Augsburg und Schwaben bei Seniorenunion Hand in Hand - SEN mit der Energiepolitik nicht zufrieden

Seniorenunion der CSU Augsburg und Schwaben gehen in der Energiepolitik auf Konfrontationskurs ihrer Parteiführung – Die Bezirksverbände Augsburg und Schwaben Hand in Hand für Stadt und Land – Auch das Thema Asyl, die Mitgliederwerbung und die Zusammenarbeit mit der CDU standen zur Diskussion

Schwaben/Augsburg/Königsbrunn (aue). Sie treffen sich regelmäßig in der Kleinstadt Königsbrunn im Hotel „Zeller“ um Erfahrungen auszutauschen und um gemeinsame Aktionen zu starten. Ein heißes Eisen hatten sie diesmal zu schmieden die betagten aber sehr aktiven und agilen Damen und Herren der Führungsspitzen der CSU nahen Seniorenunion aus den Bezirksverbänden Augsburg und Schwaben. So gingen die auf allen Ebenen der Politik erfahrenen Politiker in der Energiewende auf Konfrontationskurs ihrer Führungsspitze. Unter dem Vorsitz der beiden Bezirksvorsitzenden Winfried Mayer (Schwaben/Mering) und Heinrich Bachmann (Augsburg/Haunstetten) erläuterte der weit über die Grenzen Schwabens hinaus bekannte Experte der Energiepolitik Dipl. Ing. Hans W.Häfner, der auch im Landesvorstand der Seniorenunion mit wirkt gab unmissverständlich zu Gehör das es höchste Zeit ist zu einem Umdenken in der Energiepolitik. Die Seniorenunion Schwaben und Augsburg wird ein dementsprechendes Arbeitspapier an die Führungsspitzen der Partei weiterleiten. Häfner führte in seiner leidenschaftlichen Rede aus das in kurzer Zeit es zu einem Engpass in der Energie kommt und schnellst möglich Gasturbinen gebaut werden müssen.
Häfner äußerte sich kritisch über den bisherigen Verlauf der Energiewende. Er monierte:

„Wenn die Politik nicht schnell Antworten auf die offenen Fragen zur Energiewende findet,

droht Bayern Unheil. Die Versorgungssicherheit und die Energiepreise sind wesentliche

Standortfaktoren für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Industrie mit

ihren Arbeitsplätzen.“ Und er äußerte seine Zweifel: „Alleine mit der Zusammenschaltung
vieler kleiner dezentraler Einheiten aus Solarzellen, Windrädern, Biogasanlagen und Wasserkraftwerken zu virtuellen Kraftwerken kann die Stromversorgung nicht annähernd
gewährleistet werden. Derzeit ist völlig unklar, wie die gewaltigen Versorgungslücken
geschlossen werden sollen, wenn 2015 das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld und 2017 der

Block B in Gundremmingen mit 25 Prozent der bayerischen Stromkapazität abgeschaltet

werden und neue Gaskraftwerke mit ausreichender Netzanbindung fehlen.“

Großflächige Stromengpässe drohen laut Häfner vor allem im Winter in Bayern, wenn alle
Atomkraftwerke endgültig abgeschaltet sind, Bayern nur noch 60 Prozent seines
gesicherten Strombedarfs selbst decken kann, das Ausland weniger liefert – und Flaute
herrscht. Bei der Energiewende ist nach Ansicht Häfners Einsicht in die wirklichen
Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten nötig, um schlüssige Konzepte zu erarbeiten.
Er forderte: „Der ökonomische Ausbau des gesamten Energiesystems muss im Sinn eines
funktionierenden europäischen Energiemarktes endlich synchronisiert werden, sonst geht
die Energiewende schief.“ Aus den zahlreichen Wortmeldungen war zu sehen, dass der
Referent für seinen mutigen Vortrag Zuspruch erhielt. Er wurde gebeten, seine
Warnungen den CSU-Bundestags- und Landtagsabgeordneten zu unterbreiten, damit die
Politiker auf diese aktuelle Thematik schnell reagieren können.
Weitere Themen die nicht minder brisant waren und von den beiden Bezirksvorsitzenden Meyer und Bachmann angeregt wurden sind die Probleme in der Asylpolitik in der Pflege und Gesundheitspolitik In der Asylpolitik bemängelte die Stellvertretende Bezirksvorsitzende von Augsburg Ludovika Kelz mangelnde Vorgaben an die Asylanten über ihr Verhalten in der Bundesrepublik Deutschland. Ein weiteres Schwerpunktthema der Zusammenkunft war die Mitgliederwerbung. Der Pressesprecher der Seniorenunion Augsburg Kurt Aue gab unmissverständlich zu Gehör das die Öffentlichkeitsarbeit der Seniorenunion zu wünschen übrig lässt und auch auf dem Gebiet der Mitgliederwerbung mehr getan werden muss. Aue verpflichtete die Vorstandsmitglieder mindestens pro Jahr fünf Mitglieder zu werben.
Der Schatzmeister der Seniorenunion Augsburg Oskar Megele und das Vorstandsmitglied Reinhard Czech ( Vorsitzender VdK) baten das Gremium bis zur nächsten Zusammenkunft ein Arbeitspapier zu erarbeiten das das Thema der drohenden Altersarmut zum Inhalt hat.
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