Ein Fest für Jung und Alt

    Augsburg: Sportanlage Süd |

Das Sport- und Kulturfest in Augsburg sorgt für Aufsehen und für viele begeisterte Teilnehmer und Besucher


Am Samstag, den 05.07.2014 und Sonntag, den 06.07.2014 wurde in Augsburg (Sportanlage Süd) in Zusammenarbeit zwischen dem SV Gold-Blau Augsburg e.V. (Stützpunkt des Projektes „Integration durch Sport“ des Bayerischen Fußballverbandes) und der "Jugend LmdR Deutschland" das „Sport- und Kulturfest 2014“ ausgerichtet.
Doch bevor das richtige Fest begann, wurden am Freitag auf einer Großleinwand die beiden Viertelfinalspiele in dem großen Bierzelt gezeigt. Am Samstag begann das Fest mit dem Hobbyfußballturnier, zu dem sich 18 Mannschaften aus ganz Süddeutschland eingefunden hatten.
Die offizielle Eröffnung folgte um 12 Uhr. Der Projektleiter des Sport – und Kulturfestes Thomas Wolf und der Bundesvorsitzende der „Jugend Lmdr Deutschland“ Walter Gauks hießen die Gäste, Teilnehmer und die freiwilligen Helfer willkommen. Sie betonnten dabei, dass in Zukunft die „Jugend Lmdr Deutschland“ solche Events auch in anderen Standorten ausrichten möchte. Natürlich ließen sich auch Politiker und Verantwortliche verschiedener Institutionen nicht nehmen, der Eröffnung beizuwohnen. Bernd Kränzle (Mitglied der CSU-Fraktion des Bayerischen Landtags), Dr. Linus Förster (Jugendpolitsicher Sprecher und SPD-Abgeordneter des Bayerischen Landtags), Tugay Cogal (Vorsitzender des Integrationsbeirats der Stadt Augsburg), Sergej Tschernjawskij (Junge Union Augsburg und Förderverein SV Gold-Blau Augsburg) und Waldemar Eisenbraun (Bundesvorsitzender der der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland) hielten eine Eröffnungsrede, bei der sie alle die Wichtigkeit solcher Feste für die Integration in Deutschland und die Bedeutung des Sports als verbindendes Element zwischen den Kulturen betonten.
Nach der Eröffnung wurde das Hobbyfußballturnier fortgeführt, bei dem in 6 Gruppen a 3 Mannschaften um die Qualifikation für die Platzierungsspiele am nächsten Tag gespielt wurde. Dabei wurden die Spiele von allen Teilnehmern mit sehr viel Begeisterung und sportlichem Engagement, aber auch mit Fairness vor dem Gegner geführt.
Währenddessen standen im großen Zelt einige Kulturprogrammpunkte auf dem Plan, die vom Walter Gauks mit viel Freude angeleitet und angesagt wurden. Die Organisation des Kulturprogramms wurde von Regina Wolf durchgeführt.
Als Erstes trat die Kinder- und Jugendgruppe des Kultur- und Bildungszentrum „CREDO“ aus Augsburg auf, geleitet von Viktoria Kämpf und Tanja Rüb. Das Kultur- und Bildungszentrum „CREDO“ beschäftigt sich mit der Förderung, Erziehung und Bildung von über 200 Kindern und Jugendlichen. Die Gruppe präsentierte beim Solo- und Gruppengesang russische, deutsche und internationale Musikstücke und auch einige Tanzeinlagen.
Als Nächstes wurden von der Tanzgruppe des „Dance Bannys“ (TSG Stadtbergen e.V.) zwei Synchrontänze aufgeführt.
Danach folgte der Programmpunkt „KVN“, bei dem drei Mädchen und Jungen nach alter russischer Comedy-Tradition Witze und komische Einlagen präsentierten. Dabei machte man sich über aktuelle politische und sportliche Ereignisse, verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen, aber auch Vorurteile lustig. Der Auftritt sorgte für viele laute Lacher beim Publikum und zeigte, dass sich dieses russische Format wunderbar auch ins Deutsche übertragen lässt.
Da das Sport- und Kulturfest auch die Generationen und verschiedene Kulturen einander näherbringen sollte, standen auch traditionelle Attraktionen auf dem Programm. So führte das Tanzensemble "Birkenhain" aus dem fränkischen Aschbach, das unter der Leitung von Nadja Fuchs sein 10-jähriges Jubiläum feierte, verschiedene Tänze und Folklore auf, die die deutschen Auswanderer im 17. Jahrhundert in ihre neue Heimat brachten und die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Als Nächstes war die Kindertanzgruppe „Grazie“ an der Reihe, die ein Mitglied des Tanzensemble "Birkenhain" ist. Die Kinder führten verschiedene Showgruppentänze auf, bei denen sie sich zu jedem neuen Tanz passend mit Kostümen verkleideten.
Nach dem Auftritt des Kinder- und Jugendclubs „Glühwürmchen“ rundete der Solosänger „Berüsa“ aus Kaufbeuren den Abend ab.

