Ein Kaiser im Auftrag der Jugendlichen

Heribert Wagner (Mitte) und Ludwig Schmid (nicht im Bild) wurden bei der Mitgliederversammlung offiziell aus dem Vorstand des Kolping-Bildungswerks Augsburg verabschiedet. Heribert Wagner wurde umrahmt von: Gebhard Kaiser, Sonja Tomaschek, Herbert Barthelmes und Diözesanpräses Alois Zeller (von links nach rechts).

Kolping-Bildungswerk Augsburg: Vorstand neu gewählt


Augsburg/Ohlstadt. Mit Heribert Wagner und Ludwig Schmid haben sich zwei über viele Jahre äußerst engagierte Vorstandsmitglieder aus dem aktiven Ehrenamt für das Kolping-Bildungswerk Augsburg zurückgezogen. Dem traditionsreichen Bildungsanbieter werden sie weiterhin als Mitglieder erhalten bleiben. Das wurde bei der Mitgliederversammlung im Hotel Alpenblick in Ohlstadt bekannt. Vorsitzender Gebhard Kaiser, der im Amt bestätigt wurde, verabschiedete seine Vorstandskollegen mit einer herzlichen Dankesrede.



Neben der Geschäftsführung, bestehend aus Ursula Straub und Werner Moritz, wird das Kolping-Bildungswerk von einem Vorstand getragen. Nach dem Ausscheiden von Ludwig Schmid wurde Dr. Martina Steber (Augsburg) am Samstag, 31. Mai 2014, neu in das neunköpfige Vorstandsgremium gewählt. Gebhard Kaiser, seit zwei Jahren Vorsitzender des Kolping-Bildungswerks, bedankte sich für das Engagement seiner bleibenden sowie scheidenden Vorstandskollegen und sagte: „Ich freue mich darauf, zusammen mit der Geschäftsleitung und meinen Vorstandskollegen die Arbeit der vergangenen zwei Jahre fortzuführen.“

Gebhard Kaiser, ehemaliger Landrat des Oberallgäus, will sich künftig verstärkt seiner Aufgabe als Vorsitzender des Kolping-Bildungswerks widmen. Dies betonte er bei der Mitgliederversammlung. In den Zeiten des Umbruchs auf dem Arbeitsmarkt sehe er es als vorrangiges Ziel, das Image des traditionsreichen und modernen Bildungsanbieters noch weiter zu verbessern und diesen weit über die Grenzen der Region hinaus als Chancengeber für Jugendliche und Erwachsene bekannt zu machen.

Kaiser stellte die Bedeutung des vor 45 Jahren gegründeten Kolping-Bildungswerks heraus: „In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sind wir für Jugendliche auf dem Weg von der Schule ins Arbeitsleben tätig.“ Junge Erwachsene dabei zu begleiten und zu unterstützen, einen Schulabschluss zu erwerben, einen Beruf zu erlernen und sich erfolgreich ins Arbeitsleben zu integrieren, sei Auftrag und Ziel des Kolping-Bildungswerks und gewinne zunehmend an Bedeutung. Zahlreichen Menschen in der Diözese, die ohne Hilfe nur schwer oder gar nicht Fuß fassen können auf dem Arbeitsmarkt, habe der Bildungsanbieter in den vergangenen Jahrzehnten geholfen – auch dank der Kooperation mit Unternehmen in der Region, die Praktikums- und Ausbildungsplätze für diese besonderen Jugendlichen anbieten. „Bildung muss einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft bekommen“, forderte der Bildungswerk-Vorsitzende.

Das Kolping-Bildungswerk bietet seit kurzem ein Gesundheitsmanagement-Programm an, das individuell auf den Bedarf von Unternehmen zugeschnitten werden kann – ein Feld, auf dem sich der neu zusammengesetzte Vorstand persönlich engagieren möchte. Gesundheit sei eine, wenn nicht die wichtige Voraussetzung, lernen und arbeiten zu wollen, so Kaiser. Der Erhalt des Wohlbefindens seiner Mitarbeiter müsse jedem Arbeitnehmer am Herzen liegen.
Mehr über das Kolping-Bildungswerk im Internet: http://www.kolpingbildungswerk.de.
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