„Spitzensport und Spitzenhandwerk passen einfach gut zusammen“: Handwerkskammer für Schwaben informiert mit Alexander Manninger und Kai Wagner vom FC Augsburg über Karriere im Handwerk

Gerhard Wiedemann (stv. Aufsichtsratsvorsitzender des FC Augsburg), Manfred Paula (FCA-Jugendbetreuer), Kai Wagner (U19 des FC Augsburg), Alexander Manninger (Torwart des FC Augsburg), Hans-Peter Rauch (Präsident der HWK Schwaben), Ulrich Wagner (Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben) und Simone Mantke-Brendel (AEV-Vizepräsidentin) (v.l.)
Das Hobby zum Beruf machen: Ein Traum für viele und für manche ist er zum Greifen nahe. Dazu zählen die Nachwuchsspieler der beiden Augsburger Bundesligavereine FC Augsburg und AEV. Doch trotz aller (berechtigter) Träume sollte der Bezug zur Realität nicht verloren gehen. „Nicht jeder kann Profi werden“, so Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) für Schwaben, der an die jungen Sportler appelliert, dass ein zweites Standbein wichtig ist. Daher freut er sich, dass viele Nachwuchstalente, deren Eltern, Betreuer und Trainer den Weg in die Handwerkskammer fanden, um sich bei der Info-Veranstaltung „Das Handwerk sucht junge Talente“ über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

„Action im Leben“

Meister werden - das ist nicht nur im Sport möglich, sondern auch im Handwerk: Nach der Ausbildung in einem von 130 Berufen können Gesellen ihren Meisterbrief machen und damit sogar studieren - und das ohne Abitur. Die Handwerkskammer für Schwaben bemüht sich um ihren Nachwuchs, genauso wie der FCA und der AEV. Gemeinsam arbeiten sie daran, dass die Nachwuchsspieler an ihrer sportlichen Karriere arbeiten können, gleichzeitig aber auch einen Beruf erlernen können. Bestes Beispiel dafür ist der 17-jährige Kai Wagner, der in der U19 des FC Augsburg spielt und Anfang des Jahres von Ulm nach Augsburg wechselte - auch dank der HWK. Diese bemühte sich darum, dass er seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik weitermachen konnte und vermittelte ihn an die Firma Bold, die nun den Azubi im zweiten Ausbildungsjahr beschäftigt. Wagner gefällt die Ausbildung die er als vielseitig beschreibt: „Man braucht ja auch ein bisschen Action im Leben.“ Über Langweile kann sich der Nachwuchsprofikicker nicht beklagen: Sein Tag fängt um sieben Uhr morgens in der Firma an und endet abends mit dem Fußballtraining. „Anstrengend, aber machbar“, so Wagner. Auch Alexander Manninger, Torwart des FC Augsburg, hat einen handwerklichen Beruf erlernt. Der gebürtige Österreicher ist Schreiner und denkt gerne an seine Ausbildung Anfang der 90er Jahre zurück: „Man hat ein Ding, das einem erhalten bleibt.“ Zwar hofft Manninger, dass ihm noch viele Jahre im Profisport bleiben, doch er denkt auch an die Zeit danach. So könne er sich durchaus vorstellen, ins Handwerk zurückzukehren.

FCA, AEV und Handwerkskammer ziehen an einem Strang

Disziplin, Ehrgeiz, Technik - das und vieles mehr haben Profisport und Handwerk gemeinsam. „Spitzensport und Spitzenhandwerk passen einfach gut zusammen“, so Ulrich Wagner. Grund genug für die beiden Augsburger Bundesligavereine und die Handwerkskammer für Schwaben, an einem Strang zu ziehen.

Weitere Infos unter www.lehrlinge-fuer-bayern.de, www.handwerk.de und www.hwk-schwaben.de.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Ratgebermagazin | Erschienen am 18.03.2015
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