IHK Schwaben: Iran-Abkommen eröffnet Schwabens Unternehmen einen neuen Markt

Die IHK Schwaben sieht nach der Aufhebung der US- und EU-Wirtschafts-sanktionen gegen den Iran am vergangenen Wochenende nun große Potentiale für die Unternehmen aus der Region. „Allerdings sind eine gute Vorbereitung und persönliche Präsenz dabei unerlässlich“, erklärt Anis Azouz, Nahostexperte der IHK Schwaben.

Breite Nachfrage durch alle Branchen

Insbesondere Anbieter der Bereiche Maschinenbau, Metallverarbeitung, Bau- und Infrastruktur sowie Ernährung, aber auch Kfz, Luft- und Raumfahrt oder Logistik werden mit ihrem Know how und Produkten gefragt sein. Die IHK Schwaben rechnet damit, dass der Iran mit seinen rund 80 Millionen Einwohnern, einer gut ausgebildeten, jungen Bevölkerung und enormen Energiereserven bald zu einem der größten Märkte im Mittleren Osten aufsteigen wird.

Laut IHK könnten die schwäbischen Exporte rasch wieder auf das Niveau von vor der wirtschaftlichen Sanktionierung des Landes steigen. „Die ehemaligen Handelsbeziehungen von rund 300 Unternehmen Schwabens in den Iran waren in den vergangenen Jahren leider fast zum Erliegen gekommen“, betont Anis Azouz, Nahostexperte der IHK.

IHK Schwaben unterstützt Markterschließung


IHK Schwaben wird ihr spezielles Angebot an Beratungen und Veranstaltungen zur Markterschließung im Iran, sowie auf Besonderheiten in Fragen des Vertrags- und Exportkontrollrechts informieren und über interkulturelle Unterschiede aufklären.

Azouz:„Derzeit planen wir auch eine eigene Unternehmerreise in den Iran, um unsere Firmen bei der Aufnahme von konkreten Handelsbeziehungen zu unterstützen.“
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