IHK Schwaben sieht den Gesetzentwurf von Bundesverkehrsminister Dobrindt zur Ausweitung der LKW-Maut kritisch

Der neue Gesetzentwurf von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, der eine Ausweitung der LKW-Maut für Fahrzeuge ab 12 Tonnen auf allen Bundesstraßen vorsieht, steht die IHK Schwaben durchwegs kritisch gegenüber. Peter Lintner, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben: „Das ist eine weitere Belastung für das in der Regel aufgrund einer scharfen Wettbewerbssituation ertragsschwache Transportgewerbe. Mit Blick auf die regionale Situation hat die IHK auch Bedenken im Hinblick auf eine Ver-teuerung der Transportdienstleistungen in ländlichen Räumen mit starker Erschließungs-funktion über Bundesstraßen.“

Lintner weiter: „Positiv könnte sich allerdings auswirken, wenn die über eine Ausweitung der Maut erzielten Einnahmen in die dringend notwenige Sanierung der Infrastruktur und deren weiteren Ausbau einfließen würde. Das setzt aber voraus, dass sichergestellt wer-den muss, dass im Gegenzug wie bei Einführung der Maut, nicht die allgemeinen Haus-haltsmittel für den Infrastrukturausbau gekürzt werden.“
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.