geworden (Quelle: rbb/National Archives, Washington).

Bis zur Auflösung im Sommer 1948 durchliefen über 120.000 Menschen die drei Lager Berlins. Diese kurze, aber bedeutende Epoche ostjüdischen Lebens inmitten der noch traumatisierten Deutschen ist völlig in Vergessenheit geraten.

Filmautor Gabriel Heim lässt diese Vergangenheit in Zusammenarbeit mit dem ITS, Bad Arolsen, in einem Dokumentarfilm wieder aufleben, mit Zeitzeugen, historischem Filmmaterial und vielfältigen fotografischen Dokumenten.

Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen dient Opfern der Naziverfolgung und deren Angehörigen, indem er ihr Schicksal mit Hilfe seiner Archive dokumentiert. Der ITS bewahrt diese historischen Zeugnisse und macht sie der Forschung zugänglich.


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05691 3553

Buchhandlung Aumann
Schloßstraße 5
34454 Bad Arolsen

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