Spenden für Haiti
Dramatische Lage in Haiti: Nach dem verheerenden Erdbeben auf der Karibikinsel nehmen Hilfsorganisationen langsam ihre Arbeit auf. Sie sind auf eure Spenden angewiesen.
myheimat nennt euch wichtige Bankverbindungen von Organisationen, die um Spenden bitten:
Aktion Deutschland Hilft
(Bündnis von deutschen Hilfsorganisationen)
Stichwort: Erdbeben Haiti
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 10 20 30
BLZ 370 205 00
Internet: www.aktion-deutschland-hilft.de
Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
Stichwort: Haiti
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 41 41 41
BLZ 370 205 00
Internet: www.drk.de
Malteser Hilfsdienst e.V.
Stichwort: Erdbeben Haiti
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 120 120 120
BLZ 370 205 00
Internet: www.malteser.de
Diakonie Katastrophenhilfe
Stichwort: Erdbeben Haiti
Postbank Stuttgart
Konto 502 707
BLZ 600 100 70
Internet: www.diakonie-katastrophenhilfe.de
UNICEF
Stichwort: Haiti
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 300 000
BLZ 370 205 00
Internet: www.unicef.de
Kindernothilfe
Stichwort: Erdbeben Haiti
KD-Bank eG
Konto 45 45 40
BLZ 350 601 90
Internet: www.kindernothilfe.de
Kindermissionswerk "Die Sternsinger"
Stichwort: Haiti
Pax Bank Köln
Konto 10 31
BLZ 370 601 93
Internet: www.sternsinger.org
SOS-Kinderdorf e.V.
Stichwort: Nothilfe Haiti
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 780 800 5
BLZ 700 205 00
Internet: www.sos-kinderdorf.de
MISEREOR
Stichwort: Haiti
Pax-Bank Aachen
Konto 10 10 10
BLZ 370 601 93
Internet: www.misereor.de
Ärzte ohne Grenzen
Stichwort: Haiti und andere
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 97 0 97
BLZ 370 205 00
Internet: www.aerzte-ohne-grenzen.de
Christoffel-Blindenmission (CBM)
Stichwort: Haiti
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 2020
BLZ 370 205 00
Internet: www.cbm.de
Welthungerhilfe
Stichwort: Nothilfe Haiti
Sparkasse KölnBonn
Konto 11 15
BLZ 370 501 98
Internet: www.welthungerhilfe.de
Caritas international
Stichwort: Erdbeben Haiti
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
Konto 202
BLZ 660 205 00
Internet: www.caritas-international.de
humedica e.V.
Stichwort: Erdbeben Haiti
Sparkasse Kaufbeuren
Konto 4747
BLZ 734 500 00
Internet: www.humedica.org
Plan International Deutschland e.V.
Stichwort: Haiti/Katastrophenhilfe
Postbank Hamburg
Konto 0001 623 207
BLZ 200 100 20
Internet: www.plan-deutschland.de
CARE
Stichwort: Haiti
Sparkasse KölnBonn
Konto 4 40 40
BLZ 370 50 198
Internet: www.care.de
Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V.
Stichwort: Haiti
Sparkasse KölnBonn
Konto 2 222 222
BLZ 370 501 98
Internet: www.cap-anamur.org
ora international Deutschland e.V.
Stichwort: Erdbeben Haiti
Postbank Frankfurt am Main
Konto 50 60 9
BLZ 500 100 60
Internet: www.ora-international.de
Danke Dir.
Das fehlte mir noch. Spende geht gleich weg.
Nach so einem schlimmen Ereignis sollte jeder helfen, ich bin dabei. Danke für den Hinweis.
Ich hab leider nicht so viel Geld, aber wenn, würde ich den Leuten da schon mal Rückflugtickets schenken, die sie all den nervigen Promis in die Hand drücken können, die da nun unbedingt hinmüssen, um sich - am besten mit einem Kind - dort ablichten zu lassen.
