CSU-Kreisverband Augsburg-Land fasst Resolution zum Thema „Rettungshubschrauber“

Resolution: Rettungshubschrauber für Augsburg

Bei der turnusgemäßen Sitzung des CSU-Kreisvorstandes am vergangenen Montag in Langenneufnach hat der CSU-Kreisvorstand unter der Leitung seines Kreisvorsitzenden, Landrat Martin Sailer eine Resolution zur Stationierung eines Rettungshub-schraubers am Augsburger Klinikum einstimmig verabschiedet.
In der Resolution, die umgehend an den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer übersandt worden ist, wird die Stationierung eines Rettungshubschraubers am Klinikum Augsburg sowohl aus medizinischer als auch struktureller und wirtschaftlicher Sicht als alternativlos bezeichnet. „Entgegen der vom Bayerischen Staatsministerium des Innern in Auftrag gegebenen „Bedarfsanalyse zur Luftrettung in Bayern“ durch das Institut für Notfallmanagement und Medizinmanagement (INM) sprechen alle sachlichen Argumente für den Standort Augsburg“, so Sailer, der bereits als Landtagsabgeordneter gemeinsam mit Max Strehle und Eduard Oswald für die Stationierung eines Hubschraubers am Klinikum gekämpft hat.

Wortlaut der RESOLUTION:

"Der Kreisvorstand der CSU im Landkreis Augsburg fordert bei seiner Sitzung am 22. März in Langenneufach die Bayerische Staatsregierung einstimmig dazu auf, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die notwendige Stationierung eines Rettungshubschraubers für die Region Augsburg schnellstmöglich zu realisieren.
Begründung:
Die Stationierung eines Rettungshubschraubers am Klinikum Augsburg zur Verbesserung der rettungsdienstlichen Versorgung der Region Augsburg ist alternativlos. Das Klinikum Augsburg als Krankenhaus der maximalen Versorgungsstufe beherbergt u.a. das schwäbische Herzzentrum, die Klinik für Neurologie mit Stroke Unit für Schlaganfallpatienten, Unfallchirurgie, neurochirurgische Klinik, und verfügt mit der Kinderklinik auch über breites pädiatrisches und neonatologisches Fachwissen und ist daher bereits aus medizinischer Sicht optimaler Standort für einen Rettungshubschrauber. Zudem machen die strukturellen Gegebenheiten (u.a. mit der unfallträchtigen A8) die Stationierung in Augsburg notwendig und auch wirtschaftlich sinnvoll. Eine optimale Ausnutzung des Hubschraubers wird nur mit dem Standort Augsburg erfolgen, zumal der Rettungshubschrauber auch mit Notärzten des Klinikums besetzt werden soll.
Im Übrigen verweist der CSU-Kreisvorstand auf den Beschluss des Bayerischen Landtages vom 06. Mai 2010 (Drs. 15/10612)."

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Kurt Aue aus Königsbrunn am 30.03.2010 um 22:44 Uhr  
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