Kolping macht Zukunft in der KurOase im Kloster

Der Festredner Gebhard Kaiser (Mitte), umrahmt von Gästen und Kolping-Vertretern: von links nach rechts Herbert Barthelmes, stellvertretender Vorsitzender des Kolping-Bildungswerks Augsburg, MdL Dr. Thomas Goppel, Kolping-Diözesanpräses Alois Zeller, Kolping-Diözesanvorsitzende Sonja Tomaschek, Landrat Hans-Joachim Weirather und MdL Klaus Holetschek. Foto: Ulrike Reschke/Kolping-Bildungswerk Augsburg
 
Begrüßung im Kneipp-Salon der KurOase im Kloster Bad Wörishofen. Foto: Ulrike Reschke

Kolping & Wirtschaft: Impulse aus Politik und Ehrenamt
Bad Wörishofen. Am Josefstag haben nicht nur alle nach dem katholischen Heiligen und Schutzpatron der Familien benannten Menschen einen Grund zu feiern. An diesem Tag veranstaltet Kolping Augsburg in der KurOase im Kloster „Kolping & Wirtschaft“ ¬– ein Termin, den Vertreter aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft seit Jahren fest im Kalender vermerkt haben. Die Veranstaltung am Mittwoch, 19. März 2014, stand unter dem Motto „Ein Blick zurück auf 40 Jahre Regionalpolitik – Ein Blick nach vorn auf ‚Kolping macht Zukunft‘“.
Als Festredner sprach Gebhard Kaiser, Landrat im Oberallgäu und Vorsitzender des Kolping-Bildungswerks Augsburg, in dessen Leben beide Gesichtspunkte eine wichtige Rolle spielen. Unter den Gästen waren Politiker und Partner von Kolping Augsburg wie der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather, die Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Goppel und Klaus Holetschek sowie Roland Fürst, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Augsburg, Horst Holas, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, und Norbert Schreff, Geschäftsführer des Jobcenters Memmingen sowie Sonja Tomaschek, Diözesanvorsitzende des Kolpingwerks. Sie alle sind Förderer des Kolping-Gedankens und der Bildungsarbeit für Jugendliche und Erwachsene.



Nach über 40 Jahren in der Kommunal- und Regionalpolitik verabschiedet sich Gebhard Kaiser Ende April aus Altersgründen von seinem Posten als Landrat im Oberallgäu. Kolping, das ihn von Jugend an prägte und für das er sich seit vielen Jahren engagiert – heute als 1. Vorsitzender des Kolping-Bildungswerks Augsburg -, werde nach dem Ausscheiden aus der Politik Mittelpunkt seines ehrenamtlichen Engagements, kündigte er an. Den noch aktiven Politikern im Publikum gab Kaiser mit, dafür einzutreten, dass das Allgäu im Klammergriff der Metropolregionen München und Stuttgart bestehen kann.

Kaiser beleuchtete zudem den Wandel der Tätigkeitsfelder des Kolping-Bildungswerks. Es sei gut aufgestellt für die Zukunft mit dem weiteren Ausbau von Weiterbildungsangeboten für Firmen, der Ausbildung von Fachkräften im sozialen Bereich sowie der verstärkten Positionierung als Partner von Schulen und Unternehmen. „Unsere Arbeit passt sich den Anforderungen der Zeit an“, sagte er, „getragen wird unser Engagement von einer Grundhaltung, die sich dem Wandel der Zeit widersetzt: der Mensch im Mittelpunkt“. Diese Maxime sei ihm auch im politischen Leben wichtig gewesen.

Geprägt von Adolph Kolping

In seinem Handeln geprägt von Adolph Kolping, habe er stets den Kontakt zu den Bürgern ebenso wie zu den politisch Verantwortlichen gesucht, sagte Kaiser. Die wichtigste Eigenschaft sei Mut. Das wichtigste Ziel sei, nach einer Auseinandersetzung den Konsens mit den Gegnern zu finden. Dies hätten ihn prägende politische Prozesse wie die Einführung der Abfall- und Energiewirtschaft in seinem Landkreis und die Gründung des Klinikverbunds Kempten-Oberallgäu gelehrt.

Den Abend, der mit einem Buffet aus der Küche der KurOase im Kloster und angeregten Gesprächen ausklang, hatte Kolping-Diözesanpräses Alois Zeller eröffnet. Seine Gedanken zum Namenspatron des Veranstaltungstages, dem Heiligen Josef, und den Perspektiven die sich aus dessen selbstlosen und beherzten Zupackens für Kolping eröffnen, wurden musikalisch umrahmt von Bernhard Löffler (Orgel) und Ingrid Fraunholz (Sopran). Im Schwesternchor des Klosters zauberten sie eine meditative und zugleich festliche Atmosphäre mit Liedern von G.F. Händel, Grell, Mendelssohn Bartholdy, Franck und Puccini.
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