Dort ging es schon vor dem Beben nicht viel besser zu, das Land ist arm, voller Gewalt und Armut und hat die meisten Probleme, weil es hoffnungslos überbevölkert ist und eine der höchsten Bevölkerungswachstumsraten hat - das hat vorher auch keinen gekratzt und jetzt entdecken alle diesen Ort...
eins wundert mich:
zu dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen kommen zusätzlich 16 weitere Spendenkonten (und es gibt bestimmt noch mehr)
Andreas:
Ich kann dir nur zustimmen....
Die Spendenaufrufe sind sicherlich mehr als berechtigt, ich verwehre mich ebenfalls nicht dagegen und bin spendenbereit.
Was bestürzend ist, dass wir in den Medien immer nur von den Vorbereitungen für die Hilfsmassnahmen hören und lesen, inzwischen wegen noch fehlender Hilfe aber viele Menschen nicht überleben können, z. B. wegen offener Brüche usw.
Es wird sicherlich kein einfaches logistisches Unternehmen sein, aber fehlendes Wasser? Nebenan von Haiti wälzen sich die Touristen - hoffentlich mit schlechtem Gewissen - in der "DomRep" am Strand und den Bars, hier gibt´s ausreichend zu Trinken und zu Essen. Containerweise hätte Mineralwasser und Trinkwasser aus den USA, Kuba und anderen Nachbarstaaten eingeflogen werden können, die Verteilung wäre sicher auch zu bewältigen gewesen.
Jeder Mensch, der wegen dieser langwierigen Planungen nun auch nicht überleben kann, ist einer zuviel. Hilfe und zwar praktische wird sofort gebraucht, die jetzt einsetzende kommt für viele leider zu spät.
Wenn Einheimnische für eine Flasche Wasser mehrere Euro verlangen, wäre die Beschlagnahme und gerechte Verteilung durch die Hilfseinheiten die logische Maßnahme gewesen, ist dies unmöglich oder sind die Kräfte auch hier überfordert.
Ich würde gern weiter helfen, ist sicherlich auch dringend notwendig, aber es ist bestürzend, dass die Vor-Ort-Hilfe erst so spät wirksam eingesetzt wird – das Lazarettschiff der USA kommt dann erst am Wochenende, für viele zu spät!! Da nützen auch die schönen Ansagen in den Talk-Shows nichts, davon hat keiner etwas, auch wenn unbestritten die Nachsorge ebenfalls dringend benötigt wird.
Ich würde auch gerne spenden, aber wer kann mir versichern, dass meine Spende auf jeden Fall die erreicht, die es bitter nötig haben.
Nach dem Zunami lagen die Spendengelder noch Jahre auf den Konten, weil die verschiedenen Organisatoren nicht in der Lage waren , sie hilfebringend zu verteilen.
Einige Dinge sind in der Tat merkwürig.
Warum braucht ein Lazarettschiff fast eine Woche, bis es auslaufen kann? Wofür war das Teil denn vorgesehen? Für ein spontanen Katastropheneinsatz oder einen jahrelangen Krieg an einer fernen Küste?
Klar plündert die Bevölkerung und wird agressiv. Ist doch logisch. Die sehen Flugzeug nach Flugzeug mit Hilfsgütern über ihren Köpfen anfliegen und nichts wird verteilt. Noch vorgestern sagten einige Vertreter von Organisationen: Wir fangen dann an mit verteilen? Dann? 5 Tage nach dem Beben ein DANN? Wann? Wenn von den Überlebenden nochmal die Hälfte verhungert und verdurstet ist? Wann?
Sie haben die Verteilung so lange hinausgezögert, dass die Leute verständlicherweise unkontrolliert reagieren und jetzt geht die Verteilung erst dann, wenn die Verteiler geschützt werden. Hausgemachtes Problem in meinen Augen.
Aber von hier ist man leicht schlauer.
Hut ab vor allen, die dort helfen oder verzweifelt zu helfen versuchen!
...und gespendet habe ich selbstverständlich auch.
13:00 Uhr - Tag 7 nach dem Beben - Nachrichten im ZDF!
Keine Essensverteilung, kein Wasser...kein nix für die Bevölkerung!
Ich fass es nicht.
Aber Polizisten, die arme Würschtl davon abhalten, sich ein paar Wellbleche und Bretter für eine Bude aus den Ruinen zu holen. Plünderung nennen sie das! Ein schlechter Witz!
