Südafrika: Berufsvorbereitung als Weg aus dem Elend

Augsburg: Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger | Früher lebte der farbige Südafrikaner Auben Pietersen als Arbeitsloser mit seiner Familie in einer Hütte in der Kleinstadt Ladismith, 350 Kilometer von Kapstadt entfernt. Durch Gelegenheitsjobs hielt er sich mehr schlecht als recht über Wasser, bis Auben 2002 Mitglied der Kolpingsfamilie Ladismith wurde. Hier bekam er die Möglichkeit, am Ausbildungs-Vorbereitungsprogrammn (WOP) des Kolpingwerkes Südafrika in Dysselsdorp teilzunehmen.

Zum ersten Mal in seinem Leben bekam er dort Unterstützung für seine Zukunftsplanung. Wie die anderen Kursteilnehmer begann er, Selbstbewusstsein zu entwickeln und aktiv an seiner Ausbildung zu arbeiten. Er schloss das WOP-Programm ab und studierte Elektronik am College.

Mit einem Kleinkredit des Kolpingwerkes konnte er eine bescheidene Werkstatt an sein Häuschen anbauen und die wichtigsten Geräte anschaffen, um einen Laden für Fernseh-Reparaturen zu eröffnen. Heute ist Auben Pietersen ein erfolgreicher Geschäftsmann und ständig unterwegs, um Waschmaschinen, Herde, Mikrowellen etc. zu reparieren. „Das alles verdanke ich dem Kolpingwerk, das mir nicht nur die Ausbildung ermöglicht hat, sondern auch das Geld gab, um meine Pläne zu verwirklichen“, sagt er.

Und das macht die Berufsvorbereitungskurse so erfolgreich: Zuerst absolvieren die jungen Männer und Frauen einen dreimonatigen Kurs, mit dem sie für einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz fit gemacht werden. Kolping hilft ihnen, ihre Stärken kennenzulernen und realistische Berufspläne zu schmieden. Die jungen Leute werden in Praktika vermittelt und erhalten Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Wer sich selbständig machen möchte, erhält von Kolping Südafrika kleine Existenzgründerdarlehen.

Wenn Sie jungen Menschen wie Auben Pietersen helfen wollen, spenden Sie unter dem Stichwort "Bildungspaten" an die

Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger
Spendenkonto 147 770
BLZ 750 903 00
Liga-Bank

Online-Spenden und Patenschaften direkt über die Homepage: http://www.kolpingstiftung.de

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