Leidenschaft ist das beste Werkzeug

Peter Bircks, Geschäftsführer des FC Augsburg

Unter diesem Motto informiert die Handwerkskammer für Schwaben Nachwuchsspieler vom FCA und AEV über berufliche Chancen im Handwerk

Welcher Junge hat ihn nicht, den Traum vom Profisportler? Für die Nachwuchsspieler des FCA und AEV ist dieser Traum zum Greifen nah, doch nicht für jeden erfüllt er sich. „Deshalb ist es wichtig, sich eine Alternative zum Profisport zu überlegen und ein zweites Standbein zu schaffen“, meint auch Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Schwaben. Bei über 130 Ausbildungsberufen dürfte das kein Problem sein. Es gibt eine vielfältige Themenauswahl im Handwerk. „Da sollte für jeden was dabei sein“, so Wagner. Daher ist die Freude groß, dass über 80 Spieler, Eltern und Trainer den Weg in die Handwerkskammer gefunden haben, um bei der Informationsveranstaltung „Berufsausbildung Karrierechancen im Handwerk“ die berufliche Zukunft der Jugendlichen in den Blick zu nehmen.

Handwerk und Sport haben viel gemeinsam

„Einsatz, Technik, Teamgeist: genau wie bei uns“, diese Tugenden sind den jungen Sportlern bekannt. Wie beim Fußball oder Eishockey kommt es auch im Handwerk auf Teamwork und ein gutes Miteinander an. Nur so kann ein Handwerksbetrieb funktionieren und gute Arbeit geleistet werden. Um den Einstieg ins Handwerk zu schaffen, ist meist eine dreijährige Berufsausbildung nötig. Gut zu wissen: Bei der Auswahl ihrer Lehrlinge legen die Firmen am meisten auf soziale Kompetenzen Wert. Erst dann wird nach schulischem Wissen gefragt. Nach der Ausbildung kann man die Karriereleiter bis ganz nach oben erklimmen, vom Facharbeiter, über eine leitende Position, bis hin zur Selbstständigkeit. Was viele nicht wissen: nach dem Meisterbrief ist sogar ein Studium möglich – ganz ohne Abitur. Und für alle mit Fernweh gilt, deutsche Fachkräfte sind im Ausland heutzutage mehr gefragt denn je.

Die Qual der Wahl

Bei über 130 Ausbildungsberufen ist klar, nicht jeder Beruf ist bekannt. Deshalb ist es der Handwerkskammer wichtig, auch auf „Nischenausbildungen“ wie Modist oder Zerspanungsmechaniker aufmerksam zu machen. Meist kennt man nur die gängigsten Berufe des Handwerks - wenn überhaupt. Der beliebteste Ausbildungsberuf ist übrigens Kraftfahrzeugmechatroniker. Zum Schluss richtet sich Peter Bircks, Geschäftsführer des FC Augsburg, noch mit einem Appell an Eltern und Betreuer: „Sorgen Sie dafür, dass die Burschen `ne gscheide Ausbildung bekommen.“ Welche Ausbildungsrichtung den Jugendlichen Spaß macht, konnten sie im Anschluss noch an einigen praktischen Stationen testen und ihre Werke auch mit nach Hause nehmen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Ausbildungsmagazin "Durchstarter" | Erschienen am 16.03.2016
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