Vom Techniker zum Ingenieur - Hochschule Augsburg und Fritz-Hopf-Technikerschule starten einmaligen Schulversuch in Bayern

Augsburg/Nördlingen 21.9.2009. Die Hochschule Augsburg und die Fritz-Hopf-Technikerschule Nördlingen setzen bayernweit neue Maßstäbe im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Im Beisein prominenter Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unterzeichneten Hochschulpräsident Hans-Eberhard Schurk, der Leiter der staatlichen Fritz-Hopf-Technikerschule Christian Schmidt, der Landrat des Landkreises Donau Ries Stefan Rößle sowie Nördlingens Oberbürgermeister Hermann Faul am Montag eine Vereinbarung zur verstärkten Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen. Unter anderem soll sehr guten Absolventen der Technikerschule durch die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen der Weg an die Hochschule sowie das Fachstudium erleichtert werden. „Mit diesem Schritt setzen wir ein klares Zeichen für die viel diskutierte Bildungsdurchlässigkeit“, betont Hochschulpräsident Schurk.

In sechs Aktionspunkten werden die Ziele der Kooperation zusammengefasst. Neben der Studienerleichterung konzentriert sich die Zusammenarbeit zunächst auf die Themenfelder „Mechatronik“, „Robotik“, „Automobilelektronik“ und „Bildverarbeitung/Technische Optik“ sowie auf wichtige Grundlagenvorlesungen. Weitere Berührungspunkte werden in den nächsten Monaten sondiert. Dabei beginnen die Partner nicht bei Null. Die Mitglieder der Hochschule, Professor Wolfgang Zeller und Professor Markus Glück, sind seit Jahren in den Unterrichtsbetrieb der Schule als Gastdozenten eingebunden.

„Im kommenden Schuljahr starten bereits die ersten Projektaktivitäten des Schulversuchs an der Fritz-Hopf-Technikerschule“, erläutert Schulleiter Christian Schmidt. In einem ersten Schritt werden Modulinhalte an der Technikerschule an die Inhalte wichtiger Grundlagenvorlesungen der Hochschule Augsburg angepasst. Gemeinsame Prüfungen werden diskutiert. Wahlunterricht in Robotertechnik, industrieller Bildverarbeitung sowie Faserverbundtechnologie werden erstmals am Technologie Centrum Westbayern, einem An-Institut der Hochschule Augsburg, angeboten.

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