Christliche Verbände engagieren sich im AOK-Verwaltungsrat Bayern

Augsburg: Kolpingzentrum | Fünf der 15 Versichertenvertreter im Verwaltungsrat der AOK Bayern gehören christlichen Verbänden an. Bis 2017 werden Gerlinde Bayer (Kehlheim), Barbara Grille (Erlangen), Ewald Kommer (Eitensheim), Johannes Reich (Kaufbeuren) und Dieter Wagner (Bergrheinfeld) zusammen mit den anderen Mitgliedern des Verwaltungsrates über die strategische und unternehmenspolitische Ausrichtung der AOK beschließen. Über die Liste der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) sind die fünf Ehrenamtlichen 2011 bei den Sozialwahlen wieder in das Versichertenparlament gekommen.

Zu den Aufgaben des Verwaltungsrates gehören unter anderem die Entscheidungen und die Interessenvertretung in sozial- und gesundheitspolitischen Fragen; die Wahl des Vorstandes und aus dessen Mitte des Vorstandsvorsitzenden und dessen Stellvertreter; Absprache von Zielvereinbarungen mit dem Vorstand; Überwachung des Vorstandes u.a. durch Entgegennahme der Berichte des Vorstandes über die Umsetzung von Entscheidungen des Verwaltungsrates, die finanzielle Situation und Entwicklung sowie die Erreichung der Jahresziele.

Der ACA gehört neben der KAB und den evangelischen Arbeitnehmerverbänden auch das Kolpingwerk an. Ewald Kommer, Geschäftsführer des Kolpingwerkes Diözesanverband Eichstätt, sagt über sein Engagement in der sozialen Selbstverwaltung: "Ich mache mich für die AOK stark, weil für mich der Einsatz für Solidarität und Gerechtigkeit zu meiner sozialpolitischen Grundüberzeugung zählt."

Auch in den 39 Direktionsbeiräten der AOK in Bayern und in den jeweiligen Ausschüssen engagieren sich viele Mitglieder katholischer und evangelischer Sozialverbände. Durch die ACA treten auch in anderen Versichertenparlamenten der Krankenkassen (z.B. Barmer und DAK), der Rentenversicherungen und der Berufsgenossenschaften Christen für die Anliegen der Versicherten ein.


Bild: Reich, Bayer, Grille, Kommer, Wagner

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