Sommerfest der Lebenshilfe 2016

Waren begeistert von der Atmosphäre beim diesjährigen Sommerfest: Präsident Rotary Club Augsburg Ralf Walter, Stadtrat Marc Zander (Augsburg), Dr. Volker Ullrich MdB, 1. Bürgermeister Franz Feigl (Königsbrunn), Schulleiterin Ingrid Lanz, Daniel Schwigon (ehemaliger Brunnenschüler), Johannes Daxbacher (Bereitschaftspolizei Königsbrunn), Ulrike Bahr MdB, Rudolf Wörle (Lebenshilfe‐Vorstand) (Foto: Wolfgang Staible)
Das diesjährige Sommerfest der Lebenshilfe Augsburg stand unter dem Motto „Lebenshilfe in Bewegung, bei Tanz, Musik und Spiel“ und das war für die vielen Hundert Besucher über fünf Stunden lang spür- und erlebbar. Die kleinen und großen Gäste auf dem Gelände der Brunnenschule wurden mit einem einfallsreichen Programm verwöhnt.
Für Stimmung sorgten auf der Kulturbühne die Schulband 6 Rockers, eine Trommelgruppe und Lehrer Heiko Hinkel, der in einem maßgeschneiderten Schottenrock als Dudelsackspieler auftrat. Die fünf Mädels der orientalischen Tanzgruppe Kalila aus Augsburg, in der auch eine Brunnenschülerin mit Handicap mittanzt, bezauberten das Publikum mit ihren anmutigen Bewegungen. Für angesagte Party- und Diskomusik war DJ Michael Schön, Vater einer Brunnenschülerin, zuständig. „Es ist wie immer ein großes schönes Familientreffen. Die Familie der Lebenshilfe und ihrer Freunde“, sagt Ehrenvorsitzende Freia Kuhlmann. Sie war in Begleitung von ihrem Sohn Gunter, der in den Ulrichswerkstätten arbeitet. Die Tombola war lange vor Schluss ausverkauft und die beiden Hauptpreise, Berlinfahrten der Bundestagsabgeordneten Dr. Volker Ullrich und Ulrike Bahr, fanden glückliche Gewinner.
Beide Politiker erfreuten sich am bunten Programm und mit ihnen der 1. Bürgermeister Franz Feigl (Königsbrunn), Regierungspräsident Karl Michael Scheufele, Bezirksrat Volkmar Thumser, stellv. Landrätin Anni Fries (mit Enkelkind), 2. Bürgermeister Michael Smischek (Stadtbergen), Stadtrat Marc Zander (Augsburg) und zahlreiche Königsbrunner Stadträte. Anwesend waren auch der Präsident des Rotary Club Augsburg Ralf Walter und Tatjana Dörfler, Kanzlerin der Hochschule Augsburg. Mit den Rotariern verbindet die Lebenshilfe eine jahrzehntelange Freundschaft.
Die versammelte Politprominenz ließ es sich nicht nehmen und wetteiferte mit den Kindern um die Wette, wer die größten Riesenseifenblasen erzeugen kann.
Für manchen Politiker fand sich auch genug Zeit, in einem ruhigen Eck mit den anwesenden Eltern über ihre Anliegen zu reden.
Pfarrer Herbert Lorenz Mayr überreichte Geschäftsführer Ralf Gallep einen Spendenscheck über 500 Euro, 2. Bürgermeister Michael Smischek (Stadtbergen) und Roderich Salewsky, ein treuer Sommerfest-Besucher, übergaben weitere Spenden.
Wer was Gutes tun wollte, unterstützte mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten - wie schon im letzten Jahr - das Projekt UBUNTU e.V. „Diese Initiative besteht bereits seit fünf Jahren“, erklärte Lehrerin Birgit Thurner am Verkaufsstand. „Wir unterstützen damit unter anderem ein Kindergarten- und Schulprojekt in Kenia.“
Die Schäfflerbach Werkstätten, in der viele ehemalige Brunnenschüler beschäftigt sind, und die Lebenshilfe-Fördergruppe waren wieder mit einer tollen Auswahl an Produkten, die ihre Abnehmer fanden, anwesend.
Wer für den Garten ein Geschenk suchte, wurde bei den Schülern der Berufsschulstufe fündig. Am Praxistag hatten sie zusammen mit ihrem Betreuungslehrer dekorative Beton-Tröge mit Hauswurz-Ensemble entworfen. „Wir gießen dabei Beton in eine Verschalungskiste und so entsteht auf einfache Art und Weise ein schönes Mitbringsel“, erklärt Lehrer Heiko Hinkel.
Mitarbeiterinnen der Tagesstätte versorgten mit ihrem mobilen „Gipswagen“ die kleinen und großen Wehwehchen der Besucher mit dekorativen Gipshänden.
Die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn war mit einem Fahrzeug vor Ort und beantwortete nach der Fahrzeugbesichtigung geduldig alle Fragen der kleinen Besucher.
Schulleiterin Ingrid Lanz, die am Schuljahresende in Ruhestand geht, bilanzierte am Schluss zufrieden: „Trotz der unsicheren Wettervorhersage haben wieder viele Besucher mit und ohne Handicap den Weg zu uns gefunden und uns die Treue gehalten.
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