Wachs und Glas – die Erfolgsrezepte von zwei Firmen im Augsburger Land

Bild 1: von links: Heinz Mergel, Geschäftsführer MVV Enamic IGS Gersthofen GmbH; Landrat Martin Sailer; Dr. Leonhard Unverdorben, Standortleiter Clariant Produkte (Deutschland) GmbH Gersthofen; Bürgermeister Michael Wörle; Fotografin: Ingrid Knöpfle

Landrat Martin Sailer besucht Clariant und Roschmann in Gersthofen

Wer hätte gedacht, dass Wachs aus Gersthofen ein Flugzeug klimafreundlicher machen kann? Ganze 300 Kilogramm Gewicht pro Flugzeug können eingespart werden, wenn die Teppiche im Innenraum mit einem Spezialwachs von Clariant beschichtet und verklebt werden. Die Gewichtsreduktion führt zu weniger CO2-Emissionen im Flugverkehr. Die Clariant Plastics & Coatings (Deutschland) GmbH legt nicht nur großen Wert auf einen energieeffizienten Herstellungsprozess der Wachse, sondern setzt nur Mittel ein, die das Recyceln der Teppiche garantieren.

Landrat Martin Sailer freute sich über die nachhaltigen Produkte, als er die Firma Clariant in Gersthofen vergangene Woche gemeinsam mit Bürgermeister Michael Wörle besuchte. Schon seit 1927 werden Wachse auf der Basis von Rohmontanwachs in Gersthofen hergestellt. „Forschung und Entwicklung sind für uns von Beginn an wichtig, um am Markt erfolgreich zu bleiben und immer wieder neue innovative Produkte zu entwickeln", berichtet Standortleiter Dr. Leonhard Unverdorben. Heute begegnen uns die Spezialwachse von Clariant überall im täglichen Leben, zum Beispiel als Zusätze in Autolacken, in Druckfarben, im Skiwachs oder für die Schutzbeschichtung von Zitrusfrüchten. Sogar die Euro-Scheine beinhalten einen kleinen Anteil Clariant.

Firmenbesuch Roschmann

Anschließend besuchte Landrat Martin Sailer die Roschmann Konstruktionen aus Stahl und Glas GmbH, ein Familienunternehmen, das seit 1952 ebenfalls in Gersthofen angesiedelt ist und von dort aus seine Kunden weltweit beliefert. Landrat Martin Sailer war „beeindruckt von den innovativen Projekten“, die über Europa hinaus von Gersthofen aus geplant und durchgeführt werden. Die Roschmann Group, die mit weiteren Standorten auch in den USA, Frankreich und der Schweiz vertreten ist, verfolgt das Ziel „Engineering meets design“: Roschmann setzt anspruchsvolle Wünsche und Ideen von Architekten, Bauherrn und Planern konsequent in die Realität um. Projekte wie beispielsweise eine Glasfassade für den Bundestag in Berlin, eine Fassade für eine Ausstellungsfläche im Eifelturm oder eine Fußgängerbrücke des Hilton Hotels in Columbus (USA) benötigen viel Expertenwissen. Um die Entwicklung und Umsetzung von neuen Lösungen aus Stahl und Glas voranbringen zu können, legt die Roschmann Group deshalb viel Wert auf die Aus- und Weiterbildung ihrer eigenen Mitarbeiter.
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