IHK Schwaben fürchtet Rückschläge im Export aufgrund der Terroranschläge in Frankreich

Die Terroranschläge in Paris werden aus Sicht der IHK Schwaben nicht nur Frankreich verändern, sondern auch unmittelbare Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Austausch mit dessen Nachbarländern haben – bis hin zu einer weiteren Verschärfung der weltweiten Exportkontrolle.

Auch Schwabens Wirtschaft betroffen

„Frankreich gehört mit rund sechs Milliarden Euro Exportvolumen im ersten Halbjahr 2015 zu den TOP fünf Abnehmern für Produkte „Made in Bavaria“. Mit derzeit über 660 schwä-bischen Firmen mit regelmäßigen Geschäftsbeziehungen ist das Land einer der wichtigsten Märkte für unsere Region“ betont Axel Sir, Leiter Geschäftsfeld International der IHK Schwaben. Das gilt insbesondere für die hier ansässigen Branchen Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Kfz – Zulieferindustrie oder Verpackungstechnologie. „Aufgrund der sprachlichen und nationalen Besonderheiten des französischen Markts beschäftigen zu-dem viele dieser Firmen gebürtige Franzosen“, so Sir.

Aufgrund der Pariser Terroranschläge befürchtet die IHK Schwaben nun Rückschläge für das Auslandsgeschäft. „Krisen in Russland, China oder den Schwellenländern haben be-reits das Auslandsgeschäft bei vielen unseren Firmen beeinträchtigt. Wenn nun in Europa wieder verstärkte Grenzkontrollen eingeführt und die Vorschriften zur Exportkontrolle noch weiter verschärft werden, hat das unmittelbare Auswirkungen auf Liefertreue und Kosten-entwicklung der Unternehmen in unserer Region. Sicherheitspolitisch verständlich, wirt-schaftspolitisch folgenschwer“, so der Außenwirtschaftsexperte der IHK Schwaben, „Wir hoffen auf einen Mittelweg mit Augenmaß!“.
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