Männer in Umhängen gegen die Frau im Hosenanzug

Augsburg: Elias Holl Platz | Es geht um die Europawahl.

Oh mein Gott - Politik - nur nicht weiterlesen. Lieber nix wissen, nix machen, nix wählen. Ich kann es verstehen, wenn zu viele bei Politik auf Durchzug schalten.
Perspektivlos werden wir hier über den Tag von Berlin aus verwaltet.
Und wenn in Berlin oder München was nicht klappt, dann ist Europa Schuld.
An diese Europalüge haben wir uns gewöhnt. Aber es bleibt eine Lüge.

Wollen Sie auf unser Europa verzichten? Grenzkontrollen? Geldwechsel? Keine Freizügigkeit? Freie Wahl des Arbeits- und Wohnortes?

Aber in der nationalen Politik wird Europa zum Gurkenregulator degradiert. Eventuell würde es aber besser laufen, wenn man weniger die wählen würde, die ihre Altlasten im Europaparlament entsorgen und zeitgleich nicht müde werden das EU Parlament als den eigentlichen Verhinderer ihrer ansonsten makellosen nationalen Politik zu brandmarken, sondern neue - unverbrauchte, engagierte Mitbürger.

Diese Wahl am 25. Mai ist eine historische Wahl. Nicht weil bahnbrechende Ideen dort geboren werden, nein, aber es ist die erste Wahl ohne 5 Prozent Hürde.

Bereits 0.6 Prozent der Stimmen reichen einer Partei für den Einzug ins EU Parlament. Bei 40 Prozent Wahlbeteiligung entspricht das etwa 150.000 Stimmen.

Ihre Stimme ist also nicht verloren - Ihre Stimme zählt mehr denn je.
Also "Nicht nicht wählen"

24 Parteien stehen zur Wahl, darunter die Partei "Die Partei" des Satirikers Martin Sonneborn, aber auch Nischenparteien wie die Tierschutzpartei, die Bibeltreuen Christen, die FDP oder die Familie.
Der Wahlwerbespot der letzteren gefällt mir so gut, dass ich ihn Ihnen nicht vorenthalten möchte:


Geben Sie den kleinen Parteien ein Chance, entscheiden Sie sich für "Nicht nicht wählen".
Nutzen Sie Ihre Stimme.
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 14.05.2014 | 17:23  
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