Und rund um den Flughafen Soldaten Soldaten und Soldaten. Klar, die gehorteten Hilfsgüter müssen ja bewacht werden. Das verstehe wer will.
Da sind seit Jahrzehnten (mindestens seit die USA und ihre Christen "Papa Doc" installierten) Soldaten aus diversen Ländern und der UNO zu diversen Zwecken.
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Haiti
(Besonders unter Religion, Innenpolitik und (jüngere) Geschichte)
Warum so viele verschiedene Spedenkonten. Das kostet Unsummen für Verwaltung etc.
Ein Spendentopf = Spendenkonto genügt auf den gespendet wird und daraus wird verteilt.
> "Warum so viele verschiedene Spedenkonten"
Weil solche Ereignisse gut genutzt werden können als Werbung für die eigene Organisation.
Viele dieser Organisationen arbeiten auch, wenn es keine Eye-Casher Katatrophen gibt und brauchen auch dann finanzielle Mittel. Ich finde es legitim, dass sie in diesem Moment auf sich aufmerksam machen und damit Gelder "einfahren".
Da wird Großes geleistet, eben nicht nur jetzt gerade in Haiti, und obwohl viele Menschen ehrenamtlich arbeiten, entstehen trotzdem enorme Kosten.
Wenn nicht jeder jetzt gespendete Cent an Haiti geht sondern vielleicht dann in einigen Monaten in ein anderes Kriesengebiet fließen und Leben retten.....also das belastet mich herzlich wenig.
Er hat gefragt - ich hab geantwortet ;)
Und ich weiß schon gern, wohin meine Spenden gehen und wofür.
Das kann aber jeder so sehen, wie er will - irgendwer muss ja auch die Arbeitsplätze der Betroffenheitsindustrie finanzieren ;)
Irgendwie muss aber auch die Hilfe in Haiti und die permanent woanders geleistete Hilfe finanziert werden.
Von nix kütt nix.
Man kann auch nicht ernsthaft erwarten, dass so eine Organisation wie das Deutsche Rote Kreuz nur mit ehrentamlich tätigen Leuten funktioniert.
Ja, Arbeitsplätze, na und? Brauchen wir die nicht?
Ich habe auch über die Verzögerung gemeckert, aber in keinem Fall sollte die Kritik an die Organisationen gehen. Vor diesen Leuten kann man sich nur verneigen.
Auch heute klagte in den Nachrichten wieder ein haitianischer Mann: "Die Helikopter fliegen ständig über unseren Köpfen, aber wir haben noch nichts bekommen, gar nichts!"
Und das sagen so viele. Ich glaube wirklich, und den Eindruck machten sogar auch einige Sprecher von Hilfsorganisationen, dass dort viele Helfer "ausgebremst" werden.
Ist doch verständlich, dass einen das so aus der Ferne nicht begeistert.....und ich mag gar nicht an die Helfer vor Ort denken, die nicht so dürfen wie sie wollen/könnten. Ich wünsche ihnen starke Nerven!
> "Wasser, ach Andreas, bitte erst einmal sachkundig machen!"
Was erwähnte ich hier nicht, sondern an anderer Stelle. Und da war das Thema ein anderes. M.W. ist die Wasserversorgung in Haiti schon seit langer Zeit saumäßig und nicht erst jetzt nach dem Beben.
> "Die "SEEWA"-Leute sind in der Lage, mit ihren mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlagen, zu denen auch Brunnenbohrungen und Desinfektion von Schmutzwasser gehört den Wasserbedarf für eine Kleinstadt sicher zu stellen."
Dafür brauchen sie Wasser! Und sicher auch Strom/Energie/Sprit für Stromerzeuger, etc.! Und dann muss das Trinkwasser auch noch zu den Leuten! Und alles muss transportiert werden. Und wieder: Die Infrastruktur war auch vor dem Beben schon Mist.
Nur hat das eben vorher keinen interessiert...
> "Das Wasser bohren die sich schon selber - und die Elektrizität schaffen die ebenfalls"
Ja, aber wie gesagt...
Die Versorgung war vorher schon Mist - da kann jetzt auch keiner zaubern.
