Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein erstmals zu Gast beim Bezirk Schwaben

Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert (links) überreichte Günther Beckstein zum Andenken an seinen ersten Besuch im Bezirk Schwaben symbolhaft eine Abbildung der Sieben Schwaben (Foto: Bezirk Schwaben/Daniel Beiter)
Obwohl er in seinen früheren politischen Funktionen immer viele Berührungspunkte mit den bayerischen Bezirken hatte, war der ehemalige bayerische Ministerpräsident und frühere Innenminister Günther Beckstein nun erstmals zu Gast beim Bezirk Schwaben in dessen Augsburger zentralem Verwaltungsgebäude. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert und Bezirkstagsvizepräsident Alfons Weber diskutierten mit Beckstein über aktuelle sozial- und finanzpolitische Fragen. „Insbesondere die Ausgestaltung der Inklusion von Menschen mit Behinderung im schulischen Bereich aber auch auf dem ersten Arbeitsmarkt stellt uns vor große Herausforderungen, nicht immer im Einvernehmen mit der Landesregierung“, so Reichert.

Beckstein hob anerkennend hervor, dass der Bezirk Schwaben immer schon Pionierarbeit geleistet habe. Die Bezirke seien in ihrer Ausgestaltung ein „Erfolgsmodell“, das es in anderen Bundesländern so nicht gebe. „Die Bündelung der Fachkompetenzen im Sozialen, aber auch im Kulturbereich bei dieser dritten kommunalen Ebene hat sich bewährt.“ Anerkennung zollte er auch der Arbeit des Kommunalunternehmens Bezirkskliniken Schwaben: Dass ein Gesundheitsunternehmen dieser Größenordnung schwarze Zahlen schreibe und seit seinem Bestehen ohne Zuschüsse durch den Bezirk auskomme, zeuge von außerordentlich gutem Management.
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 05.08.2014 | 14:59  
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