Bezirk Schwaben würdigt Arbeit der Substitutionsärzte in der Region

Im Bild von links: Friederike Rahlf-Martin, ärztliche Fachberaterin beim Bezirk Schwaben, Dr. Michael Rink und Dr. Dagobert Ross, beide vom Qualitätszirkel substituierender Ärzte und niedergelassene Ärzte in Augsburg sowie Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. (Foto: Bezirk Schwaben)
Schwaben: Region | Augsburg (pm). „Die kontrollierte Substitution drogenabhängiger Menschen ist eine medizinische Möglichkeit, ihnen soweit als möglich einen normal gestalteten Alltag zu geben“, betont Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. Der Bezirk Schwaben würdigte nun die Arbeit anerkannter Substitutionsärzte in Schwaben.
Bei vielen Suchtkranken verhindert die Substitution den Absturz in die Illegalität und Beschaffungskriminalität. Allerdings sind immer weniger niedergelassene Ärzte bereit, diese Behandlungen in ihren Praxen durchzuführen. „Die substituierenden Ärzte sind sozusagen am Aussterben, wie ich stehen die meisten kurz vor der Pensionierung und nur wenige junge Niedergelassene lassen sich darauf noch ein“, so Dagobert Ross, Sprecher des Qualitätszirkels der substituierenden Ärzte in Augsburg und Umgebung.
Auch als Motivation für andere Mediziner, aber vor allem als Zeichen der Anerkennung „für diese nicht leichte Arbeit und das hohe Engagement der Ärzte“, wurde nun der Qualitätszirkel, stellvertretend für alle Substitutionsärzte in Schwaben, im schwäbischen Bezirkstag ausgezeichnet. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert dankte den Medizinern, die eine Berechtigung zur Verschreibung von Substitutionsmitteln haben und die Behandlung durchführen, für deren Einsatz und „die Bereitschaft, dies in ihren Praxen zu tun - uns ist bewusst, dass dies keine einfache Sache ist, aber dennoch hoffen wir, dass noch mehr Ärzte diesem Beispiel nachkommen.“
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