Stadtführung durch das winterliche Friedberg

Treffpunkt am Marienbrunnen - Foto: Michael Ortner - www.ichmagaugsburg.de
 
ARES wartet geduldig auf den Beginn der Stadtführung. Foto: Michael Ortner - www.ichmagaugsburg.de
Schee war's! Das kann ich jetzt schon einmal vorweg sagen.
Das war sicherlich eine sehr gute Idee, am Sonntag (17.01.2015) an der von der Stadt Friedberg organisierten "Stadtführung durch das winterliche Friedberg" teilzunehmen.
Aber so winterlich, wie es in dieser Jahreszeit hätte sein können, war es lange nicht. Kein Schnee mehr, dafür aber Temperaturen um die Null Grad und trocken. Und so kamen auch knapp 30 erlebnishungrige Teilnehmer aus Nah und Fern. Sogar aus Fürstenfeldbruck und München war man angereist.
Mit dabei war auch Friedbergs, nun schon fast seit einem Jahren amtierender Bürgermeister, Roland Eichmann. Natürlich durfte auch sein wunderschöner Hund Ares nicht fehlen. Ist ja fast schon von weitem sein Erkennungszeichen. Fand ich übrigens so nebenbei bemerkt große Klasse, wie bürgernah sich Roland Eichmann hier verhalten hat.
So, aber jetzt gings los! Treffpunkt war der Marienbrunnen im Herzen von Friedberg und Wolfgang Heisele, alter Hase in Bezug auf Stadtführungen in Friedberg, zückte seine Bildtafeln und plauderte munter drauflos. Zugegeben, das kann er wirklich super! Er verbindet auf ganz spannende und unterhaltsame Art und Weise alte Geschichte und Geschichten mit brandaktuellen Tagesthemen.
Ich werde daher auch nicht zu ausführlich auf die ganzen Informationen und Hintergründe bei dieser Stadtführung eingehen, sondern mehr die Bilder sprechen lassen. Bei allem anderen kann ich Wolfgang Heisele sowieso nicht im geringsten das Wasser reichen! ;)
Wir betrachteten zuerst am Marienbrunnen die Jakobs- und die Petrusfigur. Die Jakobsfigur soll uns daran erinnern, dass auch durch Friedberg ein kurzes Stück der bayerische Jakobsweg verläuft. Dankbare Bürger haben damals zum Ende der Pestzeit die Mariensäule errichten lassen.
Weiter ging es dann zur Friedberger St. Jakob-Kirche. Da der Pfarrer heute "großes Programm" hatte, wie Heisele berichtete, konnten wir leider nicht in das Innere der Kirche. Übrigens nennt man die Friedberger Kirche auch umgangssprachlich "Kirche in Ringelsocken" oder "Lego-Kirche". Das kommt von den schönen ockerfarbenen Streifen. Ähnlich wie San Zeno in Verona. Und schon wieder lässt Italien grüßen!
Die Mädchenschule in Friedberg ist wirklich ein schönes und imposantes Schulhaus und Gebäude.
Und, was es heutzutage leider kaum mehr gibt, hinter dem Schulgebäude befindet sich noch ein kleiner Schulgarten.
Vorbei an einem der ältesten und somit leider mal wieder renovierungsbedürftigsten Häuser Friedbergs geht es in die Jesuitengasse. Mit dem 1676 von den Jesuiten erbauen Armenhaus und Spital. Direkt nebenan war die ehemalige Kirche und etwas weiter erkennt man den zweiten Wasserturm von Friedberg.
Besonders beeindruckt hat mich dann der historische Rathaussaal, wo wir uns ein wenig aufwärmen konnten. Hier erfuhren wir von Wolfgang Heisele sehr viel Hintergrundwissen. Er erklärte uns die wundervolle Wandmalerei rings um den Saal. Heute platzt der kleine einzigartige Saal für manche Veranstaltung schon oftmals aus den Nähten, wie mir Roland Eichmann erzählte.
Wieder völlig aufgewärmt ging es dann weiter durch die Bauernbräugasse und dann rechts ab auf einem kleinen Weg direkt unterhalb der herrlichen Stadtmauer. Hier standen einmal wie in einer Allee alte Bäume, die aber leider wegen einer Sicherheitsgefährdung abgesägt wurden.
Mei, wie viele verliebte Pärchen sind hier wohl schon entlang spaziert?
Am Friedberger Berg endete dann unsere wirklich tolle Stadtführung.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Heisele und die Stadt Friedberg.
Euer Michael Ortner
http://www.ichmagaugsburg.de
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 07.02.2015
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2 Kommentare
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Basti S. aus Aystetten | 18.01.2015 | 22:24  
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Michael Ortner aus Augsburg | 18.01.2015 | 23:03  
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