Manche meckern aber schon kurz nach Erdbeben, dass ihr Spendentaler noch nicht als Wasserfläschchen angekommen ist - und natürlich sind wieder Amis schuld.
Wer sonst :-D
Im Ernst, das Wasser etc. ist längst da, wird aber am Flughafen gehortet.
Du hast schon Recht. Man kann sich diese schlimme Situtation trotz all der vielen Berichte nicht so richtig vorstellen.
Aber dass ein LKW, der nach 10 Tagen (!) mit Hilfsgütern ankommt durch Menschen bestürmt wird, weil die Leute ausgehungert und am verdursten sind, ist ja nachvollziehbar.
Nachvollziehbar ist für mich nicht, warum man gewartet, bis sich die Lage der Leute derart zugespitzt hat. Wer das Inferno überlebt hat, droht nun trotz Tonnen von Lebensmitteln am Flughafen zu verhungern und verdursten.
Diese Strategie des Hinhaltens irritiert mich schon ziemlich.
Ich denke, hätte man sofort verteilt, wäre die Lage jetzt nicht so angespannt....hätte man vielleicht noch einige Leben mehr retten können. Aber vielleicht ist das reine Illusion, dass die Leute am Anfang disziplinierter und dankbarer die Hilfe angenommen hätten als nun (nach wie gesagt 10 Tagen Präsenz und Presse, nach 10 Tagen anbetteln und bitten!) in nackten Kampf gegen das Verhungern.
Aber seis drum. Von hier lässt sich leicht reden, leicht meckern und leicht spekulieren.
Nochmal: Hut ab vor allen, die dort helfen!
> "Im Ernst, das Wasser etc. ist längst da, wird aber am Flughafen gehortet"
Dazu hat Klaus ja schon einiges gesagt.
Sei noch ergänzt, dass Mord und Totschlag schon vorher dort herrschten. Und nebenbei sind wohl nun auch noch alle Eingesperrten auch wieder frei, weil die Gefängnisse hin sind.
Ausserdem wurde verteilt. Man konnte schon früh in Berichten sehen, wie z.B. Wasser von Hubschraubern abgeworfen wurde - und die Masse, die da über die Felder rannte, hätte mich auch vom Landen abgehalten.
eigentlich ist alles hierzu geschrieben und Klaus hat die Lage sicherlich ausreichend und objektiv dargestellt.
Die Helfer sind ja nicht hilf- oder machtlos, sie können sich nur der Situation stellen.
In Fernsehberichte Fehler hineinzuinterpretieren ist doch vollkommen falsch.
Schlimm ist, das aber auch jeder Sender seine Reporter dort rumstolpern lassen muss.
Genauso schlimm, wie dieses penetrante Spendenaufgerufe (insbesondere N24), dieser Betroffenheitsjournalismus, dieses "Reingehänge" von Promis und das Auftauchen von Hilfsorganisationen, von denen bisher nur wenige gehört haben.
Ein wirklich wahrer Satz, der in einer Sendung gebracht wurde, war:
"Stellen Sie sich vor, eine Stadt in der Größe von Berlin wäre innerhalb von 10 Minuten zerstört."
Wir sollten bei solchen Katastrophen mit unseren Gedanken bei den Opfern und Helfern sein.
Wer spendet, tut Gutes. Denn der Wiederaufbau des Landes und der Strukturen wird noch Jahre und sehr viel Geld kosten.
Ansonsten gilt für mich wie für andere: Von heimischen Sofa lässt sich schnell urteilen.
> "Denn der Wiederaufbau des Landes und der Strukturen wird noch Jahre und sehr viel Geld kosten"
An den glaube ich nicht sonderlich.
Interessiert sich noch jemand für das damalige Tsunami-Gebiet? Nö.
Ist auch wieder wahr
Apropos Tsunami, das hat man ja auch nur von Orten gehört, wo Touristen waren, die anderen Regionen kamen nicht so sehr zur Sprache.
Da fällt mir ein, Rechenschaftsberichte über den Verbleib der Spenden? Gibt es das eigentlich (die DGzRS macht sowas)? Die Organisationen mussten für Haiti "in Vorlage" gehen?





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