Kinder der Drei-Auen-Grundschule werden einen Kleingarten an der Wertach bewirtschaften
Als die Drei-Auen-Schule ihren Betrieb aufgenommen hat und die ersten Wochen vergangen waren, kam die Schulleitung zu Stadtrat Dieter Benkard und fragte, ob die Möglichkeit besteht, dass die Kinder der Schule ein Gartengrundstück bekommen. Der Zweck der Sache: den Kleinen zu ermöglichen, die Natur richtig kennen und schätzen zu lernen.
Schon bald hatte Stadtrat Dieter Benkard, der auch Bezirksobmann im Stadtverband der Kleingärtner ist, einen Garten im Auge. Er brachte das Anliegen der Schule dem Vorstand des Stadtverbandes der Kleingärtner vor und konnte der Schule die Zusage für das Projekt geben. Leider hat sich die Angelegenheit um zwei Jahre verzögert und im Moment kommt das Anwesen der Wildnis in der Wolfzahnau gleich. Der Garten wird sobald das Wetter es zulässt vom Ortsfachberater des Stadtverbandes gesäubert und hergerichtet. Natürlich ist die ganze Sache mit erheblichen Kosten verbunden. Die Kinder brauchen Gerätschaften, Samen, Setzlinge usw.. Am Geld soll es jedoch nicht scheitern. Wie Manfred Stuhler vom Stadtverband bereits signalisierte, sollte die Drei-Auen-Schule die jährliche Pacht nicht aufbringen können, wird der Stadtverband den Garten trotzdem den Kindern überlassen. Stadtrat und Bezirksobmann Dieter Benkard ist im Moment dabei, Sponsoren für dieses Projekt zu finden. Er ist der Meinung, Kinder können nicht früh genug zur Natur gebracht werden, damit die Kleinen sie schätzen und lieben lernen und damit die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sie geachtet und später geschützt wird. Derartige Projekte von Schulen sollten noch mehr gefördert werden. Die Kinder von heute tragen später als Erwachsene die Verantwortung mit an unserer Umwelt. Wer nicht früh lernt, wie wichtig eine gesunde Natur für Mensch und Tier ist, kann später nicht verantwortungsvoll handeln. Natürlich verfolgt Stadtrat Dieter Benkard dabei noch ein weiteres Ziel. Er möchte das Interesse bei den Kleinen für einen Kleingarten schon früh wecken. Denn es ist erwiesen, dass Kinder von Kleingartenfamilien wieder Kleingärtnerinnen und Kleingärtner werden.



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