Heinz Paula kritisiert: „Peter Grab ist ein Referent, der nicht Sport und Kultur vertritt, sondern vor allem sich selbst und seine Spezln im Hintergru

Der Augsburger SPD-Vorsitzende Heinz Paula kritisiert den Umstand, dass die Regierungskoalition von CSU und Pro Augsburg Politik für Versorgungsfälle betreibt, während die Stadt unter der Wirtschaftskrise leidet.

Er ist empört über das Vorhaben von Kultur-Bürgermeister Peter Grab, der den Posten eines „künstlerischen Leiters“ für die vier Augsburger Spiele der Frauen-WM 2011 schaffen wollte. Der mit 100.000 Euro Gehalt dotierte Posten sollte an den Parteikollegen von Peter Grab, den Pro-Augsburg-Mann Peter Baumgardt gehen.

Dazu Heinz Paula: „Der Augsburger Kultur- und Sportreferent Peter Grab arbeitet nicht wirklich für den Sport und für die Kultur in Augsburg. Er vertritt nur sich selbst und seine Spezln im Hintergrund. Zur Erinnerung: Als Oberbürgermeister Gribl eine Haushaltssperre verhängte und den Sportvereinen deshalb Kürzungen drohten, hat der hier eigentlich zuständige Referent Grab nicht widersprochen. Aktiv wird er dann aber in eigener Sache, wenn Posten zu vergeben sind. Breitensport und Kulturszene sind offensichtlich Fremdworte für ihn.

Gerade in einer Zeit, in der Augsburg - auch bedingt durch die ausgabefreudige Stadtregierung und ihre Versorgungsmentalität - auf ungeahnte Haushaltsrisiken zusteuert, ist eine Politik im Stile Peter Grabs nicht hinnehmbar. Pro Augsburg, das sich selber als Alternative zu den etablierten Parteien verstand, hat ausgedient: Diese Gruppe macht Politik kontra Augsburg.

Dass OB Kurt Gribl diesem Spuk nun ein Ende machte, ist eine Selbstverständlichkeit. Gribl geht hier jedoch selbst mit äußerst schlechtem Beispiel voran, weil er seit seiner Wahl vor einem Jahr permanent neue Posten für CSU-Parteibuchträger schafft: Referenten, Koordinatoren, Versorgungsfälle. Für jeden findet sich etwas.

Während es der Stadt finanziell schlecht geht, lässt es sich die Stadtspitze gut gehen. Das ist die CSU/Pro Augsburg-Politik in Zeiten der weltweiten Krise, die auch die meisten Augsburger Haushalte längst erreicht hat.“

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