Unruhige Beine tagen

München das Mekka der „unruhigen Beine“
4000 Mitglieder zählende Restless – Legs – Syndrom Vereinigung
traf sich zur Mitgliederversammlung – Vereinigung feierte 20 Jahre ihres Bestehens
München (aue). Die Deutsche Restless – Legs – Vereinigung mit Sitz in München hatte allen Grund zu feiern, besteht doch die Vereinigung die sich mit dem Syndrom der „Unruhigen“ Beine, dem Restless – Legs . Syndrom beschäftigt, schon seit 20 Jahren. Nach ersten Anfängen und der Gründung in Hersching am Ammersee wurde der Sitz ab dem Jahre 1995 nach München verlegt. Die Münchnerin Lieselotte Habersack führt seither die Vereinigung, die zur Zeit über 4000 Mitglieder zählt bundesweit und wurde bei der am letzten Samstag im Max Plank – Institut in der Kraepelinstrasse 2 in München stattfindenden Generalversammlung einstimmig wiedergewählt. Zum Stellvertreter wurde ebenfalls von Anfang dabei Hans Rhese im Amt bestätigt. Wiedergewählt wurde auch die weitere Stellvertreterein Heike – Meyer – Holtkamp. Mit im Team auch Dr. Uwe Kullnick, der für den Bereich Medien in Aktion treten soll. Uwe Kullnick beschreibt das Restless– Legs – Syndrom, wie Parkinson im wesentlichen als eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems.

Prof. Dr. Dr. W. Oertl mahnt ...

Nach den Formalien der Neuwahlen und einen Rückblick über 20 Jahre Restless – Legs – Vereinigung kam die „Stunde“ der Mediziner, Forscher und Denker in der rls – Szene. Prof. Dr. Dr. W. Oertl, Marburg, der selbst jahrelang mit an der Spitze der Forschung des rls stand, bemängelte die Zurückhaltung von Geldern welche für die rls – Forschung nötig wären. .
„Immerhin“ so Oertl, „leiden etwa 10 Prozent der Bevölkerung an diesem Syndrom.“

Zuvor hatte Prof. Dr. Dr. Martin Keck als Gastgeber die Teilnehmer herzlich begrüsst.

Prof. Dr. Juliane Winkelmann (München) und Univ. Prof. Dr. Claudia Trenkwalder (UMG Göttingen) gingen auf die Ursachenforschung des RLS ein.
Prof. Dr. med. Klaus Berger (Münster) gab eine sechs Jahre dauernde Studie über RLS bekannt.

www.restless-legs.org
Anmerkung: Der Chronist dieser Zeilen, 70 Jahre alt, leidet selbst seit über 50 Jahren an diesem Syndrom. Kurtaue11@freenet.de

Anmerkung !

Von Dr. Uwe Kullnick

Dr. Uwe Kullnick
neobooks Self-Publishing, 16.02.2013 - 84 Seiten
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Das „Unruhige Beine Syndrom“ auch „Restless Legs Syndrom“ (rls) genannt, begleitet mich viel länger, als ich diese Krankheit überhaupt kenne bzw. diese Begriffe je gehört habe. Schon meine Mutter litt darunter und wurde dafür, fast ebenso wie für ihre Migräneattacken, von ihrer Umwelt verspottet, zumindest nicht ernst genommen. Nun habe ich selbst rls und zwar schon seit vielen Jahren. Meine „Karriere“ in diesem Leiden und die Menschen, die ich in der Zwischenzeit virtuell im Internet und auch in Persona traf, brachten mich auf die Idee, im Gegensatz zu meiner üblichen Gewohnheit, kein literarisches, sondern ein Sachbuch zu schreiben. Es soll in lockerem Ton das Thema rls mit all seinen Facetten aufgreifen, darstellen und vor allem den Betroffenen vor Augen führen: Ihr seid nicht allein, euch kann in gewissem Maße geholfen werden und das Leben ist dennoch lebenswert und das erst recht, wenn ihr eure Zappelbeine ernst nehmt. Auch der Bereich Nebenwirkungen der zur Symptomlinderung notwendigen Medikamente nimmt einen breiten Raum ein. Besonders, weil sie durchaus nicht selten sind und dabei sehr massiv sein können. Allerdings erkauft man sich damit ein einigermaßen symptomarmes, erträgliches Leben; schließlich handelt es sich bei rls um ein primär zentralnervöses Leiden, das (ähnlich wie Parkinson) im wesentlichen durch die Beeinflussung des Zentral Nervensystems behandelt wird.
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