Beharrlichkeit im Kampf um die Jugendsozialarbeit an Grundschulen zahlt sich aus!
Wie bereits berichtet hatten die drei CSU-Kreisrätinnen Ulrike Höfer, Marlies Fasching und Carolina Trautner in München erreicht, dass bereits begonnene Projekte der Jugendsozialarbeit (JaS) an Grundschulen im Landkreis Augsburg einer Sonderprüfung unterzogen werden, damit eine staatliche Förderung nicht dauerhaft ausgeschlossen ist.
Das Bayerische Kabinett hatte im Juni 2009 die Ausweitung des staatlichen Förderprogramms auf Grundschulen mit einem Migrantenanteil von über 20 % beschlossen. Gestartete Projekte gelten in der Regel nicht als förderfähig, dies hätte den vorbildlich agierenden Landkreis Augsburg, der bei der Jugendsozialarbeit an Grundschulen schon in Vorleistung gegangen war, empfindlich getroffen. Nach einem intensiven Briefwechsel mit Staatsministerin Haderthauer und mit der Unterstützung des Abgeordneten Max Strehle, der bei Staatssekretär Sackmann als Türöffner fungierte, konnten die CSU Kreisrätinnen nun einen großen Erfolg verbuchen.
Von den sechs gemeldeten Grundschulen im Landkreis Augsburg, für die Anträge auf eine staatliche Förderung gestellt wurden, dürfen nun vier davon mit einer Aufnahme in das staatliche Förderprogramm rechnen. Dies geht aus einem Schreiben von Ministerin Haderthauer an Frau Hagen vom Amt für Jugend und Familie hervor. „Die Mozartund Goetheschule in Gersthofen, die Grundschule Königsbrunn Nord und die Volksschule Langweid werden ab dem kommenden Schuljahr jeweils mit einer halben Stelle gefördert“, freut sich Carolina Trautner.
Der Jugendhilfeausschuss im Landkreis Augsburg hatte in seiner letzten Sitzung Anfang Mai beschlossen einen größeren Anreiz für den Ausbau der JaS an Grundschulen zu schaffen. „Wir haben die prozentuale Förderung des Landkreises für die JaS an dieser Schulart von 30 auf 40% erhöht, um den Gemeinden die Finanzierung der Stunden zu erleichtern, da wir von dem Erfolg und der Wichtigkeit der JaS an Schulen überzeugt sind“, so Ulrike Höfer, Sprecherin der CSU im Jugendhilfeausschuss. Sollte eine Grundschule eine staatliche Zuwendung erhalten, halbiert sich der Zuschuss nach den neuen Richtlinien des Landkreises. Mit der Zusage des Ministeriums fließen nun ab dem kommenden Schuljahr jährlich 32.800 Euro zusätzliche Mittel für die Förderung der JaS in den Landkreis Augsburg. „Als Konsequenz kann nun an den genannten Schulen die Stundenzahl erhöht werden, was zu einer deutlichen Qualitätssteigerung führt“, erläutert Marlies Fasching. Die drei Kreisrätinnen freuen sich über die Förderzusage des Ministeriums, die zusammen mit dem Abgeordneten Max Strehle und der großartigen Unterstützung des Amtes für Jugend und Familie erreicht werden konnte, da so gerade die benachteiligten Kinder an Grundschulen schon sehr früh eine stärkere Unterstützung erfahren.


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