Als ob das alles nicht genügte, war auch im kleinen Zelt des „Sport- und Kulturfestes“ was geboten.
Die Judoabteilung des SV Gold-Blau Augsburg e.V. richtete einen Judowettbewerb für Kinder- und Jugendliche aus. Dabei wurden die Teilnehmer in über 12 Gruppen nach Alter und Gewicht eingeteilt. An dem Wettbewerb nahmen auch die Kinder der „Kampsportschule Lars Wegner“ aus Dachau teil, die einen sehr starken Eindruck hinterließen.
Obwohl es bei diesem Wettbewerb mehr um den Spaß ging, zeigten die Kinder trotzdem viel Einsatz und Ausdauer währen der Wettkämpfe. Am Ende des Wettbewerbes bekam jedes Kind eine Medaille und eine Teilnehmerurkunde.
Außerdem wurde ein Kindermalwettbewerb veranstaltet. Dieser Wettbewerb wurde durch die Jugendgruppe "Mal-Zeit" unter Führung von Claudia Freier aus Augsburg angeleitet. Von allen Kindern nahmen 10 am Malwettbewerb teil.

Der erste Tag des Festes wurde wie am Freitag durch das Public Viewing abgeschlossen.

Am zweiten Tag standen die Entscheidungen des Hobbyfußballturnieres an, die für viel Spannung und Dramatik sorgen sollten. Denn in den letzten beiden Spielen des Turnieres hatten alle 4 Mannschaften theoretisch noch Chancen auf den Turniergewinn. Als Favorit galt die Mannschaft „Real Augsburg“, die durch einen Sieg den Turniergewinn unter Dach und Fach bringen konnten. Allerdings lagen sie im letzten Spiel schnell mit 0:2 im Hintertreffen, aber sie konnten durch eine Energieleistung und ein klasse Tor kurz vor Schluss noch den Ausgleich erzielen. Im letzten Spiel schlugen die „Ladykillers“ etwas überraschend aber verdient „Kaufbeuren“ mit 3:2. Dies führte dazu, dass die „Ladykillers“ und „Real Augsburg“ in allen Kategorien gleich auf lagen, sodass es zu einem 7-Meter-Schießen kam. Obwohl die „Ladykillers“ die jüngste Mannschaft des Turniers war, zeigten sie sich erstaunlich abgezockt und gewannen mit 6:4.
Nachdem alle Mannschaften geehrt wurden, übergab Thomas Wolf den Wanderpokal der „Deutsche Jugend aus Russland e.V.“ an den Kapitän der „Ladykillers“, Jakob Brod.
Alle befragten Spieler waren für die Ausrichtung des Turniers voll des Lobes und versprachen, auch im nächsten Jahr wiederzukommen.

Es bleibt noch zu sagen, dass der SV Gold-Blau Augsburg e.V. und die Jugend- und Studentenorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland sich bei allen Teilnehmern, Besuchern und Sponsoren des „Sport- und Kulturfestes 2014“ für drei schöne Tage bedanken. Ein großer Dank geht auch die vielen freiwilligen Helfer und Organisatoren, die unter großem Einsatz erst das Fest möglich gemacht hatten.
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