Wie wäre es mit einem Kraftfahrzeug aus nachwachsenden Rohstoffen?

Augsburg: Stadtgebiet | Na ja, die Überschrift ist natürlich ein bisschen provokativ gemeint. Aber zurzeit befinden wir uns in einer Diskussion über das Thema der zukünftigen Energieerzeugung und der Antriebe für unsere Autos.

Zu einem etwas anderen Thema habe ich einen Kommentar geschrieben, den ich hier noch einmal thematisieren möchte.

Nachzulesen unter:

http://www.myheimat.de/augsburg/gedanken/was-hat-e...

Und zwar geht es hierbei um den Vergleich zwischen Elektrofahrzeuge, und Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor:

Die Wissenschaft dämpft die Euphorie der Fans von Elektroautos, ohne damit die Bedenken gegen Betrieb von Kraftstoff verbrauchenden Fahrzeugen herunterzuspielen.

Hier einmal ein paar Aspekte, die bei der Beurteilung von Elektrofahrzeuge wichtig sein können.

Stickoxide aus Verbrennungsmotoren:

Bei der Emission von gesundheitsschädlichen Stickoxiden stehen mit einem Anteil von 72 Prozent die Verbrennungsmotoren an erster Stelle.

Kohledioxidemissionen:

Das Kohlendioxid wird für den Klimawandel verantwortlich gemacht.

Ein Elektrofahrzeug emittiert aber kein Kohlendioxid.

Aber bereits bei der Herstellung von elektrischer Energie entstehen momentan noch ca. 600g Kohlendioxid pro Kilowattstunde.

Das kann sich durch den verstärkten Einsatz alternativer Energiequellen, wie z.B. Sonnen- und Windenergie ändern.

Ein Elektrofahrzeug verbraucht pro 100 Kilometer zwischen 15 und 24 Kilowattstunden. Um diese benötigte Energie in einem konventionellen Kraftwerk herzustellen, werden bis zu 15 Kg Kohlendioxid erzeugt.

Das bedeutet, dass ein Elektrofahrzeug indirekt einen Kohlendioxid Ausstoß von bis zu 150g je Kilometer veranlasst.

Ein Benzinmotor, z.B. des VW-Golf (Baujahr 2013) erzeugt durch die Verbrennung seines Benzin ca. 170g Kohlendioxid pro Kilometer.

Bei kraftstoffbetriebenen Fahrzeugen muss aber noch der Energieverbrauch für die Förderung und den Transport des Brennstoffes und die Energiemenge die zur Herstellung des Fahrzeuges benötigt wird, hinzugerechnet werden.

Aber auch bei der Herstellung von Komponenten für Elektrofahrzeuge wird Energie verbraucht, die auch noch hinzuzurechnen ist.

Um aber eine objektive Beurteilung zwischen einem konventionellen und einem Elektroantrieb abzugeben ,ist eine Gesamtbilanzierung unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit , den Umweltauswirkungen, der Verfügbarkeit, den entstehenden Emissionen und nicht zuletzt der Wirtschaftlichkeit notwendig.
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11 Kommentare
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Romi Romberg aus Berlin | 03.11.2016 | 15:11  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 03.11.2016 | 15:18  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 03.11.2016 | 18:51  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 04.11.2016 | 14:21  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 04.11.2016 | 17:27  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 04.11.2016 | 17:42  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 04.11.2016 | 17:42  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 04.11.2016 | 18:29  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 04.11.2016 | 18:30  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 04.11.2016 | 19:16  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 05.11.2016 | 07:02  
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