„Unsichtbare Opfer“ – Ausstellung im Grandhotel

Wann? 09.01.2014 18:00 Uhr

Wo? Grandhotel Cosmopolis, Springergäßchen 5, 86152 Augsburg DE
Augsburg: Grandhotel Cosmopolis | Amnesty International zeigt Fotoausstellung über Migranten auf dem Weg durch Mexiko – Vernissage am 9. Januar

Vom 9. Januar bis Ende Februar ist im Grandhotel Cosmopolis (Springergässchen 5) die Fotoausstellung „Unsichtbare Opfer“ zu sehen. Sie dokumentiert den langen Weg von Migranten aus Zentral- und Südamerika in die USA. Die Vernissage findet statt am Donnerstag, den 9. Januar, um 18 Uhr – mit einer musikalischer Umrahmung durch Sambas von Cynthia Byrne (Gesang) und Andrea Bartsch (Gitarre). Bis Ende Februar ist die Ausstellung dann täglich von 10 bis 22 Uhr im Foyer des Grandhotels zu sehen. Am Samstag, den 25. Januar, um 18 Uhr gibt es einen Vortrag von Wolfgang Grenz, Mexiko-Experte von Amnesty International in Deutschland, sowie einen Kurzfilm über die „unsichtbaren Opfer“. Der Eintritt ist frei.

Täglich springen Frauen, Männer und Kinder in Mexiko auf rollende Güterzüge auf. Sie kommen aus Guatemala, Honduras, El Salvador und sind auf dem Weg in die USA. Viele erreichen niemals ihr Ziel. Sie werden vom Zug überrollt oder unterwegs überfallen, vergewaltigt, sogar ermordet. Die Täter sind meist Mitglieder krimineller Banden, doch gibt es auch Hinweise auf die Beteiligung von Soldaten und Polizisten. In den seltensten Fällen werden die Täter ermittelt und verfolgt, geschweige denn vor Gericht gestellt.

Mit der Foto-Ausstellung „Unsichtbare Opfer“ dokumentiert Amnesty International die Menschenrechtsverletzungen an Migranten in Mexiko. „Aus Angst abgeschoben zu werden, zeigen die Opfer ihre Peiniger nicht an. Wenn doch, haben die Migranten praktisch keinen Zugang zu Gerichten", sagt Wolfgang Grenz. „Die Regierung von Präsident Felipe Calderón, aber auch die Regierungen der einzelnen Bundesstaaten müssen endlich etwas tun, um die Migranten wirksam gegen Gewalt zu schützen.“

Das Thema des Vortrags am 25. Januar lautet „Unsichtbare Opfer - Transitmigration durch Mexiko“. Begleitend zum Vortag von Wolfgang Grenz wird der Kurzfilm „The Invisibles: Unsichtbare Opfer“ gezeigt, den der mexikanische Schauspieler und Regisseur Gael García Bernal und der britische Regisseur Marc Silver gemeinsam mit Amnesty International gedreht haben.
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